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Sa, 09:26 Uhr
02.09.2017
Allradmodelle von BMW, VW und Hyundai überzeugten im ADAC Test

SUVs als Zugwagen gut geeignet

SUVs sind bei Gespannfahrern beliebt. In einem Zugwagentest hat der ADAC jetzt mit dem BMW X3, dem VW Tiguan und dem Hyundai Tucson drei besonders beliebte Allrad-SUVs verglichen. Neben der allgemeinen Zugwagentauglichkeit mussten sich die drei Fahrzeuge erstmals auch dem ADAC Ecotest stellen...

Der BMW X3 überzeugte die Tester (Foto: ADAC) Der BMW X3 überzeugte die Tester (Foto: ADAC)

Dabei ermittelten die Ingenieure zusätzlich die Emissionen der Fahrzeuge im Anhängerbetrieb.

Der BMW X3 gewinnt mit der Gesamtnote 1,9 den Vergleich, ist aber auch am teuersten in der Anschaffung. Platz zwei belegt der VW, der im mittleren Preissegment liegt. Der Hyundai bietet den im Vergleich günstigsten Neupreis. Geeignet als Zugfahrzeug sind nach den bewerteten Testkriterien Antrieb, Komfort, Sicherheit und Alltagstauglichkeit alle drei Kandidaten.

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Um die Abgasemissionen der Fahrzeuge im Anhängerbetrieb zu ermitteln, führten die ADAC Ingenieure aufwendige Anhängerfahrten durch. Dabei wurden die Abgasemissionen im Anhängerbetrieb auch jeweils einer Fahrt ohne Wohnanhänger gegenübergestellt.

Die Ergebnisse sind erschreckend: Während der VW Tiguan mit aufwendiger SCR-Abgastechnik im Solobetrieb überzeugen kann, steigen vor allem die NOx-Emissionen während der Gespannfahrt deutlich. Der VW überschreitet dabei den gesetzlichen Grenzwert von 80 mg/km um ein Vielfaches. Noch schlechter schneidet der Hyundai Tucson ab, der im Gespannbetrieb mit seinem einfachen NOx-Speicherkat doppelt so viel Stickoxide emittiert wie der Tiguan. Für eine Überraschung sorgt der BMW: Auch er ist mit einfacher NOx-Speicherkat-Technik ausgestattet, was im Solobetrieb für leicht erhöhte NOx-Emissionen sorgt. Im Gespannbetrieb steigt der NOx-Ausstoß zwar ebenfalls, liegt aber deutlich unter dem Ausstoß von VW und Hyundai.

Im Alltagsgebrauch, der ohne Anhänger stattfindet, relativiert sich der NOx-Ausstoß. Hierfür sind die Abgasreinigungssysteme auch hauptsächlich ausgelegt.

Fazit: Die Kombination aus SUV, Allrad und Dieselmotor passt für Gespannfahrten ideal. Sie sorgen für Sicherheit, gute Traktion und bieten einen angenehmen Komfort. Die Entscheidung für den richtigen Zugwagen können Camper aber letztlich auch über den Preis fällen.
Autor: red

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Kommentare
altmeister
02.09.2017, 11:07 Uhr
Ein wichtiger Test offen
Dieses Ergebnis ist eine Bestätigung meiner eigenen Erfahrungen.
Jedoch sollte ein solcher, die Alltagstauglichkeit ermittelnder Test, auch mit Benzinern und, ganz wichtig, vor allem mit Elektrofahrzeugen durchgeführt werden.
Ich, wie auch die Mehrzahl meiner Mitbürger, kann es mir nicht leisten, zusätzlich zum ach so "umweltfreundlichen" E-Auto noch eines für den Anhängerbetrieb oder die über den Nahverkehr hinausgehenden Strecken anzuschaffen.
Wie weit kommt so ein E-Vehikel mit Hänger, der so bis 2 Tonnen wiegt?
Paulinchen
02.09.2017, 13:24 Uhr
Da liegt doch der Hase im Pfeffer
Bekannte von mir haben als Zugfahrzeuge kombinierte Verbrennungsmotoren. (Benzin/Gas) Mit Gas kommen die Fahrzeuge im Gespannbetrieb mal so knapp an die 120 km. Auf dem platten Land vielleicht auch 150 km. Dann ist Ende im Gelände.

Was nutzt in diesem Fall ein Tesla S mit 411 PS, wenn er am Ende nicht weiter kommt. Will ich mit meinem Gespann in Richtung Süden, dann wäre ja schon in Ilmenau zum 1. Mal Feierabend.(dann ca. 1 Std. Ladezeit? und dann nach 1,5 Std. das Gleiche wieder und wieder......) Die Stadt würde sich freuen, über den dann starken Besucheransturm. Mit meinem Gespann komme ich locker bis Passau. Mal nur so als Beispiel. Nur - und das sollte doch auch mal betrachtet werden, man möchte doch auch mal ankommen.
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