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Mo, 09:55 Uhr
30.01.2017
Landespolitiker äußern sich

Erneute Prüfung am Burgberg ist positiv

„Eine neue touristische Attraktion am Kyffhäuserdenkmal kann sich positiv auf die Besucherzahlen auswirken. Ob aber ein so massiver Eingriff in die Natur, wie der geplante Geo-Lift gerechtfertigt ist, bedarf einer sehr verantwortungsvollen Abwägung“, erklärt Babett Pfefferlein, Mitglied der Bündnisgrünen Landtagsfraktion mit Wahlkreisbüro in Sondershausen und Mitglied im Kreistag....

„Dass eine erneute Prüfung der Machbarkeit auch von den Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg angeraten wird, sehe ich als positives Signal dahingehend, dass alle Verantwortlichen sich während des Planungsprozesses offen und ehrlich mit den örtlichen Gegebenheiten auseinandersetzen und nicht ein Projekt vorantreiben, das auf lange Sicht nicht vereinbar ist mit dem Anspruch, naturnahen und sanften Tourismus in der Region zu fördern.

Der Schutz unserer artenreichen und einzigartigen Natur sowie die geologischen Besonderheiten am Kyffhäuser sollten für alle oberste Priorität besitzen. Um diese Schätze auch Touristen und Gästen nahe zu bringen, sind Investitionen in die touristische Infrastruktur wichtig – eventuell könnte statt eines Liftes, der den Burgberg zerschneidet ja ein Außenlift oder gar eine Seilbahn eine kostengünstigere Alternative sein “, sagt Pfefferlein abschließend.


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Wahlkreisbüro Babett Pfefferlein
Autor: khh

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Kommentare
Rainer Scheerschmidt
30.01.2017, 10:41 Uhr
Welcher Nutzen?
Das der Geolift in der angedachten Weise nicht gebaut werden kann, ist seit längerer Zeit bekannt.
Aber warum muss überhaupt etwas gebaut werden?
Die bestehenden Verhältnisse sind so, dass man mit wenig Aufwand, den gleichen Nutzen erreichen Kann.
Warum nun der gedanke einer Seilbahn ? Außenlift am Berg, geht nicht, denn dafür gibt es keine Fördermittel.
Warum schafft man nicht die Möglichkeit, die sich am Kyffhäuser befindliche Tschu-Tschu- Bahn zu nutzen? Andere Kommunen mieten solche Bahnen zu Stadtfesten als besondere Attraktion. Gekoppelt mit dem Verkehr der Pferdekutsche wäre es eigentlich schon genug Neues.
Einige Gedanken zum Lift. Warum soll ein Besucher der auf dem Parkplatz oben ankommt ( Vor Kyffhäserhotel) erst den Weg zum Burghof zurücklegen um dann zum Eingang des Denkmals zu gelangen?
Dieses Problem müssten die verantwortlichen ersteinmal lösen. Ich hoffe nicht das Lobbyarbeit für bestimmte Unternehmer dahinter steckt.
Gerne bin ich bereit, mit Ihnen für den Erhalt der Natur im jetzigen Zustand einzutreten und jeden Frevel, in geologischer Sicht, der ungewissen Ausgang hat, oder nur mit erheblichen finanziellen Mitteln zu erreichen ist mit entsprechenden Argumenten anzuprangern.
Immer noch bleibt uns die Möglichkeit, in dieser Beziehung, dem Haushaltsplan am 01.03.2017 nicht zuzustimmen.
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