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Do, 18:17 Uhr
22.02.2018
Neues aus Sondershausen

Stadt Sondershausen äußert sich zu Vorwürfen

Zu dem Presseartikel vom 21.02.18 „Kündigung einer Werkstatt wird mit Sorge gesehen“ von der Bürgermeister-Kandidatin Frau Anne Bressem, gibt es seitens der Stadt Sondershausen eine Gegendarstellung...

Hier nochmals der Link zur Pressemeldung der Bürgermeister-Kandidatin Anne Bressem (SPD):
Kündigung einer Werkstatt wird mit Sorge gesehen

Hier der Wortlaut der Stadtverwaltung:

Der Mietvertrag mit der Tagesförderstätte Mühlhäuser Werkstätten, Borntalstraße 17c, wurde seitens der Stadt Sondershausen vorsorglich gekündigt. Hierzu fand vorher ein gemeinsames und offenes Gespräch mit den Mühlhäuser Werkstätten statt. Grund der Kündigung ist der aktuell erheblich angestiegene Bedarf an Plätzen für die Kindertageseinrichtungen in der Stadt Sondershausen.


Die Kündigung enthält gleichzeitig die Zusicherung, dass eine Umsetzung der Kündigung nicht erfolgt, wenn in der Stadt Sondershausen keine Ausweichräumlichkeiten gefunden werden. Die Kündigung würde also dann zurückgenommen werden. Die Suche nach möglichen Räumlichkeiten erfolgt gemeinsam mit den Mühlhäuser Werkstätten.


Derzeit erfolgt die Prüfung mehrerer Varianten zu Kapazitätserweiterungen in den Kindertageseinrichtungen, diese ist noch nicht vollständig abgeschlossen, eine Entscheidung muss jedoch zeitnah getroffen werden. Einige Ideen wurden auch wieder verworfen, so dass es sich aktuell um einen kleineren Kreis von Möglichkeiten handelt. Die Räumlichkeiten müssen sowohl bei den Mühlhäuser Werkstätten als auch bei den Kindertageseinrichtungen umfänglichen Bestimmungen und Gesetzlichkeiten entsprechen.

Die Fortführung der Arbeit der Mühlhäuser Werkstätten liegt der Stadt Sondershausen sehr am Herzen und sollte auch weiterhin einen Standort in Sondershausen haben.
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Kommentare

22.02.2018, 22.34 Uhr
Mueller13 | Jecha!?
Es gibt im größten Ortsteil von Sondershausen keinen Kindergarten, aber die komplette Infrastruktur ist noch vorhanden... man müsste nur ein anderes Domizil für das Jugendhaus finden!
23.02.2018, 00.27 Uhr
Micha123 | Stockhausen?
Da fällt mir die ehemalige "Glück Auf" Schule in Stockhausen ein. Auch ein Ort wo Platz ist und wo die Werkstatt unterkommen könnte oder eben eine Kita.
23.02.2018, 12.48 Uhr
Mueller13 | @ Micha123
Die Werkstätten dürfen gerne im Borntal bleiben. Im Borntal gibt es zwei Kindergärten in Jecha keinen.
23.02.2018, 16.02 Uhr
Schlaubert | Nicht richtig recherchiert ?
Hat da Frau Bressem nicht richtig recherchiert oder warum diese Stimmungsmache ??
Hier wird ja immer mehr mit "schmutzigen Tricks" gearbeitet um sich in Position zu bringen .

Traurig , Traurig
23.02.2018, 16.06 Uhr
Schlaubert | Ehemalige Schule Glück Auf in Stockhausen ?
Micha123 , das geht leider nicht da dort schon ein anderer Verein drin ist .
23.02.2018, 17.10 Uhr
Hann | 2 Möglichkeiten
Die Mühlhäuser Werkstätten hätten durchaus auch eigene Kapazitäten, welche zur Verfügung stehen. Sprich nach der Gebäudeerweiterung und dem zusätzlichen gebauten Verwaltungsgebäude dürften einige Räume frei stehen.

Die derzeitige Debatte sollte sich nur aus Interesse der Angehörigen und der zu betreuenden Personen handeln. Mit einem zusätzlichen Fahrservice könnte diese "Problem" gelöst werden.

Andererseits dürfte auch eine vom Verein gestützte Sanierungsmassnahmen, der in städtischen Bestand befindlichen Räumlichkeiten, wie das Rathaus interessant sein.
23.02.2018, 18.28 Uhr
Micha123 | Wahlkampf
Also gibt es Möglichkeiten. Aber so wie den Anscheinen hat, nutzt Frau Bressem dieses Problem für Stimmungsmache. Sehr verwerflich, wenn man dann noch ein schwaches Glied, wie die Behinderten, als Stützpfeiler für den Wahlkampf nutzt.
Die SPD will mit aller Macht an die Macht...
23.02.2018, 19.39 Uhr
Hann | Nix Stimmungsmache
Was die Frau Bressem angeht, denke ich nicht das sie den Blick auf die Möglichkeiten hat, in dieser Sachlage!

Die Leute die hier konkrete Angaben machen könnten, verpennen es gerade wieder. (Oder auch nicht!)

Deswegen mutmaße ich einfach mal:

"Wenn ein Verein mit einem bestimmten Mitgliederkontigent, eine für den Verein finanziell schwere Belastung aufnehmen sollte, wie etwa einen Sanierungsplan. Dann wolle man doch auch die richtige Person im Amt sehen, diese sollte dann auch der entsprechend sozialen Partei angehören!"

Wie gesagt das sind nur logische Schlussfolgerungen aus dem abstrakten Konstrukt einer Überlegung.
24.02.2018, 08.41 Uhr
tannhäuser | Der Ball kam von Frau Bressem!
Sie warf einen Vorwurf in den Raum, die Stadt hat reagiert! So weit, so gut, schlecht oder peinlich!

Aber auf Kosten von Alten, Kranken und Behinderten sowie deren pflegendem Personal Wahlkampf zu betreiben ist eine üble Unsitte, die sich leider von der grossen Bühne bis in die Provinz durchzieht.

Da nun Frau Bressem auf Biegen und Brechen einen Wahlkampf ohne Rücksicht auf Verluste durchzuziehen will und die KN wahrscheinlich von inzwischen mehr Menschen gelesen wird als das unsägliche Funke-Media-Propagandaorgan, wären hier Reaktionen der anderen Kandidaten wünschenswert.

Ebenso eine Stellungnahme von Frau Bressem, wie sie gedenkt, ihr Gebäude an Versprechen, Vorwürfen und Halbwahrheiten vor dem Einsturz zu bewahren.
24.02.2018, 09.08 Uhr
Alex A. | Frau Bressem hat ihr Ziel erreicht
Ich glaube Frau Bressem hat ihr Ziel voll erreicht. Sie wollte, dass sich die Stadt öffentlich klar zu den Mühlhäuser Werkstätten bekennt. Das hat sie nun gemacht. Ich glaube, dass das nicht die ursprüngliche Absicht der Stadt war. Kam so vorher zumindest nicht bei den Vertretern der Werkstätten an. Es ist schon bemerkenswert wie schnell es Frau Bressem geschafft hat, Gehör zu finden.
24.02.2018, 09.44 Uhr
Faust | Alex A.: Ich bin nicht verwandt oder bekannt mit...
... Anne Bressem. Diese Aussage war ihnen vor geraumer Zeit sehr wichtig. So wichtig, dass sie diese mehrfach und wortstark wiederholten. Diesen Sachverhalt voran gestellt ergeben sich für mich folgende Fragen zu ihrem Kommentar:

Woher wissen sie, was genau A.B. mit ihrer Behauptung erreichen wollte, haben sie bei ihr nachgefragt?

Woher nehmen sie die Aussage, dass die Vertreter der Mühlhäuser Werkstätten den Aussagen der Stadtverwaltung nicht getraut haben, waren sie persönlich da und haben diese Aussage von diesem Personenkreis?

Vorwürfe von A.B. in Richtung Stadtverwaltung sind ja in letzter Zeit nichts Neues. Wie schätzen sie die Unterstützung der Verwaltung gegenüber Frau Bressem ein, sollte sie, wovor uns der Herrgott behüten möge, tatsächlich Bürgermeisterin werden? Denken sie nicht, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nachhaltig zerstört ist, schließlich scheint man ja so ziemlich alles in der Vergangenheit falsch gemacht zu haben?
24.02.2018, 13.45 Uhr
Alex A. | Nachhilfestunde
Lieber Parsifal,
ich muss Ihnen doch nicht Politik erklären. Oder soll ich Eulen nach Athen tragen? ;-) Wenn Dinge nicht gut laufen, dann muss man sie klar ansprechen und ändern. Genau das erwarte ich von meiner/m künftigen Bürgermeister/-in. Wie man es nicht macht, haben wir alle in den letzten Jahren in Sondershausen erlebt. Ein weiter so darf es nicht geben. Ich habe zumindest die Hoffnung, dass Frau Bressem für was Neues steht. Darin sehe ich eine Chance. Wenn ich dann die beiden einzigen ernstzunehmenden Kandidaten Bressem und Schard vergleiche, dann muss man sich nur anschauen, wie beide ihren Besuch bei den Werkstätten abgebildet haben. Vergleichen Sie nur einmal die Bilder. Das sagt mehr als 1000 Worte. Ganz klar, ja, ich werde Frau Bressem, wie viele andere übrigens auch, im April unterstützen. Und hoffe, dass sie gewählt wird. Denn Sondershausen braucht ein neues Gesicht.
24.02.2018, 16.57 Uhr
Faust | Ich weiß leider nicht, welche Fata Morgana sie in mir sehen,
aber wegen mir, glauben Sie was sie wollen. Eines weiß ich aber ganz sicher, dass weder sie noch ihre, von Ihnen so heiß verehrte, Frau Bressem, jemals hier eine konkrete Antwort auf konkrete Frage gegeben haben. Nebelkerzen, Ausflüchte, Ablenkungsmanöver!

Zumindest meine ersten beiden Fragen vorhin, waren doch einfach und ohne Umschweife zu beantworten. Sie scheuen die Antwort und teilen gegen andere aus, um abzulenken.
Ihre Meinung, dass Herr Schard und Frau Bressem die einzig ernstzunehmenden Kandidaten sind, zeigt wie wenig sie von Sondershausen und seiner Bevölkerung verstehen. Daher macht es auch wenig Sinn mit Ihnen darüber zu diskutieren.

Die Kompetenz eines Kandidaten dann aufgrund eines Fotos einschätzen zu können, setzt viel weibliche Intuition voraus und ist ein streitbarer Ansatz.
Mir persönlich sind da Fakten lieber.
24.02.2018, 18.24 Uhr
Alex A. | Parsifal wird nervös....
Lieber Parsifal,
ganz ehrlich: mir ist es ziemlich egal wer Sie hier vorgeben, nicht sein zu wollen. Ich hatte Ihnen nur in meinem Kommentar zugesprochen, von Politik was zu verstehen. Mehr nicht.... Auch wüsste ich nicht, wo ich in meinem letzten Kommentar gegen andere ausgeteilt hätte..... Jetzt machen Sie mir aber Vorhaltungen ;-) Ich wüsste auch nicht, wo ich bei Ihnen in der Pflicht stehe, Antworten zu geben. Die Pflicht sehe ich bei Ihnen übrigens auch nicht..... Dabei können Sie sich die Fragen zum Teil selbst beantworten. Warum hat Frau Bressem nach ihrem Gespräch mit den Vertretern der Werkstätten wohl eine solche Mitteilung herausgegeben? Um wohl Ihre Sorgen auszudrücken, die sich durch das Gespräch ergeben haben, und ein öffentliches Bekenntnis der Stadt zu erreichen! Dafür brauche ich nicht mit Ihr zu sprechen! Das ist offensichtlich. Und es war sogar erfolgreich. Und auch zu Ihrer angeblich schweren Frage: Ich bin ziemlich überzeugt, dass es eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Ihr und der Stadtverwaltung wird mit neuem Schub für unsere Stadt. Und das ist gut so! Ich weiß, dass hinter vorgehaltener Hand ja dort bereits jetzt schon bei einigen auf einen Wechsel gewartet wird. Und wenn Sie wirklich Interesse auf Antworten von Frau Bressem hätten, dann sollten Sie sie einfach anschreiben oder ansprechen. Möglichkeiten gibt es dafür ja genug, aber dann müssten Sie wohl den Pseudonym ablegen...
24.02.2018, 20.22 Uhr
Faust | Sie wissen, dass ihr Wunsch nicht in Erfüllung geht,
Frau Bressem wird diese Wahl nicht gewinnen. Daher ist es auch müßig, weiter Argumente zu tauschen. Zumal wir da wahrscheinlich selten auf einen Nenner kommen.

Liebe AlexA. denken sie an meIne Worte, wenn das Wahlergebnis bekannt gegeben wird. Bis dahin.
25.02.2018, 09.26 Uhr
Alex A. | Sondershausen hat einen Hellseher
Lieber Parsifal,
jetzt haben Sie mich echt laut zum Lachen gebracht. Ich maße es mir nicht an, irgendwelche Wahlergebnisse vorauszusagen, die in knappen 2 Monaten liegen. Das sollten Sie auch nicht tun, macht sie als Kommentator nur unglaubwürdig. Ich vertraue da lieber auf die Klugheit der Wähler. Aber eine Bitte hätte ich noch: Parsifal, wie lauten die Lottozahlen am nächsten Wochenende? :-)
25.02.2018, 18.33 Uhr
tannhäuser | Lottozahlen!
Ich übernehme mal für meinen Opernkollegen, wenn es erlaubt ist:

5 6 7 10 11 15

Die Superzahl überlasse ich Ihnen, über genügend Fantasie und Optimismus verfügen Sie ja.

Das sind übrigens die prozentualen Zweitstimmenanteile für die SPD der letzten sechs Bundestagswahlen. Nach dem Komma kaufmännisch auf- oder abgerundet. Natürlich nicht in dieser Reihenfolge, aber Ordnung beim Tippen muss sein.

Ich denke nicht, dass seine Prognose, die keine hellseherischen Fähigkeiten erfordert, Parsifal zum verkrachten Möchtegern-Merlin macht.

Ihren Optimismus bezüglich der Finanzier- und Umsetzbarkeit von Frau Bressems Wahlversprechen gewannen Sie sicherlei auch nicht aus dem Rühren und Lesen in Knochen, Federn und Blut eines schwarzen Hahns?

Übrigens hatte ich auch Herrn Schards Wahlwerbung im Briefkasten. Er verspricht ebenso nicht gerade wenig, hat aber dasselbe Problem...Wie finanzieren?

Unruhige Zeiten stehen uns bevor. Aber viel interessanter als die Agonie früherer Wahlkämpfe, als immer feststand, dass Herr Kreyer gewinnt, Frau (Nennt mich Conny) Kraffzick verliert und trotzdem den Bürgern als Beigeordnete aufgezwungen wurde.
25.02.2018, 18.43 Uhr
tannhäuser | War ein Scherz mit den Zahlen...
So schlecht waren die Stimmanteile für die SPD zuletzt nicht...

Das war mein Blick in die Zukunft! Viel Spass beim Millionenverprassen, Alex A!

Und geben Sie dem zukünftigen Stadtoberhaupt bitte etwas davon für die Portokasse....
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