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Do, 05:21 Uhr
02.02.2017
Neues aus Sondershausen

Zwei Projekte in einer Ausstellung

Am Dienstag eröffnete im Foyer von Rathaus Sondershausen die vorerst letzte Ausstellung. Warum, und worum es geht, erfahren Sie hier...

Das Rathaus Sondershausen soll von Grund auf saniert und behinderten gerecht umgebaut werden. Und wird wird sich auch in den verschiedenen Räumen viel ändern

Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bürgermeister Joachim Kreyer (SPD) hatte deshalb schon nichts mehr dagegen, dass an die Wände des Foyers bereits Bilder angeklebt werden.
Kreyer zeigte sich beeindruckt von den Werken, die da von Schülern der Östertalschule zusammengestellt wurden, von denen drei anwesend waren.

Um welche Projekte handelte es sich?

Medienprojekt Welcome

Diese Bilder waren zu einam Wettbewerb eingereicht worden.
Unter allen 21 nominierten Projekten wurde das Projekt Welcome bei einer großen Galaveranstaltung 2016 in Erfurt mit dem dritten Platz des Kinder- und Jugendpreises Thüringen ausgezeichnet.

Die Paritätische Buntstiftung und die Finanzgruppe Hessen-Thüringen überreichten einen Check in Höhe von 1.500€, welcher von der Sparkasse des Kyffhäuserkreises um weitere 500 € erhöht wurde.

Einbezogen waren Kinder mit Migrationshintergrund, vor zwei Jahren wurde dieses Thema nochmal richtig aktuell.

Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bei diesem Projekt wurden jeweils zwei Jugendliche von Profis fotografiert die unter Anleitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu einem Bild "verschmolzen wurden. Hier zu sehen mit Amina im Original und im verschmolzenem Bild.

„Fotodialog – Portrait mit Wort“

Am 17.11.2016 fand der Auftakt zu dem Fotoprojekt „Fotodialog – Portrait mit Wort“ statt.

Das Photo-Projekt wurde in vier Phasen durchgeführt, vom Kennenlernen mit Speed-Dating bis zu einem Fotoshooting.

Bei den Treffen ging es locker zu, wie kn erfahren hat. Bei einem kleinen Snack konnte sich noch über Ideen, Wünsche und Vorstellungen bezüglich des Projektes ausgetauscht werden.

Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In den kommenden Wochen fanden weitere Projektworkshops statt, in denen Fotomaterialien kreativ gestaltet wurden und ein Fotoshooting mit einer Fotografin stattfand. Diese Arbeiten die entstanden sind in im obigen Bild zusehen. Ziel war, sich in der Diskussion ein Wort zu erarbeiten, das später als Foto erarbeitet wurde

Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Unterstützt wurde das Projekt unter anderem vom Stadtjugendring Sondershausen. Neben den Fotoarbeiten hat kn einige der Unterstützer auch per Bild festgehalten, so Franziska Most als Designerin, Mandy Höfer als Schulsozialarbeiterin an der RS Östertal (hier lief auch das Projekt), Jana Geßner vom Stadtjugendring (sie studiert in Nordhausen) und Andreas Gothe der Geschäftsführer des Stadtjugendrings.

Der Vorschlag von Jana Geßner, die Arbeiten sollten auch an anderen Orten gezeigt werden, wurde schnell aufgegriffen, den sie am 08.12.2016 machte, als die Arbeiten das erste Mal in einer Ausstellung in der Östertalschule gezeigt wurden:
„Fotodialog – Portrait mit Wort“

Sehr interessante Arbeiten. Wer schon mal mit Bildbearbeitungsprogrammen Bilder zusammengesetzt hat, weiß, das ist eine knifflige Arbeit. Es lohnt sich, mal die paar Schritte ins Rathaus zu gehen.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben!"
Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zwei Projekte in einer Ausstellung (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Micha123
02.02.2017, 06:35 Uhr
Sanierung Rathaus Sondershausen???
Das Rathaus soll von Grund auf saniert werden? Ist denn dies schon genehmigt, beschlossen oder was auch immer? Die Stadt hat angeblich kein Geld… Nachts klappen die Bürgersteige hoch – in vielen Teilen der Stadt bzw. Ortsteilen ist in den Nächten kein Licht usw. die Stromsparmaßnahmen sind ein Lockmittel für Einbrecher. Straßen sind kaputt, Spielplätze werden entfernt, Feuerwehren haben keine Mittel für moderne Ausrüstungen – aber das Rathaus sanieren???
Das natürlich ein Gebäude aus dem Mittelalter nicht angemessen in der heutigen Zeit ist, dass man behindertengerechten Zugang braucht – dies ist alles verständlich. Aber das Gebäude ist und bleibt alt. Noch dazu sind diverse Fachbereiche nicht im Rathaus, sondern im Umfeld.
Überall wo man hinblickt, da werden alte Gebäude abgerissen und durch neue ersetzt. Gerade Sondershausen ist das ja ein „Vorbild“. Jetzt wo es noch im Gespräch ist, dass man die Stadt Ebeleben noch mit nach Sondershausen eingemeinden will – was soll das werden? Sollen dann in Zukunft sich die Einwohner der „großen“ Stadt, welche einen weiten Anfahrweg haben – welche noch nicht einmal vernünftige Parkplätze vor dem Rathaus vorfinden – sich erfreuen über ein saniertes, altes Rathaus?
Warum baut man nicht in zentraler Lage ein neues Verwaltungsgebäude? Einen Amtssitz, wo jeder Fachbereich mit im Hause ist. Wo es Fahrstühle gibt, behindertengerechten Zugang - ebenso wie geräumige Toiletten für Rollstuhlfahrer, einen großen Parkplatz usw. Die Gebäude in Sondershausen und dann vielleicht auch in Ebeleben können verkauft werden. Vielleicht finden sich Investoren, welche zum Beispiel in Sondershausen aus dem Rathaus oder Nebengebäuden ein Hotel machen. So etwas ist ja bekanntlich fehl am Platz. (Man plant ja auch in Zukunft mit vielen Touristen….)
Betrachtet man die Fläche der Stadt, so würde so ein Verwaltungsgebäude ideal zwischen Hohenebra und Thalebra passen. Dort hat man sogar einen Bahnanschluss! Bundesstraße ist vor Ort und Buslinien verkehren dort. Egal ob man von Sondershausen kommt, aus Kleinberndten oder Ebeleben – es ist dann einen zentrale Lage.
Wäre so etwas nicht besser – zukunftsorientierter? Wie gesagt, sonst reißt man auch alles ab und baut neu…
5020EF
02.02.2017, 11:29 Uhr
Dejavu oder Fake News?
Wie oft will man noch erzählen, dass im Rathaus aus Kostengründen die wirklich allerletzte Ausstellung stattfindet? Mich deucht ich habe das schon mehrfach gelesen...

Und das Rathaus umbauen? Warum denn?
Ist schon Geld für den Grosskreis NDH/SÖM/SDH da und Sondershausen ist als (Gross) - Kreisstadt vorgesehen?
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