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Mi, 00:50 Uhr
27.09.2017
Tischtennis aktuell

Greußen beweist Moral, steht am Ende aber mit leeren Händen da

In der Tischtennis Verbandsliga West hatte der MTV Greußen ein schweres Auswärtsspiel beim TSV Leimbach vor der Brust. Davon erreichte kn dieser Spielbericht...

Gegen die ohnehin schon favorisierten Südthüringer fiel mit Hannes Büchner und Martin Kallenberg auch noch kurzfristig das komplette obere Paarkreuz aus. Die Greußener wollten sich aber nicht kampflos ergeben und versuchten es den Gastgebern so schwer wie möglich zu machen. Das gelang anfangs auch sehr gut. Konschak/Schütze sorgten mit Ihrem Sieg gegen das Spitzendoppel gleich für die erste Überraschung. Am Nachbartisch spulten Löser/Spitzer ihr Programm gewohnt sicher ab und holten so den zweiten Punkt. Das dritte Doppel ging dann anschließend deutlich an Leimbach.

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Die 2:1 Führung gab dem MTV Auftrieb für die erste Einzelrunde. Dort musste sich zu Beginn Mario Schütze (1:3) in einem sehenswerten Spiel geschlagen geben. Jörg Löser (3:1) machte es im Parallelspiel besser. Das mittlere Paarkreuz der Gastgeber war an dem Tag zu stark für René Konschak (0:3) und Benjamin Spitzer (0:3), die zwei klare Niederlagen kassierten. Leimbach übernahm dadurch erstmals die Führung, die prompt durch Ersatzmann Torsten Wacker (3:2) wieder ausgeglichen wurde. Dirk Etzel (1:3) spielte ebenfalls gut mit, musste sich aber trotzdem geschlagen geben. Durch Einsatz und Motivation merkte man den beiden Reservisten kaum einen Klassenunterschied an.

Mit dem 4:5 aus Sicht des MTV lag man zur Halbzeit absolut im Soll, doch dann machte sich langsam das Fehlen der beiden Greußener Spitzenspieler bemerkbar. Jörg Löser (0:3) und Mario Schütze (3:1) konnten zwar die anfangs die zweite Einzelrunde mit einem Sieg bzw. einer Niederlage ausgeglichen gestalten, doch dann ging alles ziemlich schnell.

Mit drei Siegen am Stück holte sich Leimbach den Sieg. Dabei konnte lediglich Spitzer in seinem Spiel einen Satzgewinn verbuchen. Konschak und Etzel gingen komplett leer aus. Eben noch in Schlagdistanz liegend, mussten die Greußener anschließend erst einmal die Niederlage verdauen, um sich dann doch erhobenen Hauptes auf den Heimweg zu machen.

Auswärts schaffte es der Aufsteiger des MTV gegen ein Spitzenteam das Spiel lange Zeit offen zu halten und setze sogar vereinzelt Nadelstiche. Das und die sehr gute Einstellung sollte unterm Strich in den Köpfen der Spieler hängen bleiben, die aber in den nächsten Spielen versuchten sollten, ihren Stammsechser an die Tische zu schicken.

René Konschak
Autor: khh

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