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Di, 09:56 Uhr
03.01.2017
Arbeitsmarkt-Jahresrückblick 2016

Zahl der Arbeitslosen zum Vorjahr um 9,1 Prozent gesenkt

Die Agentur für Arbeit Nordhausen hat für den Arbeitsmarkt 2016 Bilanz gezogen. Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur kann durchaus auf positive Ergebnisse zurückblicken...


„Der Arbeitsmarkt hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 26 Jahren. Die Quote liegt bei 7,3 Prozent“, so der Agenturleiter.
„Über 1 000 Arbeitslose im Jahresverlauf weniger als 2015 und ein Zuwachs an Beschäftigung. Das hat Nordthüringen weiter gebracht.“

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Mehrs als 86.500 Menschen seien zur Jahresmitte in den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld und im Kyffhäuserkreis sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen, rund 600 (+0,7%) mehr als 2015.

Die Arbeitslosenquote sank im Jahresdurchschnitt um 0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei acht Prozent. Durchschnittlich knapp 10.200 Männer und Frauen waren 2016 ohne Arbeit. Nordthüringen liegt damit im Jahresdurchschnitt unter westlichen Regionen, wie dem Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Auch bei den Langzeitarbeitslosen könne man über einen positiven Verlauf der letzten zwölf Monate berichten. „Diese Menschen benötigen einfach mehr Unterstützung“, so der Agenturchef. Sei es durch intensive Beratungsgespräche und Motivation als auch durch Förderung und Weiterbildung. Rund 3.600 Männer und Frauen sind aktuell länger als zwölf Monate ohne Arbeit, acht Prozent weniger als 2015. „Wir sind hier ein gutes Stück vorangekommen, machte Froböse deutlich „...und werden 2017 weiter daran arbeiten.“

Reduzierung bei den Menschen mit Behinderung

Mit dem dritten Inklusionstag hat die Nordhäuser Arbeitsagentur auch im vergangenen Jahr für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Unternehmen geworben und Kontakte geknüpft. Mit Blick auf den Jahresverlauf 2016 konnte die Arbeitslosigkeit um 6,6 Prozent zum Vorjahr reduziert werden. In den letzten fünf Jahren sank die Zahl der Arbeitslosen sogar um über 20 Prozent. Aktuell waren Ende des Jahres noch 743 Menschen mit Behinderung bei Agentur und Jobcenter gemeldet.

2016 in den Landkreisen

In allen drei Landkreisen des Agenturbezirkes sei die Arbeitslosenquote im letzten Jahr rückläufig gewesen, so Froböse. Im Landkreis Nordhausen sank die Quote von 8,9 auf 8,0 Prozent. Der Kyffhäuserkreis blieb erstmals im Jahresdurchschnitt unter der 10-Prozentmarke. Mit einem Minus von 0,9 Prozentpunkten lag die Quote hier bei 9,9 Prozent. Der Landkreis Eichsfeld reduzierte um 0,2 Prozentpunkte auf glatt 5,0 Prozent.

Qualifizierung als Weg zur Fachkräftesicherung

Über 1.100 Männer und Frauen fanden 2016 mit Unterstützung der Arbeitsagentur und Jobcenter den Zugang zu Qualifizierungsangeboten. Die Erfahrung der vergangenen Jahre habe deutlich gezeigt, dass sich der Einsatz lohnt“, meint Froböse. „Digitalisierung und technischer Fortschritt verändern immer mehr die beruflichen Anforderungen an die Menschen“, beschreibt er die Arbeitsmarktsituation.

„Der demografische Wandel und das „Arbeiten 4.0“ werden in den kommenden Jahren bedeutende Herausforderungen sein.“ Froböse erinnert sich in dem Zusammenhang an frühere Vorbehalte: „Als man Computer in Deutschland einführte, wurde ein massenweiser Wegfall von Arbeitsplätzen prognostiziert.“ Heute könne unser Land stattdessen auf die höchsten Beschäftigungszahlen in seiner Geschichte zurückblicken. Das zeige, dass Veränderung immer ein Umdenken und entsprechendes Handeln verlange.

Mit Blick auf die Qualifizierung bedeute dies, Menschen so zu fördern, dass sie fit für den Arbeitsmarkt von morgen sind. Hierbei ginge es jedoch nicht nur um Arbeitslose sondern auch um die Weiterentwicklung von Beschäftigten. Das sind Themen, welche auch 2017 im Mittelpunkt der Arbeit der Beratungsfachkräfte stehen werden, belegt Froböse: Derzeit hätte noch jeder fünfte Arbeitslose in Nordthüringen keinen Ausbildungsabschluss. Hier werde man anknüpfen und mit entsprechenden Angeboten unterstützen.

Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig. Ausländische Arbeitnehmer konnten im letzten Jahr in geringem Maße davon profitieren. 2,5 Prozent (2.164 Personen) ausländische Beschäftigte hatte Nordthüringen Ende Juni 2016, ein Drittel mehr als im Vorjahr. Das belegen die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Mehr arbeitslose Ausländer

Rund 650 ausländische Arbeitslose waren im Durchschnitt in der Nordhäuser Arbeitsagentur und den Jobcentern registriert. Verglichen mit dem Jahr zuvor, habe man einen Anstieg um fast zwei Drittel. Froböse verweist auf dieselben Erkenntnisse wie vor einem Jahr. „Die Menschen, die zu uns gekommen sind, werden nicht die Fachkräfte von morgen, sondern von übermorgen. Wir müssen hier investieren und werden diesen Weg weiter gehen.“ Allerdings bringe auch nicht jeder Geflüchtete die Voraussetzungen mit, in absehbarer Zeit eine Fachkraft zu werden.

Rund 500 Förderungen habe man in diesem Jahr mit geflüchteten Menschen durchgeführt, 55 allein als Einstiegsqualifizierung zur Vorbereitung einer späteren Berufsausbildung in Unternehmen. Für 125 Geflüchtete wurden zusätzlich im Rahmen des Arbeitsmarktprogrammes des Bundes im vergangenen Jahr Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen in Aufnahmeeinrichtungen und gemeinnützigen Institutionen in Zusammenarbeit mit den Kommunen gefördert.

Starker Rückgang der Dezember-Arbeitslosigkeit

Auch im Dezember selbst, ging die Zahl der Jobsuchenden gegenüber dem Vorjahresmonat mit über 1.300 Personen noch einmal kräftig zurück. Mit einem Minus von 12,4 Prozent lag die Nordhäuser Arbeitsagentur noch über dem Thüringendurchschnitt von 10,4 Prozent. „Der Rückgang ist deutlich höher ausgefallen als im Dezember 2015“, so Agenturchef Karsten Froböse. Erstmals sei man in einem Monat Dezember unter 10.000 Arbeitslosen geblieben. Die Arbeitslosenquote aller zivilen Erwerbspersonen lag aktuell Ende des Jahres bei 6,9 Prozent. Im Vorjahresmonat betrug die Quote noch 7,8 Prozent. Gegenüber dem Vormonat brachte der Dezember saisontypisch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich. „Weniger Einstellungen rund um Weihnachten, auslaufende Befristungen und Entlassungen in den Außenberufen steigern die Arbeitslosigkeit“, so Froböse. Die Zahl der Jobsuchenden stieg gegenüber November um 419 Personen (+4,6%). Im Jahr zuvor fiel der Zuwachs zum November mit sieben Prozent höher aus.

Der Blick in die Landkreise

Landkreis Nordhausen
Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 87 auf 3.237 Personen gestiegen. Das waren 524 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 7,4%; vor einem Jahr belief sie sich auf 8,5%. Dabei meldeten sich 741 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 191 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 656 Personen ihre Arbeitslosigkeit (–5). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 9.685 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 10.194 Abmeldungen von Arbeitslosen (–796).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um 15 Stellen auf 271 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 102Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Dezember 105 neue Arbeitsstellen, 36 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.522 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 217.

Landkreis Eichsfeld
Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 160 auf 2.605 Personen gestiegen. Das waren 273 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 4,8%; vor einem Jahr belief sie sich auf 5,2%. Dabei meldeten sich 682 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, genauso viele wie vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 524 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+73). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8.242 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 1.162 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8.455 Abmeldungen von Arbeitslosen (–876).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember geringfügig gesunken, und zwar um 3 auf 754; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 35 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Dezember 185 neue Arbeitsstellen, 30 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2.610 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 114.

Kyffhäuserkreis
Die Arbeitslosigkeit ist von November auf Dezember um 172 auf 3.753 Personen gestiegen. Das waren 562 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Dezember 9,4%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,7%. Dabei meldeten sich 933 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 49 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert 757 Personen ihre Arbeitslosigkeit (+2). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 9.621 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 969 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 10.056 Abmeldungen von Arbeitslosen (–525).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember geringfügig gestiegen, und zwar um 1 auf 303; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 2 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Dezember 107 neue Arbeitsstellen, 19 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 1.458 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 34. Bildquelle: Pexels/pixabay.com
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
03.01.2017, 10:34 Uhr
Schon im neuen Jahr wieder Märchenstunde?
Den Vertretern der Bundesanstalt für verordnete Arbeitslosigkeit sei es gegönnt.
geloescht.otto
03.01.2017, 10:45 Uhr
und
die Erde ist eine Scheibe und der Papst ist evangelisch!
sputnik
03.01.2017, 11:16 Uhr
Arbeitslosenstatistik
Und wieder sagt keiner, wer durch kurze Schulungen, Krankheit usw. auch aus diesem Zahlenwerk wieder rausgerechnet wird, obwohl kein SV-pflichtiges Arbeitsverhältnis besteht. Auch der demografische Faktor und die sich wandelnde Alterstruktur in der Region bleiben außen vor, damit das Zahlenwerk eben für die "Massen" gut aussieht.
Die Alten bleiben da, weil sie hier Rente bekommen und heir ihren Lebensmittelpunkt aufgebaut hatten und die Jungen ziehen weg, weil sie hier keine Arbeit bekommen und keine Perspektive geboten bekommen. Wo ist das in dem Zahlenwerk benannt und in der Statistik erfasst und bekannt gegeben?
online
03.01.2017, 11:22 Uhr
Bei der Entwicklung der Arbeitslosenzahlen
wird immer vergessen zu sagen, dass man nach einer gewissen Zeit aus der Arbeitslosigkeit/Hartz4 rausfällt, weil der Ehepartner genug verdient und man daher keinen Anspruch mehr hat! So lässt sich doch prima die Senkung der Arbeitslosenzahlen vortäuschen!
geloescht.20250302
03.01.2017, 12:30 Uhr
Und wieder kein Satz...
...zur unsäglichen Zwangsverrentung, die es angeblich nicht gab, aber trotzdem ab 2017 laut Gesetz nicht mehr stattfinden soll.

Ich schlage Herrn Froböse als Bundespräsidenten vor. Märchen erzählen und bittere Realitäten schönreden kann er auch sehr gut, und die Weihnachtsansprache an die bunte Nation gibt's wenigstens nur einmal im Jahr und nicht monatlich.
Leser X
03.01.2017, 15:14 Uhr
Also ich amüsiere mich immer...
... köstlich über die monatlich wiederkehrenden Märchenstunden. Das hat so was aus der guten alten Zeit...
canon
03.01.2017, 15:23 Uhr
Hallo Wolfi65
Die Bezeichnung : Bundesamt für verordnete Arbeitslosigkeit passt denn diese Bundesregierung hat seit Ihrer Gründung nie das Ziel gehabt die Arbeitslosigkeit zu beseitige. Im Grundgesetz steht auch nur die Pflicht zur Arbeit nicht das Recht auf Arbeit. Das nennt man Demokratie
Kama99
03.01.2017, 17:46 Uhr
Arbeitslosenzahlen
Wie lange will man den Deutschen diesen Unsinn noch erzählen?
Die Anzahl der "Langzeit-Arbeitslosen" ist nicht einen deut geringer geworden. (MDR Nachrichten von Heute).
Hauptsache die Zahlen werden geschönt.
Demnächst haben wir gar keine Arbeitslosen mehr, nur noch 8 Mio. Hartz 4 Empfänger. Das interessiert aber keinen in der Politik.
Demokrit
03.01.2017, 18:23 Uhr
Magie im Spiel
Bei den erstaunlichen Arbeitslosenzahlen waren sicher höhere Kräfte im Spiel:-)
https://www.youtube.com/watch?v=eZ2ugKtCDkI
Eckenblitz
03.01.2017, 21:14 Uhr
Haben sie schon gewusst?
Hartz-IV-Empfänger zählen nicht zu den Arbeitslosen. Noch eins, die Jobcenter sind seit Januar 2017 berechtigt, HÄRTTERE STRAFEN für Hartz-IV-Empfänger auszusprechen. Es geht bis zur Streichung der gesamten Leistung. Wenn man hier von Leistung sprechen kann.

Aber das ist schon richtig so, denn wie soll der Staat sonst den Flüchtlingen das DOPPELTE oder das DREIFACHE, wenn nicht gar das VIERFACHE zahlen können? Und das sind bei weitem keine Einzelfälle, wie man so gern verbreitet, oder?
Günther Hetzer
04.01.2017, 17:54 Uhr
wie sagte Goebbels wohl einst...
..."ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe"!

Hier ein paar "lustige" Fakten, die einiges über die Aussagekraft der Arbeitslosenstatistik aussagen:


-Wer fehlt in der Arbeitslosenstatistik?-

Wer sich nicht zur Arbeitssuche meldet, taucht in der Statistik nicht auf. Gleiches gilt für alle, die nicht mindestens 15 Stunden pro Woche arbeiten könnten oder wollen. Auch wer krankgeschrieben ist, fällt in dieser Zeit aus der Statistik. In der Arbeitslosenstatistik fehlen aber vor allem jene, die durch Instrumente der Arbeitsmarktpolitik gefördert werden. Das betrifft die Fort- und Weiterbildung genauso wie Trainings- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Wer einen Ein-Euro-Job hat oder einen Gründungszuschuss erhält, ist damit offiziell nicht arbeitslos. In der Statistik fehlen zudem alle Personen ab einem Alter von 58 Jahren, die mindestens seit zwölf Monaten Arbeitslosengeld II beziehen und in dieser Zeit keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung angeboten bekommen haben. Zusätzlich streicht die Arbeitsagentur alle aus der Statistik, die eine Vermittlung erschweren, weil sie ihre Pflichten bei der Jobsuche nicht erfüllen - zum Beispiel, weil sie nicht oder nicht zeitnah dazu bereit sind, an Maßnahmen der Arbeitsagenturen teilzunehmen, oder weil sie sich weigern, eine "zumutbare Beschäftigung unter den üblichen Bedingungen des für sie oder ihn in Betracht kommenden Arbeitsmarktes" anzunehmen. Zudem werden auch Schüler von Berufsbildungseinrichtungen nicht in die Statistik aufgenommen.
E20
04.01.2017, 19:11 Uhr
Frage an den Agenturleiter ...
„Der Arbeitsmarkt hat sich sehr gut entwickelt..."
und weiter unten:
"Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Dezember um 15 Stellen auf 271 gesunken; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 102 Arbeitsstellen weniger... "
Nach Grundlagen der Mathematik müsste also die Arbeitslosigkeit gestiegen sein - oder sind die Arbeitslosen alle weggezogen?
Herr Taft
05.01.2017, 08:40 Uhr
@Highvoltage...bin nicht sicher
, was der Klumpfuß alles so von sich gegeben hat, Aber das Statistik-Zitat kommt nicht von ihm. Es wird Winston Churchill zugeschrieben, was jedoch nicht belegt ist. Der Ausspruch soll sich auf deutsche Kriegsstatistiken bezogen haben, denen Churchill keinen Glauben schenkte.

Aber im Kontext zum Artikel ist das Zitat auf jeden Fall angebracht.
Günther Hetzer
05.01.2017, 13:27 Uhr
Spätzlevernichter Sie sind...
...scheinbar der einzige der definitiv ausschließen kann, dass dieses Zitat von J.G. stammt. Sehr schön, teilen Sie mit uns woher Sie die Beleg dafür haben?

Wenn Sie doch wissen das es u.A. einem W.Ch. "zugeschrieben" wird, dürften Sie auch wissen das es auch Meinungen gibt, die es eben J.G. zuschreiben.

Egal von wem dieses Zitat stammt, es stimmt!!!
Paulinchen
05.01.2017, 13:49 Uhr
Der Spruch ....
...könnte aber auch von Dr. W. Schäuble sein, oder?
Günther Hetzer
05.01.2017, 15:20 Uhr
Nein Paulinchen...
...nein, einen solch intelligenten Spruch traue ich ihm definitiv nicht zu.
Herr Taft
05.01.2017, 15:20 Uhr
@Highvoltage... stimmt...
...definitiv ausschließen kann man es nicht, dass es vom Propagandazwerg kommt. Ich habe falsch formuliert, sorry - Sie jedoch auch, weil Sie suggerieren, dass der Klumpfuß das gesagt hätte.

Das es auf jeden Fall stimmt, steht außer Frage - gerade im Bezug zur Arbeitslosenstatistik.
Günther Hetzer
05.01.2017, 15:39 Uhr
Eins noch...
...und dann ist die Debatte um dieses Zitat hoffentlich auch beendet.

Wo bitte suggeriere ich das es von J.G. stammt?
hier meine Aussage: "wie sagte Goebbels wohl einst......ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe"!
Bitte beachten Sie das kleine Wort an vierter Stelle. Dort steht -wohl-, dieses Wörtchen suggeriert doch genau das Gegenteil von dem was Sie mir unterstellen. Nämlich das es nicht sicher ist, dass er dies gesagt hat.
Hier bitte ich um eine Entschuldigung ihrerseits ;-)

Wissen Sie eigentlich, dass es nicht eine offizielle Statistik gibt, in der die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen zu finden sind? Und fragen Sie sich nicht auch, warum die Medien stets diese Zahlen veröffentlichen, jedoch diese Zahlen nicht hinterfragen*?

*werte Redaktion?
__________________________________________________
Anm. d. Red.: es gibt ausführliche Zahlen, hier zum Beispiel: http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=204407
Günther Hetzer
05.01.2017, 16:05 Uhr
Zumindest Zahlen sind es
Werte Redaktion,

vielen Dank für den Link. Jedoch kann ich Ihnen nur bestätigen das es sich um Zahlen, jedoch nicht um ausführliche handelt. Den wie durch den Link in diesem Artikel anzunehmen ist, berufen sich die Zahlen auf die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Welche Aussagekraft diese Zahlen haben, versuchte ich bereits weiter oben zu verdeutlichen. KEINE!

Somit bleibt die Frage aus dem letzten Abschnitt bestehen.
Ich danke Ihnen trotzdem für Ihre Bemühungen.

:-)
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