Do, 00:11 Uhr
24.08.2017
Meldung aus der Wirtschaftswelt
4. Unternehmerabend im Kyffhäuserkreis
Zum nunmehr vierten Mal lud die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), zum Kyffhäuserabend ein und wieder war viele Unternehmer der Einladung gefolgt
Die Unternehmerabende waren in der Vergangenheit stets eine gute Möglichkeit für zwanglose Gespräche in angenehmer Atmosphäre.
Und so begüßte die Landrätin am Bistro auf dem Gelände des Kyffhäuserdenkmals die mehr als 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Bundeswehr (Oberstleutnant Enke Bad Frankenhausen und Oberstleutnant Rölle Sondershausen) und der Verwaltung u.a. auch aus dem Landkreis Nordhausen, sowie wieder Gäste aus dem Ausland.
Dr. Volker Asemann, Vorstandsmitglied der K-UTEC AG Sondershausen hatte Gäste aus Chile dabei die wegen der Lithiumgewinnung in wirtschaftlichen Beziehungen stehen.
Solche wirtschaftliche Zusammenarbeit ist wichtig auch für den Kreis, so Hochwind.
Hochwind hatte den Schwerpunkt ihrer Rede auf das Thema positive Entwicklung bei den Arbeitslosenzahlen gelegt und ist auch auf die schwierige Lage bei der Suche nach Azubis eingegangen.
Aus der Rede der Landrätin
Wer Probleme mit dem Flash-Player hat, hier die Rede als Hördatei:
Aus der Rede der Landrätin
Zweiter Schwerpunkt ihrer Rede war die Teilnahme auf Messen. Sie rief die Unternehmer auf, sich an Messen wie der Grünen Woche, der Thüringen Ausstellung und der Messe Sömmerda teilzunehmen, gemeinsam mit dem Landkreis.
Als Gastredner trat auf Rodolf von Sandersleben, der Präsident des Wirtschaftsclub Leipzig und langjähriger Honorarkonsul.
Der 80- Jährige, immer noch sehr aktiv in der Wirtschaftswelt hatte einige interessante Thesen mitgebracht:
- Er verwies auf einen Marshall-Plan für Afrika, sonst wird bald ein Flüchtlingswelle kommen, die wir nicht mehr bezahlen können.
- "Mentalgeschädigte" regieren in zu vielen Ländern.
- Abgeordnete müssen nur ihrem Gewissen folgen? Bezeichnete er als graue Theorie. Zu oft herrsche Fraktionszwang.
- Besonders geißelte er, das rund 50 Prozent der Bundestagsabgeordneten Beamte sind. Das sei ein Unding. In den USA oder England sei das sogar verboten.
- Er kritisierte die Bürokratie bei den Umgang mit Hartz IV-Empfängern. Die Behörden erzeugen viel Papier ohne ihren Aufgaben bei der Eingliederung ordnungsgemäß nachzukommen.
Es war ein interessanter Vortrag, aber an der Umsetzung der Ideen wird es mangeln. Anschließend ging man zu individuellen Gesprächen über.
Ritter Gerwig von Kyffhausen ließ es sich nicht nehmen, Unternehmen die den Kyffhäuser nicht so gut kennen, einen Rundgang durch das Gelände anzubieten.
Autor: khhDie Unternehmerabende waren in der Vergangenheit stets eine gute Möglichkeit für zwanglose Gespräche in angenehmer Atmosphäre.
Und so begüßte die Landrätin am Bistro auf dem Gelände des Kyffhäuserdenkmals die mehr als 50 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Bundeswehr (Oberstleutnant Enke Bad Frankenhausen und Oberstleutnant Rölle Sondershausen) und der Verwaltung u.a. auch aus dem Landkreis Nordhausen, sowie wieder Gäste aus dem Ausland.
Dr. Volker Asemann, Vorstandsmitglied der K-UTEC AG Sondershausen hatte Gäste aus Chile dabei die wegen der Lithiumgewinnung in wirtschaftlichen Beziehungen stehen.
Solche wirtschaftliche Zusammenarbeit ist wichtig auch für den Kreis, so Hochwind.
Hochwind hatte den Schwerpunkt ihrer Rede auf das Thema positive Entwicklung bei den Arbeitslosenzahlen gelegt und ist auch auf die schwierige Lage bei der Suche nach Azubis eingegangen.
Aus der Rede der Landrätin
Wer Probleme mit dem Flash-Player hat, hier die Rede als Hördatei:
Aus der Rede der Landrätin
Zweiter Schwerpunkt ihrer Rede war die Teilnahme auf Messen. Sie rief die Unternehmer auf, sich an Messen wie der Grünen Woche, der Thüringen Ausstellung und der Messe Sömmerda teilzunehmen, gemeinsam mit dem Landkreis.
Als Gastredner trat auf Rodolf von Sandersleben, der Präsident des Wirtschaftsclub Leipzig und langjähriger Honorarkonsul.
Der 80- Jährige, immer noch sehr aktiv in der Wirtschaftswelt hatte einige interessante Thesen mitgebracht:
- Er verwies auf einen Marshall-Plan für Afrika, sonst wird bald ein Flüchtlingswelle kommen, die wir nicht mehr bezahlen können.
- "Mentalgeschädigte" regieren in zu vielen Ländern.
- Abgeordnete müssen nur ihrem Gewissen folgen? Bezeichnete er als graue Theorie. Zu oft herrsche Fraktionszwang.
- Besonders geißelte er, das rund 50 Prozent der Bundestagsabgeordneten Beamte sind. Das sei ein Unding. In den USA oder England sei das sogar verboten.
- Er kritisierte die Bürokratie bei den Umgang mit Hartz IV-Empfängern. Die Behörden erzeugen viel Papier ohne ihren Aufgaben bei der Eingliederung ordnungsgemäß nachzukommen.
Es war ein interessanter Vortrag, aber an der Umsetzung der Ideen wird es mangeln. Anschließend ging man zu individuellen Gesprächen über.
Ritter Gerwig von Kyffhausen ließ es sich nicht nehmen, Unternehmen die den Kyffhäuser nicht so gut kennen, einen Rundgang durch das Gelände anzubieten.










