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Do, 10:30 Uhr
01.06.2017
Große Beteiligung bei der „Stunde der Gartenvögel“

Der Spatz ist der Star

Der NABU Thüringen freut sich auch in diesem Jahr wieder über die große Beteiligung zur „Stunde der Gartenvögel“ die vom 12. bis 14. Mai stattfand. Über 2.700 Thüringer Vogelfreundinnen und –freunde haben dem NABU ihre Beobachtungen gemeldet...

Haussperling (Foto: Fotonatur) Haussperling (Foto: Fotonatur)

Der Haussperling bleibt im Vergleich zum Vorjahr mit 5,85 erfassten Individuen pro Meldung häufigster Gartenvogel, gefolgt von Amsel, Star, Kohlmeise und Mehlschwalbe.

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Die erhoffte eindeutige Erklärung für das Fehlen der Wintervögel konnte die Mai-Zählung nicht liefern. Bei der Wintervogelzählung wurden sonst häufige Wintergäste wie zum Beispiel Kohl- und Blaumeisen im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel weniger beobachtet. „Bei den Kohl- und Blaumeisen haben wir zwar auch jetzt zur Brutzeit einen kleinen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen ein Trend lässt sich dadurch aber nicht ableiten“, erklärt Klaus Lieder der Sprecher des Landesfachausschusses für Ornithologie im NABU Thüringen.

Laut NABU passt dies sowohl zur Theorie, dass ein Großteil des Fehlens durch geringen Winterzuzug aus dem Norden und Osten verursacht wurde, als auch dazu, dass ein schlechter Bruterfolg 2016 die Ursache war. Insgesamt zeige das Ergebnis, dass von den Zahlen eines Jahres nicht sofort auf langjährige Bestandszu- oder –abnahmen geschlossen werden kann.

Mauersegler und Mehlschwalben wurden in diesem Jahr häufiger gesehen als im letzten Jahr. Bei den Mauerseglern gab es eine Steigerung um bis zu 37 Prozent und bei den Mehlschwalben um 28 Prozent. „Allerdings gibt dieser kleine Hoffnungsschimmer noch keinen Grund zu Entwarnung. Denn insgesamt gesehen gingen die Bestände beider Vogelarten in den letzten Jahren zurück“, sagt Klaus Lieder. Der Verlust von Nistplätzen an Gebäuden und ein starker Rückgang ihrer Fluginsektennahrung macht den Vögeln einfach zu schaffen und deutschlandweit haben Mauersegler und Mehlschwalbe über die Jahre stark abgenommen.

Als Sieger im gesamten Bundesgebiet konnte sich ebenfalls der Haussperling, mit 4,8 erfassten Individuen pro Meldung als häufigster Gartenvogel, etablieren. Auf den weiteren Rängen folgen Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise. Insgesamt haben sich an Deutschlands größter wissenschaftlicher Mitmach-Aktion 60.000 Vogelfreunde beteiligt.

Weitere Informationen zur Aktion und die aktuellen Ergebnisse finden Sie unter www.NABU-Thueringen.de
Autor: red

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Kommentare
U. Alukard
01.06.2017, 11:05 Uhr
"Erklärung für das Fehlen der Wintervögel"
Die kann ich geben: Die Spatzen zB. sind nicht in den Gärten, wo gezählt wurde, sondern alle auf dem Parkplatz vom Marktkauf!
Da gibt es was zu futtern, anders als in den sterilen Gärten, die ja bloß keine Arbeit mehr machen dürfen und wo der Gartenvorstand bestimmt wie alles auszusehen hat!!!

Bei mir im Garten, an meinem Haus, bestimme ich und da sind auch zwei Vogeläuschen mit Futter, und wen wundert es, auch jede Menge Piepmätze!

Also liebe Mitmenschen tut was für die heimischen Vögel und nicht nur jubeln für die Flüchtlingswandervögel.
Wolfi65
01.06.2017, 19:26 Uhr
Wieso zu wenig Vögel?
Es sind doch ständig genug Vögel unterwegs.
sputnik
01.06.2017, 19:53 Uhr
U.Alukard: Gärtner sind Naturfreunde
Ich muss Ihnen wehement widersprechen. Gärtrner, auch Kleingärtner, sind Naturfreunde. Und im Übrigen, ein (Klein-Garten) macht immer Arbeit. Naturnahes Gärtnern ist längst fast in allen Köpfen angekommen. Natürlich denkt man auch an die gefiederten Freunde. Im Umfeld der Gartenanlage, in der auch ich meinen Garten habe, gibt es natürlich auch Spatzen, Nachtigall, verschiedene Meisen und vieles mehr. Totholzbereiche, Insektenhotels und vieles mehr bereichern schon längst viele Gärten.
Auch für die Nahrung/Fütterung der verschiedenen Vögel im Winter wird gesorgt. Wenn Sie sich die Mühe machen würden die kn nach Beiträgen von T. Leipold zu durchsuchen oder eine große Suchmaschine dazu nutzen würden, dann würden Sie sicher auch sehen, dass die Gärten sicher nicht steril sind. Ganz im Geneteil, Gärten - auch Kleingärten - sind ein wertvoller Lebenraum nicht nur für Flora, sondern auch diverse Tiere und Kleinlebewesen.
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