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Mo, 14:55 Uhr
27.11.2017
kn-Forum

Große Koalition - gerupfte Neuauflage?

Unter dieser Überschrift erreicht kn dieser Leserbrief aus Ichstedt. Hier der Wortlaut...


Es ist offensichtlich, dass die schlecht geführten, "Verhandlungen" zu Jamaika wenig Chancen für Erfolg hatten. Es wäre schon redlicher, wenn die Verhandler selbstkritisch in den Spiegel schauen und nicht nach Motto haltet den Dieb die FDP verprügeln.

Aus und vorbe, uns wurde viel erspart. Nun werden sich scheinbar die von den Wählern gerupften Parteien CDU/CSU und SPD zu Gesprächen finden um eine Große Koalition ins Auge zu fassen. Der Name ist hoch gegriffen, denn von "Groß" ist nicht viel übrig geblieben. Hört man bei den permanenten Kommentaren aus diesen Parteien genau hin,sitzen sie noch immer in ihrem Elfenbeinturm und wollen nun ihre von den Wählern abgestraften Wahlprogramme auf den Tisch der Beratungen legen.

Hinsetzen und gucken was die großen Fragen sind und dann beraten? Ich frage mich ernsthaft ob diese "Oberschlauen" nicht endlich ohne Wenn und Aber sich den Fragen zuwenden wollen, die die Menschen in diesem Lande bewegen? Das sind bestimmt nicht die Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr, oder die deutschen Rüstungsexporte.

Die permanente Feindbildbedienung mit dem "Bösewicht" Russland und Putin schadet uns und dient wohl eher der Begründung, dass der Westen mehr Stärke zeigen muss, etwa Europaarmee. War denn der Protest immer noch nicht laut genug? Existenzängste, Alters- und Kinderarmut, Pflegenotstand, Probleme um das Thema Flüchtlinge, Kriegseinsätze und Waffenexporte als Ursache Nr. 1 für die Flüchtlingskatastrophe, Fragen der inneren Sicherheit usw. usf. sind die Tagesordnungspunkte der Mehrheit der Bürger, die kein oder wenig Gehör finden.Nach Neuanfang sehen die Zeichen bisher nicht aus und Neuwahlen werden auch keine Wunder präsentieren.

Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
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