Do, 07:43 Uhr
06.07.2017
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Nach enttäuschender 2. Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel –
Streiks im Einzelhandel gehen weiter. Heute wird im Einzelhandel in Ostsachsen, Dresden, Leipzig und Gera gestreikt. Ver.di fordert u.a. 6 %, Vorteilsregelung für ver.di Mitglieder, Tarifverträge sollen für alle gelten!...
In der zweiten Tarifrunde für den Einzel- und Versandhandel in Mitteldeutschland am 3. Juli in Weimar gab es keine Bewegung auf Arbeitgeberseite. Wir sind stink sauer!, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Wir werden bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 18. Juli die Streiks in allen Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringen fortsetzen.
Heute werden schwerpunktmäßig in Ostsachsen, Dresden, Leipzig und Gera zum Streik aufgerufen. Betroffen sind Kaufland, H&M, IKEA, Esprit, netto, Aldi und OBI.
Wir erwarten ein deutlich verbessertes Arbeitgeberangebot. Eine Absenkung der Reallöhne wird es mit uns nicht geben, so Lauenroth-Mago
Die Arbeitsbedingungen im Einzel- und Versandhandel müssen sich deutlich verbessern. Man kann nicht einfach zusehen, wie fast 70 % der Einzelhandelsbeschäftigten in der Alternsarmut landen. Tarifverträge müssen für alle gelten, wenn selbst Marktführer wie OBI pro Beschäftigten und Monat 300 € einsparen, dann ist die Politik gefordert, so Lauenroth-Mago
Zum 31. Mai 2017 wurden die Gehalts- und Lohntarifverträge für den Einzel- und Versandhandel gekündigt. Die ver.di Forderungen sind:
- Anhebung der Gehälter und Löhne um 6 % zum 1. Juni 2017
- 50 € Vorweganhebung in den beiden unteren Gehalts- und Lohngruppen
- 100 € höhere Ausbildungsvergütungen
- ver.di – Mitglieder sollen zusätzlich 300 € jährlich bekommen
- Die Tarifverträge sollen für alle gelten.
- Der Tarifvertrag soll für 12 Monate abgeschlossen werden.
Autor: khhIn der zweiten Tarifrunde für den Einzel- und Versandhandel in Mitteldeutschland am 3. Juli in Weimar gab es keine Bewegung auf Arbeitgeberseite. Wir sind stink sauer!, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Wir werden bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 18. Juli die Streiks in allen Teilen Sachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringen fortsetzen.
Heute werden schwerpunktmäßig in Ostsachsen, Dresden, Leipzig und Gera zum Streik aufgerufen. Betroffen sind Kaufland, H&M, IKEA, Esprit, netto, Aldi und OBI.
Wir erwarten ein deutlich verbessertes Arbeitgeberangebot. Eine Absenkung der Reallöhne wird es mit uns nicht geben, so Lauenroth-Mago
Die Arbeitsbedingungen im Einzel- und Versandhandel müssen sich deutlich verbessern. Man kann nicht einfach zusehen, wie fast 70 % der Einzelhandelsbeschäftigten in der Alternsarmut landen. Tarifverträge müssen für alle gelten, wenn selbst Marktführer wie OBI pro Beschäftigten und Monat 300 € einsparen, dann ist die Politik gefordert, so Lauenroth-Mago
Zum 31. Mai 2017 wurden die Gehalts- und Lohntarifverträge für den Einzel- und Versandhandel gekündigt. Die ver.di Forderungen sind:
- Anhebung der Gehälter und Löhne um 6 % zum 1. Juni 2017
- 50 € Vorweganhebung in den beiden unteren Gehalts- und Lohngruppen
- 100 € höhere Ausbildungsvergütungen
- ver.di – Mitglieder sollen zusätzlich 300 € jährlich bekommen
- Die Tarifverträge sollen für alle gelten.
- Der Tarifvertrag soll für 12 Monate abgeschlossen werden.