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Do, 22:56 Uhr
24.08.2017
Neues aus Sondershausen

Straßenbeleuchtung und mehr für höhere Sicherheit?

Im ersten Anlauf klappte es noch nicht, die Straßenbeleuchtung in Sondershausen die ganze Nacht wieder leuchten zu lassen und auch ein mögliches Alkoholverbot in Sondershausen wurde heute im Stadtrat diskutiert…

Tobias Schneegans (Volkssolidarität – VS) hatte heute im Stadtrat von Sondershausen versucht, einen Eilantrag in die Tagesordnung einzubringen, mit dem Ziel, die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung von Sondershausen in der Zeit vom 1.9. bis 31.03 wieder aufzuheben.

Hintergrund, so Schneegans, Bürgerinnen und Bürger hatten sich in die VS gewandt, die Straßenbeleuchtung sollte in der dunklen Jahreszeit auch in den Nachtstunden eingeschaltet bleiben. Nach den Vorkommnissen in Sondershausen würden sich die Bürger sicherer fühlen, so Schneegans in der Begründung.

Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) verwies auf die ansteigenden Kosten und fragte, ob es dafür eine Deckungsmöglichkeit gibt. Die hätte für so einen Antrag vorliegen müssen.

Man einigte sich auf einen Kompromiss. Das Thema soll in der nächsten Stadtratssitzung (28. September) als Thema behandelt werden. Vorher soll das Ganze noch in einer zusätzlichen Hauptausschusssitzung behandelt werden.
Bis dahin soll die Verwaltung die Kosten ermitteln und es soll nach Deckungsmöglichkeiten gesucht werden, um die Mehrkosten zu kompensieren.


Diskussionsthema war auch das Thema Alkoholverbot auf den öffentlichen Straßen und Plätzen der in der Stadt Sondershausen. Weil ein generelles Verbot kaum Chancen hat, das die Kommunalaufsicht so etwas genehmigen könnte, schlug Kreyer vor, nur an Brennpunkten in der Stadt das öffentliche Trinken zu verbieten. Genannt wurde der Bereich um die Galerie am Schlossberg, im Bereich des Kauflandes und um den Spielplatz herum am Wippertor.

Der Bürgermeister forderte die Stadträte auf, sich zu äußern, ob die Stadt einen Prüfauftrag erhalten solle. Die Fraktionen von CDU (Thiele – bitte zeitnah), Die Linke (Koschineck) und SPD (Bräunicke) stimmten zu. Patrick Weber (NPD) forderte, dass das Alkoholverbot auf allen Spielplätzen gelten sollte.

Einig war man sich aber auch, das Alkoholverbot solle nicht die Straßenfest gefährden.
Beatrice Ritzke (Die Linke) warf ein, wenn es so ein Verbot gibt, dann müssen wir auch in der Lage sein, dieses Verbot zu kontrollieren.
Bürgermeister Kreyer informierte, dass ausgewählte Mitarbeiter der Stadtverwaltung einen Lehrgang besuchen, um anschließend Platzverweise aussprechen dürfen.
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
24.08.2017, 23:08 Uhr
Ein Wunder ist geschehen!
Patrick Weber von der NPD wurde erwähnt...die Nazis (so genannt von den pfeifenden Bunten) haben doch kein Phantom gewählt?

Zum Thema Beleuchtung: Bezieht sich das auf das Stadtgebiet oder auch auf die eingestädteten Dörfer?
Starlight
25.08.2017, 06:58 Uhr
Ja ne ist klar.....
.....für Licht ist wieder kein Geld da! Der Herr Bürgermeister braucht ja im Gegensatz zu manch anderem nicht nachts durch die Stadt laufen. Aber was ist mit den ganzen, die zur Arbeit gehen oder von dort kommen?

Und das Alkohol Verbot ist zwar sinnvoll aber ich sehe ein Scheitern an der Umsetzung. Will der Ordnungsbeamte dann an jeder Colaflasche schnüffeln die rum getragen wird, ab da auch wirklich nur Cola drin ist?
Tobias Schneegans
25.08.2017, 07:28 Uhr
@tannhäuser: Eine durchgängige Straßenbeleuchtung für Sondershausen und alle seine Ortsteile
ist unsere Forderung. Diese Idee stammt nicht von uns, sondern wurde vielfach seitens der Bevölkerung an uns herangetragen. Aufgrund der aktuellen Vorkommnisse und der derzeitigen Situation würde diese Maßnahme das Sicherheitsempfinden vieler BürgerInnen ein wenig verbessern. Das Thema wird jetzt im nächsten Hauptausschuss auf den Weg gebracht und ich denke, dass in der nächsten Ratssitzung in vier Wochen eine Mehrheit dafür abstimmen wird.
geloescht.20250302
25.08.2017, 10:24 Uhr
Herr Schneegans!
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Machen Sie bitte weiter so!
Mueller13
25.08.2017, 11:36 Uhr
Ursache -> Symptom
Und auch hier wird wieder nur das Symptom (Gefühl von Unsicherheit) bekämpft.

Die Ursache (offene Grenzen) wird nicht genannt. Nur wenn wir Dinge beim Namen nennen - auch auf lokaler Ebene - können wir die Zustände ändern.

Andernfalls wird nur "Sondershausen ist bunt" nach Erfurt übertragen und dementsprechend wird die Politik dort gestaltet.
Micha123
25.08.2017, 11:39 Uhr
Straßenbeleuchtung in den Nächten anlassen!!!
Die Forderungen oder die Bitte, dass man die Straßenbeleuchtungen in den Nächten nicht abschaltet, diese besteht schon seit Jahren. Und wurde von der Bevölkerung auch an langjährige Stadtratsfraktionen (CDU, SPD, Linke) herangetragen.
Endlich ist es aber die Volkssolidarität, welche es genau erhört hat und sich nun um eine Umsetzung bemühen will.
Von daher - vielen Dank Herr Schneegans und die Fraktion der Volkssolidarität.

Geht man noch einen Schritt weiter... und denkt an energiesparende LED Beleuchtung... so würde sich deren Einsatz in wenigen Jahren amortisieren. Und man würde nachhaltig etwas für die Umwelt tun - man benötigt zum Beispiel einige Windkraftanlagen weniger...
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