Do, 19:07 Uhr
26.10.2017
Dämmung des Eigenheims
Die Qual der Wahl
Hausbesitzer stehen oft vor einer großen Auswahl an möglichen Dämmmaterialien für Dach oder Fassade. Entscheidend sind ein guter Schutz vor der Hitze im Sommer und ein Wärmespeicher im Winter. Grundsätzlich kann die Dämmung des Eigenheims ein großer Kostenfaktor sein, weswegen sich Hausbesitzer ungern mit diesem Thema beschäftigen...
Allerdings kann ein richtig gedämmtes Haus langfristig Heizkosten sparen und die Umwelt schonen. Doch sollte man eher die klassischen oder nachwachsenden Materialien wählen und worauf kommt es zusätzlich an?
Bei der Auswahl des richtigen Dämmstoffs gilt es besonders drei Kriterien zu beachten:
Häufig anzutreffen sind Schaumkunststoffe, wie Polystyrol oder Polyurethan-Hartschäume, die gerne im Kellerbereich oder in der Nähe von Rohren und Leitungen, wie dem Heizsystem verwendet werden. Dieses Material ist sehr Resistent gegen Schimmel und Fäulnis. Sehr stark verbreitet sind ebenfalls Dämmmaterialien aus Mineralstoffen, wie Glaswolle und Steinwolle. Diese Materialien weisen besonders im Brandschutz sehr gute Werte auf, benötigen aber oft bei der Entsorgung besondere Vorsichtsmaßnahmen, da die kleinen Partikel nicht in die Atemwege kommen sollten. Immer stärker im Trend sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wobei besonders häufig Holzweichfaserplatten, Zellulosematten, Einblaszellulose oder Hanffasermatten zur Dämmung verwendet werden. Allerdings werden Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien in der Regel nicht für die Dämmung in Bodennähe verwendet.
Letztendlich ist der Markt sehr groß und besonders für den Laien nur schwer zu überblicken. Die Wahl des richtigen Materials ist auch grundsätzlich von der Lage des Eigenheims und der Bauweise und Größe abhängig. Daher empfiehlt es sich einen unabhängigen Berater mit einzubeziehen, um ein neutrales Urteil zu bekommen.
Autor: khhAllerdings kann ein richtig gedämmtes Haus langfristig Heizkosten sparen und die Umwelt schonen. Doch sollte man eher die klassischen oder nachwachsenden Materialien wählen und worauf kommt es zusätzlich an?
Bei der Auswahl des richtigen Dämmstoffs gilt es besonders drei Kriterien zu beachten:
- Das wohl wichtigste und offensichtlichste Kriterium ist die Wärmeleitfähigkeit die beschreibt, wie gut das Material Wärme transportiert. Dabei signalisiert ein möglichst geringer Lambda-Wert, eine gute Wärmewirkung des Materials.
- Ein anderes Kriterium ist die Eigenschaft der Feuchtigkeitsaufnahme. Nimmt das Material zu viel und zu schnell Feuchtigkeit in sich auf, so kann es langfristig zu Schimmel kommen, der sich in den Wänden schnell ausbreiten kann.
- Als drittes Kriterium wird der Brandschutz herangezogen. So ist es entscheidend, dass das Dämmmaterial nur schwer entzündlich ist und somit in einem Brandfall nicht zur Gefahr werden kann. So werden Dämmstoffe in Deutschland in die Kategorien A (nicht brennbar), B (schwer entflammbar) und C (leicht entflammbar) eingeteilt, wobei Kategorie C nicht im Bau verwendet wird.
Häufig anzutreffen sind Schaumkunststoffe, wie Polystyrol oder Polyurethan-Hartschäume, die gerne im Kellerbereich oder in der Nähe von Rohren und Leitungen, wie dem Heizsystem verwendet werden. Dieses Material ist sehr Resistent gegen Schimmel und Fäulnis. Sehr stark verbreitet sind ebenfalls Dämmmaterialien aus Mineralstoffen, wie Glaswolle und Steinwolle. Diese Materialien weisen besonders im Brandschutz sehr gute Werte auf, benötigen aber oft bei der Entsorgung besondere Vorsichtsmaßnahmen, da die kleinen Partikel nicht in die Atemwege kommen sollten. Immer stärker im Trend sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, wobei besonders häufig Holzweichfaserplatten, Zellulosematten, Einblaszellulose oder Hanffasermatten zur Dämmung verwendet werden. Allerdings werden Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien in der Regel nicht für die Dämmung in Bodennähe verwendet.
Letztendlich ist der Markt sehr groß und besonders für den Laien nur schwer zu überblicken. Die Wahl des richtigen Materials ist auch grundsätzlich von der Lage des Eigenheims und der Bauweise und Größe abhängig. Daher empfiehlt es sich einen unabhängigen Berater mit einzubeziehen, um ein neutrales Urteil zu bekommen.