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Mo, 14:47 Uhr
06.03.2017
Meldung aus der Wirtschaftswelt

DGB Kyffhäuserkreis mit Frauentagsfeier

Zur Frauentagsfeier in Bad Frankenhausen am 8. März lädt der DGB Kyffhäuserkreis die Gewerkschafterfrauen zu einer Feierstunde ein. Vorfeld dazu diese Meldung...

Reiner Sörgel, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes im Kyffhäuserkreis, lädt im Namen des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften herzlich zur Frauentagsfeier am Mittwoch, den 8. März, um 15:00 Uhr, im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, Bachmühlenweg 27, Bad Frankenhausen ein.

Der DGB Kyffhäuserkreis will mit der Feier den Frauen für ihre tagtäglichen Leistungen Dank sagen und ins Gespräch darüber kommen, was passieren muss, um die volle Gleichberechtigung von Frauen durchzusetzen. Nach der Begrüßung durch den DGB-Kreisvorsitzenden Reiner Sörgel wird Karin Halecker (Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten, Clingen) zu Frauenpolitik aus Gewerkschaftssicht sprechen. Die Kinder des Kindergartens Bad Frankenhausen umrahmen den Nachmittag kulturell. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen, den engagierte Kolleginnen ehrenamtlich gebacken haben, gesorgt.


„DGB und seine Gewerkschaften machen sich zum Internationalen Frauentag 2017 stark für die eigenständige Existenzsicherung von Frauen“, erklärt Reiner Sörgel. Es sei völlig inakzeptabel, dass Frauen im 2017 in Deutschland 21% weniger verdienen als Männer. Nötig sei ein wirksames Entgeltgleichheitsgesetz, das Unternehmen dazu verpflichte, ihre Entgeltpraxis zu überprüfen und geschlechtergerecht zu gestalten.

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Gerade in Zuge des digitalen Wandels gelte es, gute Arbeit zu schützen und zu erkämpfen. Flexible Arbeitszeiten und -orte in einigen Brachen könnten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie genutzt werden. Wenn sich Berufsbilder verändern, mache sogar wegfallen, müssten aber auch sichere berufliche Perspektiven durch Qualifizierung und lebensbegleitendes Lernen geschaffen werden. Damit Frauen nicht länger in die Teilzeit- und Minijob-Fallen tappen, sei ein Rechtsanspruch auf befristete Teilzeit und auf die Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit nötig.


Eine Klarstellung ist Reiner Sörgel wichtig: „Als DGB-Gewerkschaften erteilen wir jenen eine klare Absage, die zurück wollen zum traditionellen Familienbild. Wir wollen Gleichberechtigung im Arbeits- und Privatleben. Wir werden erkämpfte Rechte und ein modernes Frauenbild verteidigen.“
Autor: khh

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