eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mi, 08:01 Uhr
31.05.2017
Neuer Tiefpunkt erreicht

Miese Stimmung in den Lehrerzimmern

„Personalmangel, Unterrichtsausfall, Aufgabenfülle, Mehrarbeit, Probleme mit Inklusion, Probleme bei der Nachwuchsgewinnung, Ruf nach Übernahme von weiteren Aufgaben durch die Schule, Verantwortung, die sich nicht lohnt – die Stimmung in den Thüringer Lehrerzimmern ist so schlecht wie nie!“, so Heike Schimke, Vorsitzende des Thüringer Philologenverbandes...


Mit viel Herzblut haben Lehrkräfte das Thüringer Schulsystem aufgebaut, Nun erleben sie, wie das, was sie als einen Teil ihres Lebenswerks ansehen, kaputt geht. Trotz hohen Engagements können Lehrkräfte inzwischen Schaden von Schülern (z.B. in Form von Unterrichtsausfall) nicht mehr abwenden. Hinzu kommen immer neue Forderungen, was Schule noch alles leisten solle (Ruf nach neuen Unterrichtsfächern wie „Finanzen“, „Gesunde Ernährung“…).

Anzeige symplr (1)
„Dies frustriert und demotiviert Lehrkräfte.“ so Heike Schimke weiter „Sie erleben Tag für Tag, dass es nicht mehr um Qualität oder pädagogische Erwägungen geht, sondern allein aufgrund der Personalsituation nur noch um das Funktionieren von Schule!“

Lehrkräften in Thüringen fällt es zunehmend schwer, den Versprechungen von Politikern zu glauben. Die Reformen des Thüringer Schulsystems haben in den letzten Jahren eher zu einer Zunahme von Aufgaben und zu schlechteren Bedingungen vor Ort geführt.

Lehrkräfte können sich an dem morgigen Thüringer Aktionstag gegen Unterrichtsausfall und Lehrermangel kaum beteiligen, da er bereits in der Unterrichtszeit (ab 10 Uhr) beginnt. Doch sie unterstützen ihre Schülerinnen und Schüler bei dieser Aktion! Schon aus eigenem Interesse!

Der Thüringer Philologenverband ist die Gewerkschaft der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
NDHler
31.05.2017, 08:16 Uhr
Das ist RRG!
Totales Versagen in der Bildungspolitik.
Dabei war das der Schwerpunkt im Wahlkampf und in der Opposition.
Aber Wahltag ist Zahltag, stimmts @Riese?!
murmeltier
31.05.2017, 09:19 Uhr
Versagen
Das ist nicht das Versagen von Rot-Rot- Grün. Das ist das Versagen der gesamten Bildungspolitik. In anderen Bundesländern sieht es doch nicht besser aus.
free Gigi
31.05.2017, 11:09 Uhr
ein dummes Volk
regiert sich einfacher und so bleibt das establishment ehr unter seinesgleichen.
Die öffentlichen Ausgaben für Bildung werden gekürzt und immer mehr in private Einrichtungen und Nachhilfevereine etc. verlagert.
Real Human
31.05.2017, 11:40 Uhr
Jammern auf vergleichsweise hohem Niveau
Ach, Ihr bedauernswerten Freunde des Logos und der Polyglotterie. (Mit Esperanto wäre wohl vieles weniger schlimm ausgefallen!–)

Denn die Hauptlast tragen doch Grund- und Regelschullehrer sowie KindergärtnerInnen und HorterzieherInnen.

Fragt diese doch mal, welchen Stress sie zur Zeit mit den zahlreichen aus desolaten Herkunftsländern eingereisten Flüchtlingskindern haben! Mit Sprach- und Kulturbarrieren haben vor allem sie zu kämpfen, Ihr viel weniger! Diese Erzieher und Lehr-“kräfte“ müssten eigentlich mindestens doppelt so hoch bezahlt werden wie diejenigen, die schon vorerzogene Schüler unterrichten.

Hier mal eine kurze Aufstellung aktueller Problemchen von „ganz unten“:

• Mangelnde bis Nichtakzeptanz von weiblichen Lehrkräften durch muslimische Jungs
• Problematische gemeinsame Erziehung von Jungen und Mädchen aus islamischen Herkunftsländern
• Grundschulen mit Schülern aus teilweise über 16 Herkunftsländern
• Austragen von ethnischen Konflikten im Klassenverband
• Häufig striktes Bestehen auf islamischen Speisevorschriften – besonders im derzeitigen Ramadan
(„Na ja, Gummibärchen 'mit ohne Schwein' darf ich aber essen“–)
• usw.

@ NHLer: Alles auf RRG zu schieben, ist einfach nur unredlich, denn bis 2014 regierte bekanntlich die CDU maßgeblich das Ländle! Viele junge Lehrer sind auch gleich in andere Bundesländer abgewandert. Warum wohl?
murmeltier
31.05.2017, 13:46 Uhr
Politik
Für die Politik gibt es die dargelegten Probleme nicht.Denn wenn sie sich dieser Problemlagen annehmen muesste, müssten sie Lösungen anbieten und die haben sie vermutlich nicht.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)