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Do, 19:13 Uhr
15.12.2016
Falsche Polizisten

Morgen könnten sie in Ihrem Wohnort auftauchen

Im Laufe des gestrigen Tages kam es zu zwei Fällen, bei denen jeweils ein Unbekannter Kontakt mit Seniorinnen aufnahm, sich als Kriminalbeamter vorstellte und unter Nennung von erfundenen Gründen Einlass in die Wohnungen der Betroffenen erwirkte.

Zunächst wurde eine 85-Jährige, welche vom Einkauf kam, vor der Haustür in der Theodor-Neubauer-Straße angesprochen, wobei der Unbekannte sich mit einem angeblichen Ausweis als Kripo-Beamter vorstellte. Allerdings konnte die Seniorin diesen Ausweis nicht deutlich erkennen. Der Mann gab an, dass zwei Ausländer flüchtig seien und er aus diesem Grunde die Wohnung der Frau durchsuchen müsse. Der Unbekannte nahm die Wohnung in Augenschein und öffnete dabei in mehreren Zimmern Schränke. Anschließend verließ er die Wohnung. Gestohlen wurde offensichtlich nichts.

Der Mann wurde wie folgt beschrieben. ca. 50 Jahre, 180 cm groß, schlank, schmales Gesicht, schwarze Strickmütze, dunkle Bekleidung, sprach deutsch ohne Akzent.

Im zweiten Fall wurde eine 81-Jährige vor ihrer Wohnungstür in der Hallorenstraße angesprochen. Auch hier gab sich ein Unbekannter als Kriminalbeamter aus und zeigte der Seniorin eine Marke oder Plakette. Anschließend äußerte der Unbekannte, dass die Wohnung überprüft werden müsse, da sie im Zusammenhang mit einer Einbruchsserie stehen würde. Er ließ sich zeigen, wo das Bargeld und der Schmuck aufbewahrt werden. Da kein Bargeld vorhanden war und der Schmuck offenbar nicht den Vorstellungen des Täters entsprach, verließ er die Wohnung.
Auch hier wurde nichts entwendet. Die Beschreibung hier. ca. 30 Jahre, dunkle kurze Haare, sprach akzentfrei deutsch.

In beiden Fällen handelte es sich nicht um echte Polizeibeamte!

Die Polizei empfiehlt für solche Fälle:

. Seien Sie misstrauisch!
. Lassen Sie sich Dienstausweise oder Dienstmarken zeigen und schauen Sie sich diese genau an!
. Stellen Sie ggf. zusätzliche Fragen!
. Im Zweifel rufen Sie bei der Polizei an und fragen nach einem evtl. Einsatz bei Ihnen!
. Bevor Sie nicht absolut sicher sind, dass es sich um echte Polizisten handelt, lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung!
. Sprechen Sie das auch mit Ihren Familienangehörigen ab. Vor allem mit Senioren.
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
15.12.2016, 19:37 Uhr
Immer!
Keine Echte und Unechte Polizei ohne Durchsuchungsbeschluss in die Wohnung lassen. Im Zweifel mündlich und schriftlich bei dem zuständigen Amtsgericht Protest gegen den mutmaßlichen Durchsuchungsbeschluss einlegen und ein Protokoll über beschlagnahmte Gegenstände anfertigen und sich dieses gegenzeichnen lassen. Ggf. einen Anwalt einschalten, denn man lebt ja schließlich in einem Rechtsstaat. ;-)
geloescht.otto
16.12.2016, 08:58 Uhr
Wolfi65
auch Sie werden mal alt, dann sieht das mit den von Ihnen gemachten "Vorschlägen" auch für Sie ganz anders aus. Also erst nachdenken...............................
Wolfi65
16.12.2016, 11:03 Uhr
@Otto
Selbst wenn ich völlig verkalkt wäre, würde ich keine Polizei, schon gar nicht die Polizei NDH ohne richterlichen Beschluss in meine Wohnung lassen.
Allein der Umstand, dass die Polizei NDH sich das Recht herausnimmt, auf privaten Grundstücken zur Unzeit Verkehrskontrollen usw. durchzuführen, lässt mir das Blut hochkochen.
Gesetze scheinen nur für den einfachen Bürger zu gelten.
Diese Klientel macht was will.
Da werden Fahrzeugführer von Nordhausen Ost verfolgt, um sie nicht etwa im öffentlichen Straßenverkehr zu stellen, sondern es wird gemächlich bis auf die privaten Grundstücke verfolgt, um die etwaige Fahrzeugkontrolle zu nutzen, um auf dessen privaten Grundstücken sich ohne Durchsuchungsbeschluss aufhalten zu können.
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