Sa, 11:52 Uhr
30.12.2017
kn-Forum
Bodycam auch für Stadtpolizei?
Der Artikel "Bodycams für Polizisten?" regte einen Leser zu dieser Frage an die SPD Sondershausen an...
In den besagten Artikel "Bodycams für Polizisten?" fordert die CDU Landtagsfraktion die Landesregierung auf, sich endlich zum Thema Bodycam zu äußern.
Wenn Polizei auf Streife unterwegs sind, haben sie ja eine Waffe am Mann. Und trotzdem fühlen sie sich gefährdet, so unsicher sind unsere Straße in den Städten geworden? Und wenn man zu hören bekommt, dass es immer wieder Asylbewerber sind, die mit die Messer in der Tasche unterwegs sind und es bei jeder Kleinigkeit auch verwendet (wie ein Fall in Sondershausen zeigt), dann kommt man ins Grübeln.
Wenn selbst die reguläre Polizei schon Sicherheitsbedenken hat, dann will die SPD Sondershausen eine unbewaffnete Stadtpolizei auf Streife schicken? Siehe hier:
SPD Bürgermeister-Kandidatin fordert Stadtpolizei
Und würde die Stadtpolizei Sondershausen so gut ausgerüstet sein, dass die dann wenigstens mit Bodycams ausgerüstet ist? Wird die Stadt Sondershausen so viel Geld aufbringen können, wenn es nicht mal die Landesregierung für ihre Polizei ausgeben will?
Hier kommen mir sehr große Zweifel auf. Und wenn es erst eine Stadtpolizei gibt, ist der nächste Schritt zur Bürgerwehr nicht mehr weit, oder? Wird es dann später bald gar eine bewaffnete Stadtpolizei und Bürgerwehr geben?
Ist das der richtige Weg zu mehr Sicherheit, wenn man sich nur noch auf die Straße traut, wenn bewaffnete Kräfte unterwegs sind? Und ist der nächste Schritt gar die allgemeine Bewaffnung, frei nach dem Motto "Wildwest im Osten", jeder hat seinen Colt an der Hüfte baumeln?
Nun, man soll nicht den Teufel an die Wand malen, aber die Sicherheitspolitik sollte wohl doch nochmals überdacht werden. Und ob da die vage Stadtpolizei von Sondershausen der richtige Weg ist, bleibt zu zweifeln. Aber vielleicht präzisiert ja die SPD ihr Konzept Stadtpolizei und Sicherheit. Vor drei Jahren gab es noch keinen Bedarf an einer Stadtpolitei, woran das wohl liegen mag?
Andreas Grobelius
Autor: khhIn den besagten Artikel "Bodycams für Polizisten?" fordert die CDU Landtagsfraktion die Landesregierung auf, sich endlich zum Thema Bodycam zu äußern.
Wenn Polizei auf Streife unterwegs sind, haben sie ja eine Waffe am Mann. Und trotzdem fühlen sie sich gefährdet, so unsicher sind unsere Straße in den Städten geworden? Und wenn man zu hören bekommt, dass es immer wieder Asylbewerber sind, die mit die Messer in der Tasche unterwegs sind und es bei jeder Kleinigkeit auch verwendet (wie ein Fall in Sondershausen zeigt), dann kommt man ins Grübeln.
Wenn selbst die reguläre Polizei schon Sicherheitsbedenken hat, dann will die SPD Sondershausen eine unbewaffnete Stadtpolizei auf Streife schicken? Siehe hier:
SPD Bürgermeister-Kandidatin fordert Stadtpolizei
Und würde die Stadtpolizei Sondershausen so gut ausgerüstet sein, dass die dann wenigstens mit Bodycams ausgerüstet ist? Wird die Stadt Sondershausen so viel Geld aufbringen können, wenn es nicht mal die Landesregierung für ihre Polizei ausgeben will?
Hier kommen mir sehr große Zweifel auf. Und wenn es erst eine Stadtpolizei gibt, ist der nächste Schritt zur Bürgerwehr nicht mehr weit, oder? Wird es dann später bald gar eine bewaffnete Stadtpolizei und Bürgerwehr geben?
Ist das der richtige Weg zu mehr Sicherheit, wenn man sich nur noch auf die Straße traut, wenn bewaffnete Kräfte unterwegs sind? Und ist der nächste Schritt gar die allgemeine Bewaffnung, frei nach dem Motto "Wildwest im Osten", jeder hat seinen Colt an der Hüfte baumeln?
Nun, man soll nicht den Teufel an die Wand malen, aber die Sicherheitspolitik sollte wohl doch nochmals überdacht werden. Und ob da die vage Stadtpolizei von Sondershausen der richtige Weg ist, bleibt zu zweifeln. Aber vielleicht präzisiert ja die SPD ihr Konzept Stadtpolizei und Sicherheit. Vor drei Jahren gab es noch keinen Bedarf an einer Stadtpolitei, woran das wohl liegen mag?
Andreas Grobelius
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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