Mo, 01:11 Uhr
01.05.2017
Neues aus Sondershausen
Dr. Ohl zum Thema Bebratal
Am 23.04.2017 fand in der St. Georg-Kirche SDH/Bebra ein interessanter Vortrag von Dr. Ohl über das Thema Bebratal statt und unserer Leser Jürgen Kieper war mit dabei...
Im Vorraum der Kirche hatten fleißige Helfer den Kaffeetisch gedeckt. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die geduldig wartenden Zuhörer für den gut 1,5- stündigen Vortrag stärken. Zunächst sprach Pfarrer Reim über die Bedeutung des 23.04. als Tag des heiligen Georgs, Feiertag des deutschen Bieres und nicht zuletzt Welttag des Buches.
Eine musikalische Umrahmung erfolgte durch die zwei Musikschülerinnen R. Schmidt und T. Krüger.
Begonnen hat Dr. Ohl mit dem Vorzeigen von 2 Mosaiksteinen (Alter ca. 2.000 Jahre) deren Funktion man heute nicht mehr nachempfinden kann.
Das Bebratal ist auch Teil einer uralten Kultur. Im weiteren ging Dr. Ohl auf den Fund in Bilzingsleben und in Sondershausen in dem heutigen Bereich Kaufland, Lutherstraße, Kyffhäuserstraße und den Bauhof ein. Es folgten die geschichtlichen Entwicklungen der Germanen, die progressiv Gebiete besetzten. Es wurden Wallburgen gebaut, auch im Bebratal, der Begriff Geschling wurde erläutert. Thüringer Pferde waren berühmt. Viele Orte mit den Endungen "Leben" gehen auf die Thüringer Gründung zurück.
Für die Menschen in früheren Zeiten war das Leben ein ewiger Kreislauf." Alles was geboren ist, ist für den Tod bestimmt" Aussaat und Ernte bestimmten das Leben. Es gab Opferstätten, z.B.Felsen, Moore oder Brunnen, an denen geopfert wurde. Die Göttterwelt bestimmte den Kult. Bekannt aus dieser Zeit sind die Kyffhäuser Sage ( Kaiser Barbarossa) und die Sage vom Frauenberg (Schwan mit dem Ring).
Im letzten Teil seines Vortrages sprach Dr. Ohl über die 13 Mühlen in SDH. Er war in Afrika und konnte dort erleben wie mühevoll von den Frauen Hirsekörner zerstampft wurden.
Die Mühlen in Deutschland waren in früherer Zeit Ausdruck der ökonomischen Macht.
Mit einem Blumenpräsent wurden Dr. Ohl und die Musikschülerinnen für ihren Beitrag belohnt. Zeitgleich wurde Pfarrer Reim verabschiedet. Für ihn war es der letzte Tag in der Kirchengemeinde Bebra. Seine neue Stelle ist die Gemeinde in Körner.
Text und Bilder: Jürgen Kieper
Autor: khhIm Vorraum der Kirche hatten fleißige Helfer den Kaffeetisch gedeckt. Bei Kaffee und Kuchen konnten sich die geduldig wartenden Zuhörer für den gut 1,5- stündigen Vortrag stärken. Zunächst sprach Pfarrer Reim über die Bedeutung des 23.04. als Tag des heiligen Georgs, Feiertag des deutschen Bieres und nicht zuletzt Welttag des Buches.
Eine musikalische Umrahmung erfolgte durch die zwei Musikschülerinnen R. Schmidt und T. Krüger.
Begonnen hat Dr. Ohl mit dem Vorzeigen von 2 Mosaiksteinen (Alter ca. 2.000 Jahre) deren Funktion man heute nicht mehr nachempfinden kann.
Das Bebratal ist auch Teil einer uralten Kultur. Im weiteren ging Dr. Ohl auf den Fund in Bilzingsleben und in Sondershausen in dem heutigen Bereich Kaufland, Lutherstraße, Kyffhäuserstraße und den Bauhof ein. Es folgten die geschichtlichen Entwicklungen der Germanen, die progressiv Gebiete besetzten. Es wurden Wallburgen gebaut, auch im Bebratal, der Begriff Geschling wurde erläutert. Thüringer Pferde waren berühmt. Viele Orte mit den Endungen "Leben" gehen auf die Thüringer Gründung zurück.
Für die Menschen in früheren Zeiten war das Leben ein ewiger Kreislauf." Alles was geboren ist, ist für den Tod bestimmt" Aussaat und Ernte bestimmten das Leben. Es gab Opferstätten, z.B.Felsen, Moore oder Brunnen, an denen geopfert wurde. Die Göttterwelt bestimmte den Kult. Bekannt aus dieser Zeit sind die Kyffhäuser Sage ( Kaiser Barbarossa) und die Sage vom Frauenberg (Schwan mit dem Ring).
Im letzten Teil seines Vortrages sprach Dr. Ohl über die 13 Mühlen in SDH. Er war in Afrika und konnte dort erleben wie mühevoll von den Frauen Hirsekörner zerstampft wurden.
Die Mühlen in Deutschland waren in früherer Zeit Ausdruck der ökonomischen Macht.
Mit einem Blumenpräsent wurden Dr. Ohl und die Musikschülerinnen für ihren Beitrag belohnt. Zeitgleich wurde Pfarrer Reim verabschiedet. Für ihn war es der letzte Tag in der Kirchengemeinde Bebra. Seine neue Stelle ist die Gemeinde in Körner.
Text und Bilder: Jürgen Kieper












