So, 11:00 Uhr
14.05.2017
Aus dem Vereinsleben
Sehbehinderte und Diabetiker auf gemeinsamer Bus-Tour
2. Mai 2017 - Für die schon länger geplante Busreise war uns der Wettergott nicht hold, wie kn erfahren hat...
Es regnete leicht. Dennoch waren alle gut gelaunt und voller Erwartung. Heute nahm die Kyffhäuserkreisgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverband noch einige Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe mit. Diese wurden gut integriert.
Pünktlich 8:30 Uhr fuhren wir vom Busbahnhof Sondershausen ab. In Greußen stiegen noch zwei Mitglieder zu. Den großen Bus von Taxi Grambs steuerte der Chef selbst.
Das erste Ziel unserer Reise war die Thüringer Kloß-Welt in Heichelheim. Wegen des Regens wurden wir direkt vor dem Eingang abgesetzt. Es empfing uns Frau Arnold, die uns hier die ganze Zeit betreute. Nach einer kurzen Einführung und einem Film über die heutige Albig GmbH begann der Museumsrundgang. Uns wurde die Kloßherstellung, und der Werdegang der Heichelheimer Kloßmanufaktur von damals bis heute erklärt.
Die Kloßmasseproduktion begann bereits 1972. Zahlreiche Ausstellungsstücke verdeutlichten uns die Entwicklung von der Handarbeit zur modernen teilautomatisierten Produktion. Damit die 110 Beschäftigten auch in der kartoffelarme Zeit, April-September, Arbeit haben, wird die Schockfrostanlage des Betriebes für das Einfrieren von Spargel und Erdbeeren genutzt. Die Kartoffeln, der Spargel und die Erdbeeren kommen aus der näheren Umgebung. Das dritte Standbein der Albig GmbH ist die Eisherstellung. Auch hiervon gibt es Einiges zu sehen und zu erfahren.
Am Ende des Rundgangs konnten wir mit der umfangreichen Fahrzeugausstellung ein Stück DDR-Geschichte erleben. Die PKW-Entwicklung vom EMW zu den verschiedenen Wartburg´s, die Motorroller der DDR und die Entwicklung vom Moped SR 1 bis zur Vogel-Familie weckte Erinnerungen. Auch einige Raritäten sind zu sehen. Anschließend aßen wir hier zu Mittag. Natürlich gab´s Original Thüringer Klöße. Frau Arnold bewirtete uns flink. Auch Eis aus eigener Produktion konnten wir probieren. Danke für die gute Betreuung.
Mit dem Bus ging es weiter nach Weimar zum Bienenmuseum, an der Ilm gelegen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört. Herr Grambs fand in einiger Entfernung eine Stelle zum Aussteigen. Nach einem kleinen Fußmarsch hatten wir das Museum erreicht. Frau Werner, wartete schon auf uns. Die Führung war sehr interessant. Es wurde deutlich, wie wichtig Insekten, für unser Leben sind. Ohne die Bestäubung der Pflanzen hätten auch wir nichts zu Essen. Insbesondere Bienenvölker leisten eine enorme Arbeit. Die Arbeitsteilung im Bienenvolk garantiert deren Erhaltung und eine reiche Honigernte. Freundlich wurde jede Frage beantwortet. Das Thema ist schier unerschöpflich. Im Hofladen konnten man spezielle Honige und Bienenkerzen kaufen.
Für Jedermann günstig, ist das im Museum befindliche Cafe Immenhof. Die Wirtin, Frau Höchst, hat für unsere große Gruppe im Bibliotheksraum den Kaffeetisch gedeckt. Es gab selbstgebackenen Bienenstich, wirklich lecker. So konnten sich alle vom Stehen und Zuhören an diesem Tag erholen. Es gab viel zu erzählen. Danach liefen wir zum Bus, der wie vereinbart, schon auf uns wartete. Die Rückfahrt verging wie im Fluge. Gegen 17 Uhr waren wir wieder am Busbahnhof in Sondershausen. Nach einem erlebnisreichen Tag trennten wir uns bis zur nächsten gemeinsamen Unternehmung. Vielen Dank an Taxi Grambs für die angenehme Reise.
Sehbehinderte oder Blinde, sowie deren Angehörige können uns in den Sprechstunden jeden Dienstag 9-12 Uhr im Landratsamt Kyffhäuserkreis und jeden 1. Donnerstag im Monat 10-12 Uhr im Rathaus Artern erreichen.
Wir helfen gern.
W. Rasch
sehender Mitarbeiter
Autor: khhEs regnete leicht. Dennoch waren alle gut gelaunt und voller Erwartung. Heute nahm die Kyffhäuserkreisgruppe des Blinden- und Sehbehindertenverband noch einige Mitglieder der Diabetiker-Selbsthilfegruppe mit. Diese wurden gut integriert.
Pünktlich 8:30 Uhr fuhren wir vom Busbahnhof Sondershausen ab. In Greußen stiegen noch zwei Mitglieder zu. Den großen Bus von Taxi Grambs steuerte der Chef selbst.
Das erste Ziel unserer Reise war die Thüringer Kloß-Welt in Heichelheim. Wegen des Regens wurden wir direkt vor dem Eingang abgesetzt. Es empfing uns Frau Arnold, die uns hier die ganze Zeit betreute. Nach einer kurzen Einführung und einem Film über die heutige Albig GmbH begann der Museumsrundgang. Uns wurde die Kloßherstellung, und der Werdegang der Heichelheimer Kloßmanufaktur von damals bis heute erklärt.
Die Kloßmasseproduktion begann bereits 1972. Zahlreiche Ausstellungsstücke verdeutlichten uns die Entwicklung von der Handarbeit zur modernen teilautomatisierten Produktion. Damit die 110 Beschäftigten auch in der kartoffelarme Zeit, April-September, Arbeit haben, wird die Schockfrostanlage des Betriebes für das Einfrieren von Spargel und Erdbeeren genutzt. Die Kartoffeln, der Spargel und die Erdbeeren kommen aus der näheren Umgebung. Das dritte Standbein der Albig GmbH ist die Eisherstellung. Auch hiervon gibt es Einiges zu sehen und zu erfahren.
Am Ende des Rundgangs konnten wir mit der umfangreichen Fahrzeugausstellung ein Stück DDR-Geschichte erleben. Die PKW-Entwicklung vom EMW zu den verschiedenen Wartburg´s, die Motorroller der DDR und die Entwicklung vom Moped SR 1 bis zur Vogel-Familie weckte Erinnerungen. Auch einige Raritäten sind zu sehen. Anschließend aßen wir hier zu Mittag. Natürlich gab´s Original Thüringer Klöße. Frau Arnold bewirtete uns flink. Auch Eis aus eigener Produktion konnten wir probieren. Danke für die gute Betreuung.
Mit dem Bus ging es weiter nach Weimar zum Bienenmuseum, an der Ilm gelegen. Der Regen hatte inzwischen aufgehört. Herr Grambs fand in einiger Entfernung eine Stelle zum Aussteigen. Nach einem kleinen Fußmarsch hatten wir das Museum erreicht. Frau Werner, wartete schon auf uns. Die Führung war sehr interessant. Es wurde deutlich, wie wichtig Insekten, für unser Leben sind. Ohne die Bestäubung der Pflanzen hätten auch wir nichts zu Essen. Insbesondere Bienenvölker leisten eine enorme Arbeit. Die Arbeitsteilung im Bienenvolk garantiert deren Erhaltung und eine reiche Honigernte. Freundlich wurde jede Frage beantwortet. Das Thema ist schier unerschöpflich. Im Hofladen konnten man spezielle Honige und Bienenkerzen kaufen.
Für Jedermann günstig, ist das im Museum befindliche Cafe Immenhof. Die Wirtin, Frau Höchst, hat für unsere große Gruppe im Bibliotheksraum den Kaffeetisch gedeckt. Es gab selbstgebackenen Bienenstich, wirklich lecker. So konnten sich alle vom Stehen und Zuhören an diesem Tag erholen. Es gab viel zu erzählen. Danach liefen wir zum Bus, der wie vereinbart, schon auf uns wartete. Die Rückfahrt verging wie im Fluge. Gegen 17 Uhr waren wir wieder am Busbahnhof in Sondershausen. Nach einem erlebnisreichen Tag trennten wir uns bis zur nächsten gemeinsamen Unternehmung. Vielen Dank an Taxi Grambs für die angenehme Reise.
Sehbehinderte oder Blinde, sowie deren Angehörige können uns in den Sprechstunden jeden Dienstag 9-12 Uhr im Landratsamt Kyffhäuserkreis und jeden 1. Donnerstag im Monat 10-12 Uhr im Rathaus Artern erreichen.
Wir helfen gern.
W. Rasch
sehender Mitarbeiter




