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Do, 05:07 Uhr
02.11.2017
Aus dem Verbandsleben

Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal

Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Als der Verband der Behinderten des Kyffhäuserkreises die Terminplanung gemacht hatte, konnte man noch nicht ahnen, dass der gestrige Termin mit einem Bericht über einen möglichen Bau eines Geolifts am Kyffhäuser ins Wanken kommen könnte...


Jüngst hatte der Verband ein Fahrt mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Kyffhäuserdenkmal unternommen und war über einige Zustände am Kyffhäuser nicht gerade berauscht, besonders was das Thema Barrierefreiheit betraf. Man setzte große Hoffnungen darauf, dass der geplante Geolift Verbesserungen bringen könnte. Deshalb hatte man den Leiter der Bauverwaltung des Kyffhäuserkreises, Sören Hauskeller, eingeladen, mit der Bitte, über den Geolift zu informieren.

Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Vorsitzende Heidi Meister hatte zu Beginn der Veranstaltung informiert, dass der Verband mahnt, man sollte Obacht geben, dass der Kyffhäuser nicht zu einem Tummelplatz der Rechten wird. Auch mit dem Zustand, dass behinderte Menschen Probleme haben, das Kyffhäuserdenkmal zu besuchen.

Hauskeller ging auf das Thema Barrierefreiheit ein und holte etwas weiter aus. Gerade wegen des Themas Barrierefreiheit hatte es viele viele Gespräche mit Ministerien gegeben. Ein Resultat davon das es im Rahmen des Konjunkturpakets eine verbesserte Zuwegung zum Kyffhäuserdenkmal gibt, kn berichtete:
Besserer Zugang zum Kyffhäuserdenkmal
Hinweis kn
Dieses Teilstück eines Asphaltweges, dass unmittelbar neben dem Bistro am Fußes des Kyffhäuserdenkmal endet, ist leider viel zu wenig bekannt.
Zu wenig bekannt ist, dass behinderte Menschen bei Anmeldung mit ihrem Fahrzeug eben bis zum Beginn dieser Zuwegung fahren dürfen, wie Hauskeller mit Bezug auf den Betreiber des Denkmals bestätigte.


Breit wurde über das Thema Toiletten u, aber hier wird kn in einem gesonderten Bericht darauf eingehen.

Dann ging es um das Thema Geolift. Ist den das Aus schon bestätigt? Eigentlich noch nicht. Wie sagte Hauskeller gestern,
Der Geolift ist noch nicht gestorben, die Beerdigung ist nächste Woche!

Wie kommt er zu dieser Aussage? Vorab sind Aussagen des Landesamtes für Bau und Verkehr in die Medien gekommen, wonach das Gebirge hier am Kyffhäuser zum Bau des Geolifts nicht stabil genug sei.
Hauskeller stellte klar, dass die eigentliche Beratung mit diesem Landesamt erst nächste Woche stattfindet. Das eigentliche Prüfergebnis liegt noch gar nicht vor. Somit sei streng genommen noch nicht mal klar, ob und wie viel der Geolift in den Baukosten kommen könnte. Und wenn ein anerkanntes Büro wie das MMG Bergbaubüro, so Hauskeller, feststellte, der Berg sei sicher, da muss man eben erst das Ergebnis und den Inhalt abwarten.

Damit seien auch noch nicht Aussagen belegt, der Geolift würde mit 5,5 Millionen Euro mehr kosten.
Einig war man sich in der Runde gestern, im Vorgriff auf die Finanzierung des Geolifts waren ja die Eintrittspreise am Kyffhäuser erhöht worden. Diese angesammelten Gelder dürfen nicht einfach für andere Sachen im Kyffhäuserkreis verbraten werden.

Die Mitglieder des Behindertenverbandes diskutierten gestern, wie es Verbesserungen für den Transport der Behinderten zum Kyffhäuserdenkmal geben könne. Ins Auge gefasst wurde die Anschaffung eines Kleinbusses mit behindertengerechten Einstieg, der auf Basis eines Elektromotors läuft, um nachhaltig zu sein.

Hauskeller machte klar, dass die „Bimmelbahn“ wegen fehlender Zulassung (Problem Bergabfahrt) nicht für den Transport zum Kyffhäuserdenkmal in Frage kommt und der Behindertenverband stimmte zu, denn er wäre nicht behindertengerecht.

Es gab zwar einige Vorschläge in der Runde, die aber eben kaum durchsetzbar sind. Den „Stein der Weisen“ wurde für den Kyffhäuser noch nicht gefunden.
Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Barrierefreiheit auf und um das Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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