Fr, 11:04 Uhr
22.09.2017
Heizkosten sparen:
Die wichtigsten Tipps
Ein Großteil aller Energiekosten bezieht sich in Privathaushalten auf Heizkosten. Doch der Kostenaufwand kann drastisch gesenkt werden, indem Maßnahmen durchgeführt werden, die scheinbar gar nicht ins Gewicht fallen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Denn im Extremfall winken Einsparungen in der Höhe eines Kurzurlaubs...
Der optimale Durchschnittswert in Wohnräumen beläuft sich laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur auf 19 bis 21 Grad Celsius. In Schlafzimmern darf es ruhiger etwas kühler sein. Ein Minimum von 16 Grad sollte jedoch nicht unterschritten werden.
Wer auf ein Grad Celsius an Wärme verzichtet, spart rund sechs Prozent der Heizenergie ein. So sparen Besitzer eines unsanierten 150 Quadratmeter großen Einfamielienhauses mit Gasheizung mit einem Jahresverbrauch von 22.500 Kilowattstunden pro Jahr etwa 115 Euro ein. Bei einer Nutzung von Heizöl, über das Portale wie heizöl.de Aufschluss geben, reduziert sich der Verbrauch um etwa 65 Euro.
Kommen mit einem eigens eingebauten Thermostatventil Einsparungen von etwa 155 Euro zustande, raten Energieexperten ebenfalls von dauerhaft angekippten Fenstern ab. Im Gegenzug raten Heizspezialisten zur Stoßlüftung, deren Zeitansatz den jeweiligen Witterungsbedingungen angepasst werden sollte. Beträgt die Stoßlüftungszeit im Oktober durchschnittlich 12 bis 15 Minuten, reduziert sich die Dauer im November auf 8 bis 10 Minuten.
Von Dezember bis Februar reicht eine durchschnittliche Lüftungsdauer von 4 bis 6 Minuten aus. Wer sich an diese Vorgaben hält, spart im unsanierten Einfamilienhaus mit einer Gasheizung pro Jahr rund 240 Euro ein. Bei Ölheizungen belaufen sich die Ersparnisse auf ungefähr 140 Euro. Die durchschnittlichen Einsparmöglichkeiten für eine vierköpfige Familie versprechen einen Geldsegen in Höhe von etwa 200 Euro.
Kleine Tricks wie in der Nacht heruntergelassene Jalousien oder vor der Heizsaison entlüftete Heizkörper bescheren Sparfüchsen ebenfalls ein weiteres Einsparpotential. Generell sollten Mieter oder Hauseigentümer allerdings bedenken, dass all diese Maßnahmen nur bei einer einwandfrei funktionierenden Heizanlage fruchten. Eine regelmäßige Wartung des Heizsystems bildet die Grundlage dafür, dass Schmutz beseitigt und Verschleißteile ausgetauscht werden können. Fachmänner für Heizungstechnik führen sogenannte hydraulische Abgleiche durch, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Räumlichkeiten mit Wärme begünstigen.
Autor: redDer optimale Durchschnittswert in Wohnräumen beläuft sich laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur auf 19 bis 21 Grad Celsius. In Schlafzimmern darf es ruhiger etwas kühler sein. Ein Minimum von 16 Grad sollte jedoch nicht unterschritten werden.
Wer auf ein Grad Celsius an Wärme verzichtet, spart rund sechs Prozent der Heizenergie ein. So sparen Besitzer eines unsanierten 150 Quadratmeter großen Einfamielienhauses mit Gasheizung mit einem Jahresverbrauch von 22.500 Kilowattstunden pro Jahr etwa 115 Euro ein. Bei einer Nutzung von Heizöl, über das Portale wie heizöl.de Aufschluss geben, reduziert sich der Verbrauch um etwa 65 Euro.
Kommen mit einem eigens eingebauten Thermostatventil Einsparungen von etwa 155 Euro zustande, raten Energieexperten ebenfalls von dauerhaft angekippten Fenstern ab. Im Gegenzug raten Heizspezialisten zur Stoßlüftung, deren Zeitansatz den jeweiligen Witterungsbedingungen angepasst werden sollte. Beträgt die Stoßlüftungszeit im Oktober durchschnittlich 12 bis 15 Minuten, reduziert sich die Dauer im November auf 8 bis 10 Minuten.
Von Dezember bis Februar reicht eine durchschnittliche Lüftungsdauer von 4 bis 6 Minuten aus. Wer sich an diese Vorgaben hält, spart im unsanierten Einfamilienhaus mit einer Gasheizung pro Jahr rund 240 Euro ein. Bei Ölheizungen belaufen sich die Ersparnisse auf ungefähr 140 Euro. Die durchschnittlichen Einsparmöglichkeiten für eine vierköpfige Familie versprechen einen Geldsegen in Höhe von etwa 200 Euro.
Regelmäßig warten lassen
Zusätzlich betonen Energieexperten, dass sich die Wärme frei stehender Heizkörper besser verteilen kann. Ein durch Möbel oder Gardinen bedingter Wärmestau sollte vermieden werden. Werden zugige Türen oder undichte Fenster durch kleine Hilfsmittel wie Dichtungsbänder oder geölte Fensterbeschläge gedämmt, werden Zugluftquellen effektiv verhindert.Kleine Tricks wie in der Nacht heruntergelassene Jalousien oder vor der Heizsaison entlüftete Heizkörper bescheren Sparfüchsen ebenfalls ein weiteres Einsparpotential. Generell sollten Mieter oder Hauseigentümer allerdings bedenken, dass all diese Maßnahmen nur bei einer einwandfrei funktionierenden Heizanlage fruchten. Eine regelmäßige Wartung des Heizsystems bildet die Grundlage dafür, dass Schmutz beseitigt und Verschleißteile ausgetauscht werden können. Fachmänner für Heizungstechnik führen sogenannte hydraulische Abgleiche durch, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Räumlichkeiten mit Wärme begünstigen.
