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Di, 12:25 Uhr
06.06.2017
Blick in die Wirtschaft

Zunehmend Flüchtlinge in Beschäftigung

Immer mehr Unternehmen in Deutschland beschäftigen Flüchtlinge. Der Anteil der Firmen hat sich innerhalb eines guten Jahres verdreifacht. Das ist das neueste Ergebnis der ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung...


22 Prozent der Unternehmen gaben im ersten Quartal dieses Jahres an, in den vergangenen 24 Monaten Flüchtlinge beschäftigt zu haben. Im letzten Quartal 2015 waren es erst sieben Prozent.

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Wenn die Unternehmen Flüchtlinge beschäftigen, dann vor allem als Praktikanten (43 Prozent der Firmen mit Flüchtlingen). 40 Prozent der Unternehmen beschäftigen sie als Hilfskräfte, 33 Prozent als Auszubildende und weitere 8 Prozent als Facharbeiter. Im Verarbeitenden Gewerbe wurden Flüchtlinge häufiger als Praktikanten eingestellt als im Handel oder bei den Dienstleistern.

Jene Firmen, die Erfahrungen mit Flüchtlingen haben, nennen als große behördliche Hürde für Beschäftigung den Aufenthaltsstatus (45 Prozent), gefolgt vom Beschäftigungsverbot für Flüchtlinge aus sicheren Herkunftsländern (34 Prozent), der Dauer behördlicher Verfahren (36), der behördlichen Zustimmung (31), der Anerkennung ausländischer Berufs-und Hochschulabschlüsse (22), dem Aufwand für die betriebsinterne Betreuung (19), der Vorrangprüfung (18), die jedoch nur noch in bestimmten Regionen besteht, sowie dem internen Verwaltungsaufwand für das Prüfverfahren (14).

Derzeit geben 58 Prozent der Unternehmen an, sie hätten bislang keine Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht. 19 Prozent der Unternehmen erklärten, generell keinerlei Einsatzmöglichkeiten in ihrem Unternehmen zu haben. Begründet wird dies mit besonderen Anforderungen bei Sprache, Qualifikation oder anderen branchenspezifischen Voraussetzungen.
Autor: red

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Kommentare
Realist 1.0
06.06.2017, 17:59 Uhr
Da kann man den neuen Mitbürgern nur wünschen
Das sie ganau so wie die gebürtigen Deutschen bein den Leiharbeitsfirmen richtig durch die Mangel gedreht werden. Damit sie die vorzüge des Deutschen Arbeitsmarkt von seiner wahren Seite kennenlernen. Aber da gibt es ja genug Politiker die Thüringer Ministerin für Arbeit und Soziales Heike Werner die der Meinung ist das den Flüchtlingen nicht zuzumuten ist (Quelle MDR Thüringen Journal), um einen Heiligenschein zu bekommen.
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