Sa, 20:27 Uhr
14.10.2017
Kulturszene aktuell
Furioser Start mit "kleiner Besetzung"
Ganz im Zeichen der Bläser war dr Start des heutigen 2. Lohkonzerts im Haus der Kunst von Sondershausen...
Auf dem Programm stand Richard Strauss, die Serenade für Bläser Es-Dur op. 7.
Es war schon ein ungewöhnlicher Anblick, neben dem Dirigenten Michael Helmrath nur Bläser auf der Bühne zu sehen. Es sah nicht nur ungewöhlich aus, sondern hörte sich auch ungewöhnlich an und des im positivsten Sinne.
Dem Publikum gefiel es ausgezeichnet und dankte mit sehr Applaus, zurecht, wie auch kn mit Begeisterung feststellte.
Dabei sollte der Höhepunkt erst noch kommen. Eines der beliebtesten Werke der klassischen Musik stand auf dem Programm des 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters:
Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur, das der Komponist nur zwei Monate vor seinem frühen Tod schrieb.
Als Solist trat mit dem Loh-Orchester der Klarinettist Martin Spangenberg auf. Dem Nordthüringer Konzertpublikum ist er spätestens seit dem Sondershäuser Meisterkurs Klarinette 2014, dessen beste Teilnehmer mit dem Loh-Orchester ein Konzert bestritten, kein Unbekannter.
Und das Publikum wurde auch heute nicht enttäuscht. Es war ein wundervolles Klarinettenspiel und das Publikum ging nach einem Höhepunkt in die Pause.
Neben dem Klarinettenkonzert gab es mit der Sinfonie g-Moll KV 550 noch mehr Musik von Mozart. Dazu erklangen die frühe Bläserserenade op. 7 sowie das Streichsextett aus der Oper Capriccio von Richard Strauss, nicht mit weiger Beifall bedacht.
Es war ein großartiger Konzertabend, dass das Sondershäuser Publikum heute erlebte.
Das 2. Sinfoniekonzert findet morgen am 15. Oktober um 18 Uhr im Theater Nordhausen nochmals statt. Um 17.15 Uhr gibt es auch in Nordhausen eine Einführung im Foyer.
Über Martin Spangenberg
Spangenberg bringt für das Konzert nicht die sonst übliche Klarinette, sondern eine Bassettklarinette mit – ein sehr selten zu hörendes Instrument, für das Mozart sein Konzert ursprünglich geschrieben hat. Zum ersten Mal habe ich dieses Konzert mit Sergiu Celibidache auf der Bassettklarinette gespielt, eine Erfahrung, die mich natürlich mit diesem Werk geprägt hat, erinnert sich der Künstler.
Martin Spangenberg hat das Klarinettenspiel im Alter von acht Jahren begonnen. Heute ist er einer der angesehensten Klarinettisten. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und gewann 1989 den Deutschen Musikwettbewerb. Er war Mitglied im Bayreuther Festspielorchester und von 1988 bis 2003 Soloklarinettist der Münchener Philharmoniker.
Auch als Solist ist er seit vielen Jahren aktiv, konzertierte zum Beispiel mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache und James Levine, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Als Kammermusiker spielt er u. a. mit dem Artemis Quartett und mit dem Albert Schweitzer Oktett. Seit 1997 gab er sein Wissen und seine Fähigkeiten als Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar weiter, bevor er im Oktober 2013 an die Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler wechselte.
Birgit Susemihl
Autor: khhAuf dem Programm stand Richard Strauss, die Serenade für Bläser Es-Dur op. 7.
Es war schon ein ungewöhnlicher Anblick, neben dem Dirigenten Michael Helmrath nur Bläser auf der Bühne zu sehen. Es sah nicht nur ungewöhlich aus, sondern hörte sich auch ungewöhnlich an und des im positivsten Sinne.
Dem Publikum gefiel es ausgezeichnet und dankte mit sehr Applaus, zurecht, wie auch kn mit Begeisterung feststellte.
Dabei sollte der Höhepunkt erst noch kommen. Eines der beliebtesten Werke der klassischen Musik stand auf dem Programm des 2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters:
Mozarts Klarinettenkonzert A-Dur, das der Komponist nur zwei Monate vor seinem frühen Tod schrieb.
Als Solist trat mit dem Loh-Orchester der Klarinettist Martin Spangenberg auf. Dem Nordthüringer Konzertpublikum ist er spätestens seit dem Sondershäuser Meisterkurs Klarinette 2014, dessen beste Teilnehmer mit dem Loh-Orchester ein Konzert bestritten, kein Unbekannter.
Und das Publikum wurde auch heute nicht enttäuscht. Es war ein wundervolles Klarinettenspiel und das Publikum ging nach einem Höhepunkt in die Pause.
Neben dem Klarinettenkonzert gab es mit der Sinfonie g-Moll KV 550 noch mehr Musik von Mozart. Dazu erklangen die frühe Bläserserenade op. 7 sowie das Streichsextett aus der Oper Capriccio von Richard Strauss, nicht mit weiger Beifall bedacht.
Es war ein großartiger Konzertabend, dass das Sondershäuser Publikum heute erlebte.
Das 2. Sinfoniekonzert findet morgen am 15. Oktober um 18 Uhr im Theater Nordhausen nochmals statt. Um 17.15 Uhr gibt es auch in Nordhausen eine Einführung im Foyer.
Über Martin Spangenberg
Spangenberg bringt für das Konzert nicht die sonst übliche Klarinette, sondern eine Bassettklarinette mit – ein sehr selten zu hörendes Instrument, für das Mozart sein Konzert ursprünglich geschrieben hat. Zum ersten Mal habe ich dieses Konzert mit Sergiu Celibidache auf der Bassettklarinette gespielt, eine Erfahrung, die mich natürlich mit diesem Werk geprägt hat, erinnert sich der Künstler.
Martin Spangenberg hat das Klarinettenspiel im Alter von acht Jahren begonnen. Heute ist er einer der angesehensten Klarinettisten. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und gewann 1989 den Deutschen Musikwettbewerb. Er war Mitglied im Bayreuther Festspielorchester und von 1988 bis 2003 Soloklarinettist der Münchener Philharmoniker.
Auch als Solist ist er seit vielen Jahren aktiv, konzertierte zum Beispiel mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache und James Levine, mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Als Kammermusiker spielt er u. a. mit dem Artemis Quartett und mit dem Albert Schweitzer Oktett. Seit 1997 gab er sein Wissen und seine Fähigkeiten als Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar weiter, bevor er im Oktober 2013 an die Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler wechselte.
Birgit Susemihl










