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Di, 10:16 Uhr
31.10.2017
Forum

Gleichmacherei?

Gleiche Bildungschancen für alle? Was heißt und vielmehr was bedeutet der immer und immer wieder von der Politik ausgesprochenen Satz „Bildungschancen für alle“? Oder, Investitionen in Bildung? Diese Fragen stellt eine Leserin der Nordthüringer Online-Zeitungen…


Dass Schulen in einem ordentlichen Zustand sind, Gebäude sowie die Lernmaterialien und dass genügend Lehrer an den Schulen sind, dürfte in einem der reichsten Länder der Welt überhaupt kein Thema sein. Das ist doch selbstverständlich.

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Gleiche Bildungschancen für alle suggeriert, jeder kann auf das Gymnasium, jeder kann studieren, jeder kann alles werden. Außer Acht werden hier die Fähigkeiten des einzelnen Kindes oder Jugendlichen gelassen. So zum Beispiel kann nicht jeder Leistungssportler werden, weil die Anlagen, wie zum Beispiel entsprechende Körpermaße oder der Skelettbau nicht vorhanden sind, es kann auch nicht jeder Berufssänger oder Künstler werden. Jeder Mensch hat Fähigkeiten und das ist gut so und diese Fähigkeiten zu erkennen und weiter zu entwickeln sollte die Aufgabe sein. Der Satz sollte nicht heißen, gleiche Bildungschancen für alle, sondern, jeden nach seinen Fähigkeiten fördern.

Diese Gleichmacherei führt dazu, dass es heute unbedingt erforderlich ist, dass jedes Kind musikalisch, künstlerisch, heißt zeichnerisch und/oder ballettechnisch, ausgebildet sein muss. Ob es Spaß macht oder nicht. Das gehört heute dazu, wie vielleicht ein vegetarischer oder veganer Lebensstil, oder das schlank sein oder sollte ich sagen, dass dünn sein. Der Druck, der auf die Eltern und Kinder ausgeübt wird, ist enorm. Dazu kommt noch, dass mindestens das Abitur abgelegt sein muss, mindestens. Das ist schließlich ein sozialer Status. Und dennoch, immer weniger Kinder können nicht richtig lesen, schreiben und rechnen. Selbst solche mit Abi.

Wieso gibt es dann so wenige „Sitzenbleiber“? Welcher Leistungsmaßstab gilt an den Schulen und Universitäten? Wenn überall der Grundsatz gilt, wir schreiben so, wie wir sprechen, kann es einem nur Angst und Bange werden und der Fachkräftemangel wird immer größer, aber nicht aus demografischer Sicht, sondern aufgrund gravierender Fehler der Politik.
Susanne Schneider, Sangerhausen
Autor: red

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