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Di, 20:02 Uhr
19.12.2017
Kommunalpolitiker äußern sich

Handlungsbedarf im Landkreis ist gefragt

Die Berichterstattung in den letzten Wochen zur Sicherheitslage macht deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht, so der Vorsitzende der CDU Kyffhäuserkreis, Jens Krautwurst, in einer Stellungnahme...

Aus meiner Sicht ist nicht nur die Stadt Sondershausen gefragt, sondern auch der Landkreis. Eine bloße Diskussion über Zuständigkeiten erhöht das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung bestimmt nicht. Schauen wir auf die Fakten:

Die Straftaten im Kyffhäuserkreis sind seit Ende 2014 um knapp 1.300 auf 5.720 Fälle Ende 2016 deutlich angestiegen. Überwiegend stehen männliche Deutsche unter Tatverdacht, jedoch hat sich eben auch die Anzahl nichtdeutscher Tatverdächtiger erhöht. Wenn ich den Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung mit dem Anteil an den Straftaten vergleiche, ergibt sich ein düsteres Bild.

Die Polizei leistet mit einer Aufklärungsquote von ca. 63 % eine gute Arbeit, trotz ihrer desolaten Personalsituation.

Im Gegensatz zur Landrätin glaube ich nicht an den Erfolg des Einsatzes von Streetworkern in dieser Situation. Vielmehr bin ich der Überzeugung, dass Ordnungsbehörden, Polizeileitung, Jugendamt, Schulleiter und politische Vertreter in einem ständigen Gremium zusammengebracht werden müssen.

Auch die Kontaktbereichsbeamten spielen dabei eine wichtige Rolle. Dieses Netzwerk soll kreisweit Informationslücken schließen, präventiv vorbeugen sowie Straftaten analysieren und bei den Ursachen ansetzen.

Die Koordinierung sollte der Landkreis übernehmen. Diese Vorgehensweise wird seit über zehn Jahren erfolgreich in der Stadt Leinfelde-Worbis ähnlich praktiziert.
Neben der Debatte zur Sicherheit benötigt die Polizei vor Ort eine stärkere Lobby im Innenministerium und in der Landesregierung.

Die Polizeistrukturreform, die Innenminister Jörg Geibert (CDU) im Jahr 2012 unter einer anderen Sicherheitslage durchgeführt hat, führte zwar zu einer Erhöhung der Sollstärke von 111 auf 117 Beamte, aber auch zu einer Abstufung in der Kategorie. Mit dieser Abstufung wurden Dienstposten niedriger bewertet als in anderen Polizeiinspektionen Nordthüringens. Somit ist der Dienstort im Kyffhäuserkreis weniger attraktiv und bietet nur eingeschränkte berufliche Entwicklungsmöglichkeiten. Diese Einstufung gehört daher dringend auf den Prüfstand.

Hinzu kommt, dass von den 117 Beamten Sollstärke nur knapp 100 durchschnittlich verfügbar sind. Gründe sind nicht besetzte Stellen sowie krankheitsbedingte Ausfälle. Ein Umstand, der dem Innenministerium aufgrund der veränderten Sicherheitslage in den letzten Jahren hätte auch schon auffallen können. Auch hier sehe ich notwendigen Handlungsbedarf.

Innenminister Georg Maier (SPD) hat sich für diese Woche in Sondershausen angekündigt. Meine Vorschläge kann er gern aufgreifen.
Autor: khh

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Kommentare
geloescht.20250302
19.12.2017, 21:06 Uhr
Ach hören Sie auf mit dem Mist!
Solange Ihre Parteioberen wie Lemminge der Grössten Kanzlerin aller Zeiten folgen, müssen Sie nichts von lokaler Sicherheitspolitik erzählen.

Sie wollen Bürgermeister werden? Dann emanzipieren Sie sich von Frau Merkel!

Geht wohl nicht so einfach, wenn die Kosten für den Wahlkampf von der Partei getragen werden.
Frank1966
19.12.2017, 22:36 Uhr
Herr Krautwurst!
Ist irgendetwas passiert, für das Ihre Partei durch Gesetzesbrüche ursächlich verantwortlich ist, oder worüber jammern Sie. Zeigen Sie die Haupttäterin an, dann nehme ich Sie ernst.
Mueller13
19.12.2017, 23:51 Uhr
Netter Versuch
Die Partei des Herrn Krautwurst hat diese Zustände verursacht. Irgendwie habe ich keine Lust, mir die Problemlösungsvorschläge dieser Partei anzuhören.

Ursächlich für die erhöhte Kriminalität sind die offenen Grenzen, die unsägliche Willkomenskultur und die daraus erfolgte Flutung unserer Heimat mit kulturfremden, vorrangig jungen ungebildeten Männern.

Was Herr Krautwurst vorschlägt, ist ein weiteres Herumdoktorn an den Symptomen. Sorry, ich kann die CDU nicht mehr für voll nehmen. Offensichtlich ist man nicht mehr in der Lage, die Ursache von Problemen zu erkennen oder man ist zu feige, sie klar zu benennen. Die Führung der CDU in Berlin hat es aufgegeben für das deutsche Volk zu arbeiten. Die lokalen Vertreter sind nicht in der Lage die Partei wieder auf Kurs zu bringen. Das Ende einer Volkspartei.
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