Mi, 10:35 Uhr
18.10.2017
Aus dem Vereinsleben
WB 4 in der Heimkehle unterwegs
Thomas Leipold vom Vorstand der Ortsgruppe WB 4 der Volkssolidaität hatte wieder eine interessante Fahrt vorbereitet. Dieses Mal führte uns die Fahrt mit Funktaxi Grambs nach Uftrungen zur Heimkehle, wie kn erfahren hat...
Wie immer, wenn Engel reisen – und so war es auch dieses Mal. Herrlichster Altweibersommer, Wald, Feld und Flur sind mit bunten Tupfen versehen. Aber auch diese schöne Farbenpracht währt leider nicht lange, dann zollt der Spätherbst seinen Tribut und das Laub fällt von den Bäumen.
Mit dem Bergmannsgruß Glück auf! wurden wir im Eingangsbereich der Heimkehle mit einer Dauerausstellung begrüßt. Es erwartete uns eine etwa 60 minütige, sehr interessante und informative Führung durch das Höhlensystem. Leider gab es auch in dieser Höhle ein sehr dunkles Kapitel während des 2. Weltkrieges als die Junkers Werke Dessau auch hier Teile für das Flugzeug JU 88 durch bis zu 1500 Häftlingen des KZ Außenlagers Heinrich unter unmenschlichsten Bedingungen produzieren ließen. Das Denkmal im Kleinen Dom und das Museum im Außenbereich erinnern an diese schreckliche Zeit.
In einem anderen Stollenbereich bekamen wir gezeigt und erklärt, was es nicht nur in der Höhle mit den verschiedenen Fledermausarten auf sich hat und wie man unter anderem diese sehr kleinen Tiere überhaupt zählen und beringen kann. Erstaunt waren wir, dass Fledermäuse mit Beringung aus der Höhle auch bis nach Dänemark fliegen. Der absolute Höhepunkt war dann die musikalische Untermalung der Lichtinstallation im Großen Dom, eine faszinierende Akustik, die wir so nicht erhofft und erwartet hatten.
Einige unserer Senioren im fortgeschrittenen Alter über 75 Jahre waren bisher noch nie in der Heimkehle gewesen, obwohl das doch eigentlich so nah an der eigenen Heimat liegt. Aber schön, dass wir das noch sehen und erleben konnten, so die eigenen Aussagen. Auch bei der anschließenden vorbestellten Kaffeetafel im Restaurant Zur Höhle Heimkehle drehten sich die Gespräche noch um die faszinierenden Eindrücke aus der Höhlen-Führung.
Bedauerlich findet es der Wohnbezirksvorstand vom WB 4, dass einige wenige Senioren sich zwar für diese Fahrt vorher eingetragen und angemeldet hatten, aber dann zur Abfahrt des Busses nicht erschienen sind. Wir bitten doch darum, dass man sich rechtzeitig vorher abmeldet um erstens weiteren Gruppenmitgliedern die Chance zu geben bei solch einer mit Personenzahl begrenzten interessanten Fahrt teilnehmen zu können und zweitens müssen ja auch die vorbestellten, extra für die Gruppe erbrachten Leistungen in voller Höhe trotzdem bezahlt werden.
Aber die vorherige, enge Kalkulation geht bei 4 fehlenden Fahrgästen zum Abfahrtzeitpunkt ja plötzlich nicht mehr auf. Also ärgerlich in zweierlei Hinsicht. Hier werden wir mit den betreffenden Senioren das Gespräch führen und sicherlich auch noch zur Kasse bitten müssen.
Thomas Leipold
Ortsgruppe WB 4 in Sondershausen
Autor: khhWie immer, wenn Engel reisen – und so war es auch dieses Mal. Herrlichster Altweibersommer, Wald, Feld und Flur sind mit bunten Tupfen versehen. Aber auch diese schöne Farbenpracht währt leider nicht lange, dann zollt der Spätherbst seinen Tribut und das Laub fällt von den Bäumen.
Mit dem Bergmannsgruß Glück auf! wurden wir im Eingangsbereich der Heimkehle mit einer Dauerausstellung begrüßt. Es erwartete uns eine etwa 60 minütige, sehr interessante und informative Führung durch das Höhlensystem. Leider gab es auch in dieser Höhle ein sehr dunkles Kapitel während des 2. Weltkrieges als die Junkers Werke Dessau auch hier Teile für das Flugzeug JU 88 durch bis zu 1500 Häftlingen des KZ Außenlagers Heinrich unter unmenschlichsten Bedingungen produzieren ließen. Das Denkmal im Kleinen Dom und das Museum im Außenbereich erinnern an diese schreckliche Zeit.
In einem anderen Stollenbereich bekamen wir gezeigt und erklärt, was es nicht nur in der Höhle mit den verschiedenen Fledermausarten auf sich hat und wie man unter anderem diese sehr kleinen Tiere überhaupt zählen und beringen kann. Erstaunt waren wir, dass Fledermäuse mit Beringung aus der Höhle auch bis nach Dänemark fliegen. Der absolute Höhepunkt war dann die musikalische Untermalung der Lichtinstallation im Großen Dom, eine faszinierende Akustik, die wir so nicht erhofft und erwartet hatten.
Einige unserer Senioren im fortgeschrittenen Alter über 75 Jahre waren bisher noch nie in der Heimkehle gewesen, obwohl das doch eigentlich so nah an der eigenen Heimat liegt. Aber schön, dass wir das noch sehen und erleben konnten, so die eigenen Aussagen. Auch bei der anschließenden vorbestellten Kaffeetafel im Restaurant Zur Höhle Heimkehle drehten sich die Gespräche noch um die faszinierenden Eindrücke aus der Höhlen-Führung.
Bedauerlich findet es der Wohnbezirksvorstand vom WB 4, dass einige wenige Senioren sich zwar für diese Fahrt vorher eingetragen und angemeldet hatten, aber dann zur Abfahrt des Busses nicht erschienen sind. Wir bitten doch darum, dass man sich rechtzeitig vorher abmeldet um erstens weiteren Gruppenmitgliedern die Chance zu geben bei solch einer mit Personenzahl begrenzten interessanten Fahrt teilnehmen zu können und zweitens müssen ja auch die vorbestellten, extra für die Gruppe erbrachten Leistungen in voller Höhe trotzdem bezahlt werden.
Aber die vorherige, enge Kalkulation geht bei 4 fehlenden Fahrgästen zum Abfahrtzeitpunkt ja plötzlich nicht mehr auf. Also ärgerlich in zweierlei Hinsicht. Hier werden wir mit den betreffenden Senioren das Gespräch führen und sicherlich auch noch zur Kasse bitten müssen.
Thomas Leipold
Ortsgruppe WB 4 in Sondershausen


