So, 10:07 Uhr
30.04.2017
Kind und Computer.
Wo sollen Grenzen gebildet werden?
Die meisten Kinder verbringen den ganzen Nachmittag am liebsten vor dem Computer oder mit dem Tablet. Allerdings haben die Beschäftigungen leider nicht immer nur mit den Hausaufgaben zu tun. Kind und Computer sind in vielen Familien ein kompliziertes Konfliktthema. Es ist klar, dass man als Eltern deshalb irgendwann auch deutliche Grenzen ziehen muss...
Eltern sollten in Bezug auf Kind und Computer unbedingt ein gutes Vorbild sein. Wenn selbst die Eltern stundenlang ihre freie Zeit mit Facebook oder mit Spielen verbringen, brauchen sie sich auch nicht wundern, wenn die Kids dann ebenfalls nur noch am PC sitzen möchten.
Der eigentliche Umgang sollte also erst einmal nach dem echten Bedarf eingegrenzt werden. Dies ist der Fall bei Hausaufgaben oder dazu notwendigen Recherchen. Die Mediennutzung der Kinder und auch der Jugendlichen sollte sich noch im gesunden Rahmen befinden und vor allem auch zur Förderung ihres Wissens dienen. Laut den neuesten Umfragen gibt es bei rund 90 % der Familienangehörigen Regeln, die eine Nutzung von Computern und Handys einschränken. Kinder finden das eigentlich auch in Ordnung, aber nur, wenn beide Elternteile auch fest dazu stehen.
Kinder sind auf Regeln angewiesen. Je jünger sie sind, desto wichtiger sind auch die Grenzen was Kind und Computer angeht. Allerdings sollte man als Eltern unbedingt auch darauf achten, dass eine Nichteinhaltung auch ihre entsprechenden Folgen haben müssen. Getroffene Abmachungen müssen auf jeden Fall ernst gemeint sein und eingehalten werden.
Es geht bei den Regeln nicht nur um die möglichen Gefahren, die das Internet für Kinder mit sich bringen kann. Es ist für die weitere Entwicklung der Kids wichtig, dass sie sich mit Hilfe der Eltern erst einmal einen guten Einblick in die virtuelle Welt verschaffen.
Vor allem noch kleine Kinder werden nicht verstehen, warum die festgelegten Grenzen für sie wichtig sind. Eltern sollten deshalb die Regeln gut verständlich erklären und auch auf die Folgen hinweisen, falls diese nicht eingehalten werden.
Bei den Vorteilen geht es nicht nur um Kind und Computer, sondern auch um das allgemeine Wohl der gesamten Familie. Je länger sich Kinder und Jugendliche mit dem PC oder mit dem Handy beschäftigen, desto deutlicher wirkt sich das auf das Familienleben aus. Vor allem Jugendliche legen immer weniger Wert darauf, an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Wer sich also als Eltern schon von Anfang an nicht durchsetzen kann, braucht sich hinterher auch nicht beklagen, wenn das soziale Miteinander immer weniger wird.
Die Grenzen und Regelungen für Kind und Computer spielen deshalb nicht nur in der Erziehung eine wichtige Rolle, sondern auch im familiären und sozialen Umfeld. Der tägliche Alltag sollte deshalb unbedingt gut strukturiert werden. Die neuesten Studien weisen übrigens darauf hin, dass Kinder die in negativen Familienverhältnissen leben, auch viel mehr unbeaufsichtigte Zeit an Spielkonsolen, Handys und am Computer verbringen.
Haben die Kinder erst einmal einen wirklich sinnvollen Umgang mit dem PC gelernt, dann sollte auch einem eigenen Computer nichts mehr im Wege stehen. Für die ersten Schritte ist es allerdings empfehlenswerter, diese an der Seite der Eltern durchzuführen. Die Kids müssen sich den Gefahren im Internet bewusst werden. Gegebenenfalls ist es auch nützlich, wenn man ihnen die Risiken von Cyber-Mobbing an guten Beispielen verdeutlicht.
Je nach Altersgruppe ist es beim Thema Kind und Computer notwendig, nicht nur mit Verboten zu drohen. Je mehr man in der Regel verbietet, desto größer ist es auch für viele Kids, diese Verbote mit Absicht zu brechen. Verbote oder Regeln nützen deshalb überhaupt nichts, wenn die Kinder und Jugendlichen davon nicht überzeugt sind. Sie bewirken eher das genaue Gegenteil von den gewünschten Erfolgen. Es gibt mittlerweile aber unzählige Tipps und Tricks, wie man als Eltern die Kinder zu einem bewussteren Nutzerverhalten erziehen kann.
Die Kids sollten sich allerdings auch unbedingt bewusst sein, dass sie sich jederzeit bei Problemen oder bei Mobbingfällen an ihre Eltern vertrauensvoll wenden können.
Philipp Egger
Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.
Autor: redEltern sollten in Bezug auf Kind und Computer unbedingt ein gutes Vorbild sein. Wenn selbst die Eltern stundenlang ihre freie Zeit mit Facebook oder mit Spielen verbringen, brauchen sie sich auch nicht wundern, wenn die Kids dann ebenfalls nur noch am PC sitzen möchten.
Der eigentliche Umgang sollte also erst einmal nach dem echten Bedarf eingegrenzt werden. Dies ist der Fall bei Hausaufgaben oder dazu notwendigen Recherchen. Die Mediennutzung der Kinder und auch der Jugendlichen sollte sich noch im gesunden Rahmen befinden und vor allem auch zur Förderung ihres Wissens dienen. Laut den neuesten Umfragen gibt es bei rund 90 % der Familienangehörigen Regeln, die eine Nutzung von Computern und Handys einschränken. Kinder finden das eigentlich auch in Ordnung, aber nur, wenn beide Elternteile auch fest dazu stehen.
Kinder sind auf Regeln angewiesen. Je jünger sie sind, desto wichtiger sind auch die Grenzen was Kind und Computer angeht. Allerdings sollte man als Eltern unbedingt auch darauf achten, dass eine Nichteinhaltung auch ihre entsprechenden Folgen haben müssen. Getroffene Abmachungen müssen auf jeden Fall ernst gemeint sein und eingehalten werden.
Es geht bei den Regeln nicht nur um die möglichen Gefahren, die das Internet für Kinder mit sich bringen kann. Es ist für die weitere Entwicklung der Kids wichtig, dass sie sich mit Hilfe der Eltern erst einmal einen guten Einblick in die virtuelle Welt verschaffen.
Vor allem noch kleine Kinder werden nicht verstehen, warum die festgelegten Grenzen für sie wichtig sind. Eltern sollten deshalb die Regeln gut verständlich erklären und auch auf die Folgen hinweisen, falls diese nicht eingehalten werden.
Bei den Vorteilen geht es nicht nur um Kind und Computer, sondern auch um das allgemeine Wohl der gesamten Familie. Je länger sich Kinder und Jugendliche mit dem PC oder mit dem Handy beschäftigen, desto deutlicher wirkt sich das auf das Familienleben aus. Vor allem Jugendliche legen immer weniger Wert darauf, an gemeinsamen Aktivitäten teilzunehmen. Wer sich also als Eltern schon von Anfang an nicht durchsetzen kann, braucht sich hinterher auch nicht beklagen, wenn das soziale Miteinander immer weniger wird.
Die Grenzen und Regelungen für Kind und Computer spielen deshalb nicht nur in der Erziehung eine wichtige Rolle, sondern auch im familiären und sozialen Umfeld. Der tägliche Alltag sollte deshalb unbedingt gut strukturiert werden. Die neuesten Studien weisen übrigens darauf hin, dass Kinder die in negativen Familienverhältnissen leben, auch viel mehr unbeaufsichtigte Zeit an Spielkonsolen, Handys und am Computer verbringen.
Lohnt sich ein eigener Computer für Kinder?
Im Prinzip kann man den eigenen PC für Kinder mit dem Fernseher vergleichen. Steht das TV Gerät im Kinderzimmer, dann wird in der Regel auch damit gerechnet, dass Kinder viel länger fernsehen als erlaubt. Je nach Alter ist das natürlich auch bei den Computern durchaus möglich. Ein gemeinsamer Familiencomputer kann deshalb vor allem bei noch jüngeren Kindern ratsam sein. In diesem Fall kann man die Kids auch viel besser auf mögliche Gefahren hinweisen.Haben die Kinder erst einmal einen wirklich sinnvollen Umgang mit dem PC gelernt, dann sollte auch einem eigenen Computer nichts mehr im Wege stehen. Für die ersten Schritte ist es allerdings empfehlenswerter, diese an der Seite der Eltern durchzuführen. Die Kids müssen sich den Gefahren im Internet bewusst werden. Gegebenenfalls ist es auch nützlich, wenn man ihnen die Risiken von Cyber-Mobbing an guten Beispielen verdeutlicht.
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser
Nur die wenigsten Eltern wissen, was ihre Kinder überhaupt in der aktuellen Social Media Welt posten oder teilen. Wer selbst keinen Bezug zu Facebook, Snapchat oder anderen Netzwerken hat, kann unmöglich das Vorgehen der Kids verstehen oder kontrollieren. Eltern sollten deshalb unbedingt darauf achten, sich selbst die notwendigen Kompetenzen in Bezug auf die verschiedenen Medien zuzulegen, um die Kontrolle nicht zu verlieren.Je nach Altersgruppe ist es beim Thema Kind und Computer notwendig, nicht nur mit Verboten zu drohen. Je mehr man in der Regel verbietet, desto größer ist es auch für viele Kids, diese Verbote mit Absicht zu brechen. Verbote oder Regeln nützen deshalb überhaupt nichts, wenn die Kinder und Jugendlichen davon nicht überzeugt sind. Sie bewirken eher das genaue Gegenteil von den gewünschten Erfolgen. Es gibt mittlerweile aber unzählige Tipps und Tricks, wie man als Eltern die Kinder zu einem bewussteren Nutzerverhalten erziehen kann.
Die Kids sollten sich allerdings auch unbedingt bewusst sein, dass sie sich jederzeit bei Problemen oder bei Mobbingfällen an ihre Eltern vertrauensvoll wenden können.
Philipp Egger
Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.