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Mi, 10:23 Uhr
07.06.2017
Ein Blick in die Statistik

250.000 Schweine, 56 Ziegen, 15 Pferde

Von Januar bis März 2017 wurden in Thüringen 276 099 als tauglich beurteilte Tiere geschlachtet. Differenziert nach Tierarten waren das 22 564 Rinder, 252 239 Schweine, 1 225 Schafe, 56 Ziegen und 15 Pferde. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden damit in den ersten drei Monaten dieses Jahres 32 826 Tiere bzw. 10,6 Prozent weniger vermarktet als im 1. Quartal 2016...

Die Zahl der geschlachteten Schweine sank im ersten Quartal 2017 um 29677Tiere bzw. 10,5 Prozent. Die Rinderschlachtungen insgesamt gingen gegenüber dem ersten Quartal 2016 um 7,1 Prozent zurück. Die Anzahl der geschlachteten Bullen sank dabei um 725 Tiere (10,2 Prozent) auf 6 379 Tiere, die Kuhschlachtungen um 928 Tiere (7,2 Prozent) auf 12 010 Tiere.

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Die Schafschlachtungen gingen gegenüber dem Ergebnis des ersten Quartals im Vorjahr um 1 289 Tiere bzw. 51,3 Prozent zurück.

Aus den geschlachteten Tieren wurden im ersten Quartal dieses Jahres 30 630 Tonnen Fleisch erzeugt. Die Schlachtmenge lag um 3 467 Tonnen bzw. um 10,2 Prozent unter dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresberichtszeitraums. Auf die einzelnen Fleischarten entfielen:
  • 6 797 Tonnen Rindfleisch (Veränderung gegenüber ersten Quartal 2016: -498 Tonnen bzw. -6,8 Prozent), darunter 29 Tonnen Kalbfleisch (-10 Tonnen bzw. -25,6 Prozent);
  • 23 801 Tonnen Schweinefleisch (-2 942 Tonnen bzw. -11,0 Prozent)
  • 28 Tonnen Schaffleisch (-25 Tonnen bzw. -47,2 Prozent);
  • 1 Tonne Ziegenfleisch (-3 Tonnen bzw. -72,1 Prozent) und
  • 4 Tonnen Pferdefleisch (+0,3 Tonnen bzw. +7,0 Prozent).
Autor: red

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Kommentare
takuma
07.06.2017, 10:43 Uhr
Massenmord an wehrlosen Tieren
Einfach fürchterlich, wann kommt ein Umdenken. Über eine viertel Million in nur 3 Monaten, nur in Thüringen!? Ich bezweifle das diese unglaublich Menge tatsächlich verkonsumiert wurde. Und durch Staatl. Förderung leistet jeder Steuerzahler noch seinen Beitrag. Frechheit! Und dann wird das Fleisch noch als Billigfleisch verkauft. Den Konsumenten sollte es im Hals stecken bleiben.
Bodo Schwarzberg
07.06.2017, 13:50 Uhr
Rückgang Schafschlachterei dramatisch
Schafe und Ziegenbeweidung sind das A und O einer arterhaltenden naturschonenden Landschaftspflege. Vor diesem Hintergrund ist die Abnahme der Schlachtung dramatisch und Ausdruck eines weiteren Rückganges der Schäfereien. Im Gegensatz dazu kann der Rückgang bei den Schweinen nur begrüsst werden. Die fettreiche Ernährung vieler Menschen kostet die Solidargemeinschaft Milliarden. Und die massive Nitratbelastung der Umwelt durch intensive Landwirtschaft ist eine Katastrophe mit globalen Folgen.
Bodo Schwarzberg
07.06.2017, 14:49 Uhr
Rückgang Schafschlachterei dramatisch
Schafe und Ziegenbeweidung sind das A und O einer arterhaltenden naturschonenden Landschaftspflege. Vor diesem Hintergrund ist die Abnahme der Schlachtung dramatisch und Ausdruck eines weiteren Rückganges der Schäfereien. Im Gegensatz dazu kann der Rückgang bei den Schweinen nur begrüsst werden. Die fettreiche Ernährung vieler Menschen kostet die Solidargemeinschaft Milliarden. Und die massive Nitratbelastung der Umwelt durch intensive Landwirtschaft ist eine Katastrophe mit globalen Folgen.
Mueller13
07.06.2017, 16:11 Uhr
@ Bodo Schwarzberg - man hat Sie erhört!
Unsere Politiker haben Ihre Bedenken ernst genommen. Deshalb wird auf die weitere Vermehrung der hier ansässigen schweineverzehrenden Bevölkerung kein Augenmerk mehr gelegt und stattdessen eine schafverzehrende Bevölkerung angesiedelt...

@ Takuma: haben Sie die Statistik verstanden? Da geht die Menge um 10% zurück und Sie wünschen allen die Pest an den Hals. Nichts spricht gegen Ihre Meinung (ich versuche meinen Fleischkonsum auch zu reduzieren), aber Ihre Bevormundung geht mir auf den Keks. Jeder bitte nach seinem Gusto...
5020EF
07.06.2017, 18:02 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion wurde beendet
Andreas Dittmar
07.06.2017, 18:10 Uhr
Qualität statt Quantität
In einem Punkt muß man takuma Recht geben . Ich kann mir auch nicht vorstellen, das alles was man heutzutage verwurstet auch gegessen wird. Leider erwartet der preisbewusste Discounterkunde und Schnäppchenjäger Tiefstpreise und immer reichhaltiges Angebot. Die restliche Überzeugungsarbeit leistet die Werbung.

Um den so beworbenen Markt zu bedienen, müssen die Fleischhersteller natürlich die finanziell besten Wege gehen mit all den negativen Auswirkungen, wie nicht artgerechte Massentierhaltung, lange Transportwege und fragwürdige Schlachtmethoden mit Dienstleistern aus Osteuropa. Hausschlachtung kann da leider nicht mithalten, trotz weitaus besserer Qualität und einfacherer Kontrolle der Herkunft.

Vielleicht sollte man wirklich überlegen, einen örtlichen Schlachter aufzusuchen und sich mit mehreren Leuten ein Schwein teilen oder etwas mehr Geld beim Fleischfachgeschäft auszugeben, dafür aber insgesamt von der Menge her weniger konsumieren und auf das abgepackte Industrie bzw. Fakeökoprodukt ganz zu verzichten. Auch so Trendprodukte wie Wurst ohne Fleisch, da muß schon des Geschmacks wegen Chemie drin sein, können aus meiner Sicht gar nicht gesund sein. Das selbe gilt für die einschlägig bekannten Fresstempel. Auch wenn das Fleisch aus "der Region" kommt, was preislich passen könnte, sollte man mal auf die Kalorien eines Burgers schauen. Die kommen nie und nimmer vom Fleisch. Mit Sicherheit wandert auch dort viel zu viel Abfall in die Tonne oder ziert im Umkreis von 10 km die Straßenränder.

Da gabs mal so eine Reportage, wo ein italienischer Bauer plant, das was aus der Kuh hinten raus kommt und anschließend auch nach passieren der Biogasanlage noch übrig bleibt, nahezu rückstandsfrei zu verwerten. Auch der hat schon angekündigt, etwas in Richtung Lebensmittel zu machen.....Bestimmt steht's demnächst im Kühlregal.....Na dann Mahlzeit.....
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