Mi, 11:31 Uhr
31.01.2018
kn-Forum
Ostdeutsche Ministerpräsidenten machen sich gegen Sanktionen stark
Mit der Überschrift beginnt der Leserbrief von Rolf-Dieter Reiber. Hier der Wortlaut...
Die Initiative der ostdeutschen Ministerpräsidenten, endlich die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, basiert auf knallharten Realitäten. Diese Sanktionen haben nichts bewirkt und schaden nur uns selbst.
Vor allem befeuert von den USA, hat die EU, allen voran Deutschland, diese Sanktionen wegen der Ukraine Krise in die Wege geleitet. Gehorsam wurde unter Trump nachgelegt und die eigenen Wehtaten verschärften sich. Besonders ostdeutsche Firmen haben das zu spüren bekommen. Ich habe wenig Hoffnung, dass sich etwas ändert. In den Sondierungsgesprächen spielte dieses Thema überhaupt keine Rolle.
Russland bleibt der auserkorene Feind in der langen Kette von Feindbildern wie Irak, Libyen usf. Die Rolle des Westens im Ukraine Konflikt wird ausgeblendet, weil dort "nur die Russen" agieren und die Nato kreist über die baltischen Staaten die Russische Föderation weiter ein, stationiert Militär und liefert Waffen. Das über Jahrzehnte dauernde "Spiel" der USA, die Beziehungen Deutschland - Russland nicht erstarken zu lassen, ist eine der Hauptziele amerikanische Außenpolitik und die deutsche und europäische Politik folgte schon immer dieser Denkweise.
So wurden amerikanische Interessen auch in anderen Regionen der Welt bedient. mit dem Ergebnis permanenter Krtisen, weit entfernt von Frieden. Ich denke, in den Koalitionsvereinbarungen wird die Haltung zu Russland und die unsäglichen Sanktionen keine Änderungen bringen. Europa ohne Russland funktioniert nicht. Klare Zeichen der Entspannung sind längst überfällig und dienen deutschen und europäischen Interessen. Egal von wem, Militarisierung der Außenpolitik oder Handelskrieg bringt keine Lösungen, sondern nur neue Probleme.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhDie Initiative der ostdeutschen Ministerpräsidenten, endlich die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, basiert auf knallharten Realitäten. Diese Sanktionen haben nichts bewirkt und schaden nur uns selbst.
Vor allem befeuert von den USA, hat die EU, allen voran Deutschland, diese Sanktionen wegen der Ukraine Krise in die Wege geleitet. Gehorsam wurde unter Trump nachgelegt und die eigenen Wehtaten verschärften sich. Besonders ostdeutsche Firmen haben das zu spüren bekommen. Ich habe wenig Hoffnung, dass sich etwas ändert. In den Sondierungsgesprächen spielte dieses Thema überhaupt keine Rolle.
Russland bleibt der auserkorene Feind in der langen Kette von Feindbildern wie Irak, Libyen usf. Die Rolle des Westens im Ukraine Konflikt wird ausgeblendet, weil dort "nur die Russen" agieren und die Nato kreist über die baltischen Staaten die Russische Föderation weiter ein, stationiert Militär und liefert Waffen. Das über Jahrzehnte dauernde "Spiel" der USA, die Beziehungen Deutschland - Russland nicht erstarken zu lassen, ist eine der Hauptziele amerikanische Außenpolitik und die deutsche und europäische Politik folgte schon immer dieser Denkweise.
So wurden amerikanische Interessen auch in anderen Regionen der Welt bedient. mit dem Ergebnis permanenter Krtisen, weit entfernt von Frieden. Ich denke, in den Koalitionsvereinbarungen wird die Haltung zu Russland und die unsäglichen Sanktionen keine Änderungen bringen. Europa ohne Russland funktioniert nicht. Klare Zeichen der Entspannung sind längst überfällig und dienen deutschen und europäischen Interessen. Egal von wem, Militarisierung der Außenpolitik oder Handelskrieg bringt keine Lösungen, sondern nur neue Probleme.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.