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Fr, 12:50 Uhr
28.04.2017
Neues aus Sondershausen

Radverkehrskonzept beschlossen

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen beschloss gestern das Radverkehrskonzept für die Gesamtstadt.

Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. In der Begründung des Bürgermeisters dazu heißt es:

Das Radverkehrskonzept der Stadt Sondershausen wurde über einen Zeitraum von 2008 bis 2016 in mehreren Planungsabschnitten vom Büro radplan in Kooperation mit dem Büro verkehr plus erarbeitet und mit verschiedenen Akteuren und Beteiligten diskutiert und entsprechend fortgeschrieben.

Das fertiggestellte Konzept beinhaltet Lösungsansätze zur Sicherung und Erleichterung des Radverkehrs im gesamten Gemeindegebiet von Sondershausen. Es analysiert die Bandbreite von Gestaltungsmöglichkeiten für den Radverkehr unter Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer.

Basierend auf einer umfassenden Netzanalyse werden die Erreichbarkeit von radverkehrsrelevanten Verkehrserzeugern quantifiziert und Verkehrsverflechtungen abgeleitet. Infolgedessen können Netzelemente identifiziert werden, die für die Gestaltung von Radverkehrsanlagen oder Verkehrssicherungsmaßnahmen relevant sind. Aus
den Erkenntnissen der Verkehrsnachfrageabschätzung wird ein Umsetzungsprogramm entwickelt mit den entsprechenden baulichen und verkehrsorganisatorischen Maßnahmen sowie einer Priorisierung und Grobkostenschätzung.

Das Radverkehrskonzept bildet zukünftig Grundlage und Leitfaden für Investitionen und Fördermittelbeantragungen.

Stadtrat Martin Ludwig (VS) stellte den Antrag, dass der ehemalige Ortswegwart Wandern und Radwandern. Karl-Heinz Herrmann, noch die Hinweise einbringt, die kn kurzfristig veröffentlicht hatte:
Soll wirklich Radwegskonzeption kommen?

Stadtrat Manfred Langenberger (CDU) bat, einige Straßen zu überprüfen, ob es dort wirklich angebracht ist, Radfahrer in Einbahnstraßen im Gegenverkehr zuzulassen, bzw. Radfahrern in Sackgassen trotzdem die Durchfahrt zu ermmöglichen.

Und damit sind wir bei den ersten Neuerungen, die schrittweise ins Auge gefasst werden sollen.
- Öffnung von Einbahnstraßen und Sackgassen
- Legalisierung der Fahrt entgegen des Kfz- Verkehrs,
- Erweiterung von nutzbaren Wegen für den Radverkehr
Einfache Umsetzung durch Anordnung sei möglich.

Die Konzeption weist auf viele Mängel hin, die als Leitfaden dienen sollen, der Verwaltung und den Stadträten Handlungsanleitung zu sein, so fehlender Radweg auf dem Wipperdeich usw..

So hat man in der Konzeption wieder Strecken aufgenommen, um den Handlungsträgern zu zeigen, dass sind touristisch eigentlich wichtige Strecken,
(1) Sondershausen – Hammatal – Hamma
(2) Sondershausen – Brückental – Auleben
(3) Sondershausen/ Jecha – Zur Muni – Kirchengel
(4) Sondershausen – Jechaburg - (Kirchtal) – Straußberg,
die aber in den letzten Jahren wegen des sehr schlechten Wegezustands herausgenommen wurden. Und wer die Strecken schon mal mit dem Rad gefhren ist, weis hier muss etliches Geld in die Hand genommen werden sonst geht da gar nichts,von Wegen Touristen anlocken.

Man fahre mal kilometerweit durch das lange Kirchtal bergab, über Strecken die so aussehen:
Das weckt Begehrlichkeiten!.

Die beschlossene Konzeption ist die eine Seite, gespannt muss man sein auf die Umsetzung, zumal wie Matthias Deichtstetter (CDU) informierte, wird die Landesregierung hatsächlich nicht mehr touristische Wege finanzieren, sondern straßenbegleitende Radwege. So soll es laut Deichstetter bereits ein Konzept geben, den Norden Thüringens entlang der B4 mit Erfurt zu verbinden.

Man darf gespannt sein. Noch sind die 101 Seiten Konzeption nur auf CD zu haben, sollen aber demnächst ins Internet gestellt werden. Auch kn muss sich erst mal näher mit dem umfangreichen Werk beschäftigen.
Autor: khh

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