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Fr, 00:43 Uhr
15.09.2017
Meldungen aus der Region

Staatssekretär besuchte das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke

Vom Bundesumweltministerium gab es Lob für das beispielhafte Miteinander von Naturschutz und Regionalentwicklung. Dazu erreichte kn von der Naturstiftung David diese Meldung...

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme besuchte gestern Jochen Flasbarth, Staatssekretär des Bundesumweltministeriums, die Hohe Schrecke um sich über die Region und das im Wesentliche mit Bundesmitteln finanzierte Naturschutzgroßprojekt zu informieren.

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Im Rahmen einer rund drei stündigen Exkursion wurden vor allem die Themen „Waldwildnis“ und „Regionalentwicklung“ diskutiert. Adrian Johst (Geschäftsführer der Naturstiftung David) und Dagmar Dittmer (Bürgermeisterin von Wiehe sowie Vorsitzende des Hohe-Schrecke-Vereins) betonten, dass es aufgrund der ergänzenden Förderung der Regionalentwicklung vor Ort nach wie vor eine sehr hohe Akzeptanz für das Naturschutzprojekt gäbe. Positiv hervorgehoben wurde die umfassenden Informationsmaßnahmen im Rahmen des Projektes – beispielsweise mit dem Hohe-Schrecke-Journal, welches regelmäßig an alle Haushalte der Region verteilt wird.

Staatssekretär besuchte das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke (Foto: Matthias Golle) Staatssekretär besuchte das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke (Foto: Matthias Golle)

Staatssekretär des Bundesumweltministeriums besucht die Hohe Schrecke. v.l.n.r.: Adrian Johst (Naturstiftung David), MdB SPD Claudio Lemme, Steffen Sauerbier (SPD / Bürgermeister Rossleben), Jochen Flasbarth (Staatssekretär Bundesumweltministerium), Hans-Jürgen Schäfer (Abteilungsleiter Naturschutz, Thüringer Umweltministerium)

Das enge Miteinander von Naturschutz und Regionalentwicklung sei deshalb auch ein Grund dafür, dass es im Bereich der Hohen Schrecke kaum Kritik an der Ausweisung großflächiger Wildnisgebiete gegeben habe.

Staatssekretär Jochen Flasbarth zeigte sich trotz des Regenwetters begeistert von urwüchsigen Wald und war beeindruckt von der hohen Artenvielfalt des Gebietes. Er lobte gleichzeitig das modellhafte Miteinander von Naturschutz und Regionalentwicklung. In diesem Zusammenhang bedauerte der Umwelt-Staatssekretär, dass die vom Bundeslandwirtschaftsministerium ausgereichte Förderung der Regionalentwicklung Ende 2016 ausgelaufen ist und begrüßte zugleich die Absicht des Freistaates Thüringen, das Regionalmanagement mit Landesmitteln fortzuführen.

Staatssekretär besuchte das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke (Foto: Matthias Golle) Staatssekretär besuchte das Naturschutzgroßprojekt Hohe Schrecke (Foto: Matthias Golle)

Staatssekretär des Bundesumweltministeriums besucht die Hohe Schrecke. v.l.n.r.: Adrian Johst (Naturstiftung David), Dagmar Dittmer (Bürgermeisterin Wiehe und Vorsitzende Verein Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e. V.), Jochen Flasbarth (Staatssekretär Bundesumweltministerium)

In seinem Schluss-Statement betonte der Staatssekretär aber auch die Verantwortung des Bundes. Das Projekt Hohe Schrecke zeige, wieviel Positives durch eine Verknüpfung von Naturschutz und Regionalentwicklung für den ländlichen Raum entstehen könnte. Deshalb wolle er sich bei möglichen Koalitionsverhandlungen dafür einsetzen, dass zukünftig bei Naturschutzgroßprojekten über die gesamte Laufzeit eine flankierende Förderung für Maßnahmen in der Regionalentwicklung ausgereicht werde.

Naturstiftung David
Fotos: Matthias Golle/Naturstiftung David
Autor: khh

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