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Fr, 15:33 Uhr
07.04.2017
kn-Forum

Trump pfeift auf Völkerrecht

So die Überschrift eines Leserbriefs, der kn erreichte...

Ohne jeglichen Zweifel, der Giftgasangriff in Syrien war ein schweres Kriegsverbrechen. Der Forderung das schnellstens aufzuklären, kann man nur zustimmen. Dann kann man auch die Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Schnell war bei dem amerikanischen Präsidenten klar, wer dafür Verantwortung trägt.

Assad ist dafür verantwortlich und Punkt.Schnell wurde reagiert und amerikanische Raketen schossen auf den vermeintlichen Stützpunkt, von dem der Angriff ausgegangen sein soll. Dieser Militärschlag ist ein Bruch des Völkerrechts. Weder hat Syrien die USA angegriffen, noch gab es einen Beschluss der UNO.

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Krieg mit Krieg bekämpfen steht nicht gerade auf der Liste kluger Diplomatie, denn damit kann man keinen Krieg beenden. Bei allem Entsetzen über den Giftgasangriff, steht doch wohl die Aufklärung an erster Stelle. Es ist nicht lange her, da haben die USA mit dem Irakkrieg die Welt belogen. Weder die USA noch Trump sind von jemand zum höchsten Strafrichter dieser Welt ernannt.

Diese Anmaßungen haben uns genug Katastrophen gebracht. Kanzlerin Merkel sieht natürlich eilfertig auch die alleinige Schuld bei Assad und Minister Gabriel findet den Militärschlag der USA nachvollziehbar. Intelligente Diplomatie sieht anders aus.Es wäre klüger, wenn Deutschland alle Hebel in Bewegung setzt, endlich diplomatische Lösungen in diesem Krieg auf die Tagesordnung zu setzen.

Vor allem die USA und Russland müssen mit den anderen Beteiligten einen vernünftigen Kompromiss finden. Diese deutsche Zustimmung zur Bombardierung durch Trump und nicht zur Aufklärung ist beängstigend, weil der militärischen Karte Vorrang gegeben wird und die deutsche Regierung sich weiter demütig amerikanischen Interessen beugt, deren Unberechenbarkeit nichts Gutes ahnen lässt.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Micha123
07.04.2017, 16:53 Uhr
Schlechtes Spiel - Weltpolitik
Man kann dem Schreiber dieses Kommentars nur zustimmen.

Solche Angriffe, wie in den USA jetzt ausgeführt haben - so etwas führte in der Geschichte schon oft zu Kriegen. Es könnte also ein Flächenbrand entstehen, welchen man dann wieder "Weltkrieg" nennt... Muss das sein?

Überraschend ist nur, dass Trump noch vor wenigen Wochen und vor allem im Wahlkampf immer damit warb "Armerika First" - "die USA zu erst". Das er sich als Präsident weniger in Kriege einmischen will oder diese sogar führen will.
Und weiter soll er sich ja angeblich gut mit Putin verstehen.

Warum genehmigt dann plötzlich der Präsident der USA so einen Militärschlag? Wegen eines Giftgasangriffes? Dies sollte einmal genau geprüft werden, wer da wirklich dahinter steckt.
Und es zeigt die Macht, welche Trump hat... sie wird wahrscheinlich sehr gering sein und im Hintergrund mischen und verteilen ganz andere Leute die Karten...

Wenn da 100 Syrer durch angebliches Giftgas zu Tode kamen und das einen Angriff rechtfertigt... was ist dann mit den Menschen auf der Welt, welche täglich verhungern und im Gegenzug schüttet man in Deutschland die Milch weg, weil man zuviel hat und es sich nicht zu verarbeiten lohnt.. So müssten wir doch auch angegriffen werden...
Frank1966
07.04.2017, 20:47 Uhr
Herr Reiber!
Ich bin traurig über alle Opfer von Gewalt oder Krieg, egal wo auf der Welt.
Das wollt ich nur mal erwähnt haben, denn in Ihrem linken Gesülze - hab keine andere Bezeichnung dafür - findet sich nicht ein Wort des Trauerns. Scheint an der politischen Gesinnung zu liegen.
Es ist unerträglich was Sie hier schreiben, die Reaktion auf dieses Verbrechen verurteilen. Ich habe auch meine Probleme mit amerikanischer Außenpolitik, aber wer sollte im Namen dieser Toten antworten?
Leider hat sich auch Putin nicht dazu geäußert und das ist mehr als enttäuschend.
geloescht.20250302
07.04.2017, 21:58 Uhr
Also Entwarnung!
Umsonst Panik geschoben. Trump ist doch ein Falke und kein Putin-Freund.

Die Transantlantikbrücke stürzt nicht ein. Die nächste Bilderberg-Konferenz wird kein Krisengipfel. Alles bleibt beim Alten.

Und wieder steht ein US-Präsident zur Wahl für den Friedensnobelpreis.
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