Mi, 12:28 Uhr
29.11.2017
Neues aus Bad Frankenhausen
Schätze aus der Dunkelheit
Neue Dauerausstellung zur Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals wird am Freitag übergeben werden...
In der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden Schätze und Kostbarkeiten aller Art vor herannahenden Armeen versteckt. Um sie der Nachwelt zu erhalten, war schnelles Handeln gefragt. Dies betraf auch die damaligen Mitarbeiter des Kyffhäuser-Denkmals in Thüringen. Unter anderem, so erzählt man sich, drohten auch persönliche Gegenstände von Kaiser Wilhelm I. geplündert zu werden. Daher soll der Verwalter kurzerhand alles, was emotionalen oder finanziellen Wert zu haben schien, in den 176 Meter tiefen Kyffhäuserbrunnen geworfen haben. Mutmaßlich überdauerten die Gegenstände in einem Sack verpackt 70 Jahre am Grund des tiefsten Burgbrunnens der Welt.
Diesen Erzählungen wurde 2015 nachgegangen. Dank der Initiative des Meeresbiologen und Brunnenforschers Prof. Hans Fricke machte sich ein Forscherteam an die Arbeit, das Brunnensediment nach Kostbarkeiten vergangener Zeiten zu durchforschen. Der Sack des Denkmalverwalters wurde zwar nicht gefunden. Dafür aber kamen zahlreiche andere historische Relikte mit ihren ganz eigenen Geschichten zum Vorschein.
Ab dem 1. Dezember gibt es im Rahmen der neukonzipierten Dauerausstellung für das Kaiser Wilhelm Denkmal diese Fundstücke sorgfältig restauriert und aufgearbeitet zu bewundern. Zur Eröffung der dazu gehörenden Ausstellung Denk.Mal.Turm – eine multimediale Dauerausstellung zur Geschichte des Kaiser Wilhelm Nationaldenkmals am Kyffhäuser werden unter anderem anwesend sein:
Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Thüringer Staatskanzlei, Antje Hochwind, Landrätin Kyffhäuserkreis, Matthias Strejc, Bürgermeister Bad Frankenhausen und Jens Lüdecke, Geschäftsführer Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen, als Betreiber des Denkmals.
Autor: khhIn der Endphase des Zweiten Weltkriegs wurden Schätze und Kostbarkeiten aller Art vor herannahenden Armeen versteckt. Um sie der Nachwelt zu erhalten, war schnelles Handeln gefragt. Dies betraf auch die damaligen Mitarbeiter des Kyffhäuser-Denkmals in Thüringen. Unter anderem, so erzählt man sich, drohten auch persönliche Gegenstände von Kaiser Wilhelm I. geplündert zu werden. Daher soll der Verwalter kurzerhand alles, was emotionalen oder finanziellen Wert zu haben schien, in den 176 Meter tiefen Kyffhäuserbrunnen geworfen haben. Mutmaßlich überdauerten die Gegenstände in einem Sack verpackt 70 Jahre am Grund des tiefsten Burgbrunnens der Welt.
Diesen Erzählungen wurde 2015 nachgegangen. Dank der Initiative des Meeresbiologen und Brunnenforschers Prof. Hans Fricke machte sich ein Forscherteam an die Arbeit, das Brunnensediment nach Kostbarkeiten vergangener Zeiten zu durchforschen. Der Sack des Denkmalverwalters wurde zwar nicht gefunden. Dafür aber kamen zahlreiche andere historische Relikte mit ihren ganz eigenen Geschichten zum Vorschein.
Ab dem 1. Dezember gibt es im Rahmen der neukonzipierten Dauerausstellung für das Kaiser Wilhelm Denkmal diese Fundstücke sorgfältig restauriert und aufgearbeitet zu bewundern. Zur Eröffung der dazu gehörenden Ausstellung Denk.Mal.Turm – eine multimediale Dauerausstellung zur Geschichte des Kaiser Wilhelm Nationaldenkmals am Kyffhäuser werden unter anderem anwesend sein:
Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Thüringer Staatskanzlei, Antje Hochwind, Landrätin Kyffhäuserkreis, Matthias Strejc, Bürgermeister Bad Frankenhausen und Jens Lüdecke, Geschäftsführer Kur & Tourismus GmbH Bad Frankenhausen, als Betreiber des Denkmals.

