Mi, 15:24 Uhr
25.10.2017
Meldung aus der Wirtschaft
Unsere Forderung schreibt Zukunft
Die Tarifkommissionen des IG Metall Bezirks Mitte (Hessen, Rheinland-Rheinhessen, Pfalz, Saarland und Thüringen) hat ihre Forderungen erläutert. Dazu erreichte kn von der IG Metall diese Meldung...
Die Tarifkommissionen des IG Metall Bezirks Mitte (Hessen, Rheinland-Rheinhessen, Pfalz, Saarland und Thüringen) haben eine Tarifforderung beschlossen, die eine Entgelterhöhung um 6 Prozent, die Möglichkeit nach verkürzter Vollzeit, Entlastung der Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter und Zeit für Kinder und Pflege umfasst.
Mit diesen Forderungen treffen wir den Nerv der Gesellschaft. Sie sind in langen Diskussionsprozessen aus der Beschäftigtenbefragung entstanden, an der Anfang des Jahres mehr als 680.000 Beschäftigte teilnahmen. Mehr Zeit zum Leben zu haben, wird nicht nur in der IG Metall diskutiert, sondern ist gesellschaftliche Debatte. Viel zu lange mussten die Beschäftigten die Arbeitszeitflexibilisierung als Einbahnstraße erleben. Stressbedingte Krankheitstage sprechen dabei eine klare Sprache. Der gesellschaftliche Zusammenhalt droht zu brechen. Die Arbeitgeber jammern auf hohem Niveau und nehmen Krankenstände und damit verbundene hohe betriebliche und gesellschaftliche Folgekosten billigend in Kauf. Unsere Forderung nach mehr Zeit für Gesundheit, mehr Zeit für Kinder und Pflege – mehr Zeit zum Leben – führt aus der Sackgasse hinaus, hin zu einem neuen sozialen gesellschaftlichen Konsens.
Breites Einvernehmen besteht auch darin, dass die Angleichung der Arbeits- und Lebensbedingungen 28 Jahre nach der Einheit vollzogen werden muss. Die Angleichung der tariflichen Bestimmungen, wie die tarifliche Arbeitszeit, braucht nun ein verbindliches Fundament. Dafür wollen wir den Grundstein legen so Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt und Nordhausen abschließend.
Autor: khhDie Tarifkommissionen des IG Metall Bezirks Mitte (Hessen, Rheinland-Rheinhessen, Pfalz, Saarland und Thüringen) haben eine Tarifforderung beschlossen, die eine Entgelterhöhung um 6 Prozent, die Möglichkeit nach verkürzter Vollzeit, Entlastung der Schichtarbeiterinnen und Schichtarbeiter und Zeit für Kinder und Pflege umfasst.
Mit diesen Forderungen treffen wir den Nerv der Gesellschaft. Sie sind in langen Diskussionsprozessen aus der Beschäftigtenbefragung entstanden, an der Anfang des Jahres mehr als 680.000 Beschäftigte teilnahmen. Mehr Zeit zum Leben zu haben, wird nicht nur in der IG Metall diskutiert, sondern ist gesellschaftliche Debatte. Viel zu lange mussten die Beschäftigten die Arbeitszeitflexibilisierung als Einbahnstraße erleben. Stressbedingte Krankheitstage sprechen dabei eine klare Sprache. Der gesellschaftliche Zusammenhalt droht zu brechen. Die Arbeitgeber jammern auf hohem Niveau und nehmen Krankenstände und damit verbundene hohe betriebliche und gesellschaftliche Folgekosten billigend in Kauf. Unsere Forderung nach mehr Zeit für Gesundheit, mehr Zeit für Kinder und Pflege – mehr Zeit zum Leben – führt aus der Sackgasse hinaus, hin zu einem neuen sozialen gesellschaftlichen Konsens.
Breites Einvernehmen besteht auch darin, dass die Angleichung der Arbeits- und Lebensbedingungen 28 Jahre nach der Einheit vollzogen werden muss. Die Angleichung der tariflichen Bestimmungen, wie die tarifliche Arbeitszeit, braucht nun ein verbindliches Fundament. Dafür wollen wir den Grundstein legen so Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Erfurt und Nordhausen abschließend.
