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Mo, 04:10 Uhr
26.02.2018
Neues aus Sondershausen

Muss erst etwas tragisches passieren?

Im Steingraben von Sondershausen gibt es einen Gefahrenpunkt, der entschärft werden sollte. Hier kn mit den Einzelheiten Update...

Am 23.02.2018 gegen zirka 13:40 kam es in Jecha zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, kn berichtete:
Unfall mit Personenschaden

Für kn kommt dieser Unfall nicht überraschend, ja eigentlich war er schon "längst überfällig". Es ist wohl ein glücklicher Umstand, dass das noch nicht passiert.

Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Gefahr für Fußgänger, wie Radfahrer gleichermaßen, geht vom KfZ-Verkehr aus, der auf dem Steingraben aus Richtung Jecha kommt. Der Steingraben ist Vorfahrtsstraße und darf in dem Bereich mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h befahren werden. Das spätere Video zeigt die Verhältnisse noch besser, dass man als Fußgänger, selbst wenn man direkt an der Bordsteinkante steht, solche Fahrzeuge kaum angebraust sehen kommt.

Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch der rechte Spiegel ist für die Fußgänger nicht sehr hilfreich. Man muss als Fußgänger schon fast auf der Straße stehen, um im Spiegel den Verkehr auf dem Steingraben erkennen zu können. Der Radfahrer, der mit dem Fuß dort steht, muss schon die Hälfte seines Fahrrades auf der Straße haben.

Steingraben

Wer das Video genau ansieht, wird feststellen, dass trotz der gefährlichen Bauart der Straße und des Fuß- Radweges, kein Verkehrszeichen im Steingraben hinweist, Verkehrszeichen 138 Weißes Dreieck mit rotem Rand mit einem Fahrrad drin (es könnte auch das Zeichen mit dem Fußgänger im Dreieck sein).

Wie das Video auch zeigt, sowohl ab Kreuzung Mittelstraße oder Kreuzung Jechaer Anger gibt es das Verkehrszeichen, dass wenigstens die Geschwindigkeit der KfZ auf 30 km/h begrenzt.
Übrigens hatte kn schon am 11.08.2016 im Artikel Keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gewarnt, dass es an einigen Radwegsübergängen gefährliche Stellen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.

Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss erst etwas tragisches passieren? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch dieser Spiegel links der Autofahrer warnt nicht die Autofahrer, wenn vielleicht bereits Fußgänger auf der Straße sind. Bei Tempo 50 ist man schnell am Fußweg. Der Spiegel links ist für die Autofahrer, die aus der Justus-von-Liebing-Straße kommen, eine nicht minder gefährliche Auffahrt auf den Steingraben.

Wie nun weiter? Den Übergang mit dem Verkehrszeichen 350 (Fußgängerüberweg Blau miz Fußgänger) zu sichern wäre denkbar aber sinnvoll? Das Beispiel Borntalstraße zeigt, dass selbst so ein Verkehrszeichen nicht vor Rasern schützt.

Einzige sichere Variante ist eine Fußgängerampel anzubringen. Da kommen bestimmt gleich wieder die Behörden mit der Ausrede, für eine Ampel gibt es nicht genügend Fußgänger oder Radfahrer, auch wenn der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) gerade im Bereich Borntal bis hin nach Berka viel von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird.

So oder so, in einem vor Ort Termin sollten sich die Verantwortlichen der Verkehrsbehörde nochmals das Ganze genau betrachten. Den als kn das Video drehte, meinte eine Ehepaar aus Jecha, es ist Zeit das diese gefährliche Stelle entschärft wird. Als ehemaliger Ortswegewart Wandern und Radwandern und bekennender Radfahrer ist (aber auch ein Auto hat) steht gern für einen Termin vor Ort zur Verfügung.

Update

Am Vormittag sprach kn auf der Straße ein Bürger an:
Für diesen gefährlichen Punkt im Steingraben ist kein Geld da, aber in der Kurt-Lindner-Straße / Ecke Waldstraße steht eine Fußgängerampel die so gut wie nie genutzt wird.
Autor: khh

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Kommentare
Schlaubert
26.02.2018, 14:43 Uhr
Macht nicht auch der Radfahrer das ganze gefährlich ??
Warum wir hier immer wieder "betont" das die Autofahrer die bösen sind ? Warum nicht auch mal sagen das Radfahrer und auch Fußgänger Gefahrensituation heraufbeschwören , so wie sich mancher dieser beiden genannten Gruppen im Straßenverkehr benimmt.
Einfachstes Beispiel bei Radfahrern ist der Fußgängerüberweg.
Hier denken einige Pedalritter das sie Vorfahrt haben und einfach so über den Fußgängerüberweg donnern können .
Darauf angesprochen reagieren sie teilweise noch aggressiv . Liebe Radfahrer , ihr dürft Fußgängerüberwege durchaus befahren, ihr habt dann aber keinen Vorrang vor dem herankommenden Verkehr.

Wenn Sie einen Fußgängerüberweg fahrend mit dem Rad überqueren und es zu einem Unfall kommt, wird ihnen in der Regel eine Mitschuld daran angelastet. So entschied zum Beispiel das Landgericht Frankenthal im Fall einer Radfahrerin, die beim Überqueren eines Zebrastreifens angefahren worden war. Sie trage eine hälftige Mitschuld an dem Unfall, da sie ihn durch ihr Verhalten wesentlich mitverursacht habe (AZ 2 S 193/10). Unter Umständen kann dem Radfahrer sogar die alleinige Schuld zugesprochen werden, wenn der Unfall für den Autofahrer unvermeidbar ist.

Ebenfalls sehr beliebt bei Radfahrern und auch Fußgängern , speziell an der Ampel mit Zufahrt zum Kaufland zu beobachten , das sehr gerne die für Fußgänger Rot anzeigende Ampel ignoriert wird . Selbst wenn Kinder an der Ampel stehen wird schnurstracks bei Rot los gelaufen oder gefahren . Tolle Vorbildfunktion.

Und dann jammern alle immer rum das sie gefährdet sind !!?? Leute , ihr mit eurem Verhalten seit die Gefahr !!

Konnte man ja die Tage wieder lesen "Am 23.02.2018 missachtete ein Radfahrerim Kreuzungsbereich Steingraben das Verkehrszeichen 206 / "Halt, Vorfahrt gewähren" und kollidierte hier mit einem Pkw Ford Focus"

Wenn man schon einfache Verhaltensregeln oder Verkehrszeichen nicht beachtet sollte man am Ende auch nicht jammern.

Sicher gibt es auch genug Vorfälle wo Radfahrer und Fußgänger in Situation oder Unfälle geraten wo sie keine Schuld haben .
Mueller13
26.02.2018, 14:56 Uhr
Fördermittel - "Schild"bürgertum
Ja, an der Ecke Kurt-Linder/Waldstraße gibt es eine Ampel. Für einen Fußweg, der bestimmt 2x im Jahr von benutzt wird. Der ist für Fußgänger, die das Klärwerk besuchen wollen oder für Leute, die Ihre Waschmaschine zur Elektrogeräteentsorgung tragen. Andere Anlieger gibt es in der nördlichen Waldstraße nicht.

Die Voraussetzung um Fördermittel für das Gewerbegebiet zu erhalten, wird sicherlich gewesen sein, dort Gehwege anzulegen und eine Ampel hinzustellen (auch wenn beides keiner braucht). Ressourcenverschwendung und Schildbürgertum. DDR 2.0.
geloescht.20250302
26.02.2018, 16:12 Uhr
Fußgängerampel?
Man hat wohl beim Anlegen des Radweges einiges Konfliktpotenzial Radweg - Autofahrer nicht berücksichtigt?

Ich hoffe nur, dass niemals ein Bus einen Radfahrer erwischt. Die Mädels und Jungs haben genügend Stress in den engen Strassen Sondershausens.

Vor allem im Borntal, wenn man von der oberen Possenallee in die Grimaustrasse einbiegt und umgekehrt, brauchen sie Nerven wie Stahlseile.
Hann
26.02.2018, 17:15 Uhr
typisch
An dieser Stelle wurde schon vor dem Bau des UW-Radwegs darauf hingewiesen eine Verkehrsberuhigte Zone zu beschließen. Da hier wegen der Nähe zur Grundschule öfter Kinder lang laufen oder gar spielen.
Gemacht wurde seit der Wende nichts!

Aber der Bürgermeister (CDU) hat nur an Familien Festen keine 100m entfernt, den Radfahronkel gemiemt und Sicherheitshinweise gegeben wie man die StVZO einzuhalten hat.

Das ist so typisch für die Politik die hier seit der Wende betrieben wurde! Hauptsache dicke große Geschäfte abwickeln, wie oben beschrieben - die Erschließung von Gewerbegebiet, aber die Probleme der Bürger fanden Jahrelang keine Beachtung!

Ps.: Persönlich wurde ich an der Stelle auch schon beinahe überfahren, zum Glück hat mich eine Frau davor gerettet!! Man sieht im Sommer bei gewissem Sonnenstand dort gar nichts!!
geloescht.20250302
26.02.2018, 17:40 Uhr
Es hat sich ja bald ausgekreyert!
Aber er ist auch nicht an allem schuld.

Die Idee mit dem Radweg auf dem ungenutzten und vermüllten Bahndamm war toll. Auch für Fussgänger (mit oder ohne Hund) bei gegenseitiger Rücksichtnahme macht es Spass, ihn zu benutzen und Perspektiven zu rekapitulieren, die man vor langer Zeit als Bahnfahrer gewonnen hatte.

Aber auch die Planer hätten Probleme berücksichtigen oder vorausahnen müssen, die sich jetzt beim Kreuzen von Strassen unfallträchtig zeigen.

Es ist nun mal keine Bahnstrecke mehr mit Schranken, Andreaskreuz, unbeschrankten Bahnübergängen und "Zug hat Vorfahrt".

Es wundert mich eher, dass die Probleme erst jetzt akut werden.
Mueller13
26.02.2018, 18:07 Uhr
@ Hann: Bitte weiterleiten
Herr Kreyer, die Sinnlos-Ampel im Gewerbegebiet anzuhängen, geht zu weit. Er hat die Gesetze nicht gemacht. Er und die Verwaltung müssen sie nur einhalten - das Problem liegt ein paar Etagen höher.

Zitat Hann: "Das ist so typisch für die Politik die hier seit der Wende betrieben wurde! Hauptsache dicke große Geschäfte abwickeln, wie oben beschrieben - die Erschließung von Gewerbegebiet, aber die Probleme der Bürger fanden Jahrelang keine Beachtung!"
-> Das Gewerbegebiet musste aber erschlossen werden. Wo sollen sonst die Leute arbeiten? Wo wollen Sie die Steuern herbekommen, die Sie jetzt umverteilen wollen?

Zitat Hann: "Ps.: Persönlich wurde ich an der Stelle auch schon beinahe überfahren, zum Glück hat mich eine Frau davor gerettet!! Man sieht im Sommer bei gewissem Sonnenstand dort gar nichts!!"
-> Das war doch bestimmt Frau Bressem?! Jedenfalls sollte sie aber auf diesen Mißstand hingewiesen werden. Ich freue mich schon auf ihre Problemlösungsansätze. Eine Brücke für eine Mio?, ein Fahrzeugtunnel für zwei Mio? Ich bin gespannt!
Hann
26.02.2018, 19:39 Uhr
Safety First @M13
Guten Abend Müller13,

schön das sie nicht aufgehört haben ihr politisches Profil zu verteidigen.

Mir geht es auch nicht um die Umsetzung von Baurichtlinien, sondern darum wie die politischen Vorgehensweise, der letzten Jahre, die Stadt nachträglich eben nicht verändert hat.

Übrigens kenne ich einige Gewerbegebiete und da stehen nirgends Fußgängerampeln, selbst in denen mit Fußweg nicht (z.B. Leinefelde, Erfurt, Nordhausen).
Kennen Sie andere Gewerbegebiete mit Fußgängerampeln?

Die Schuld hier bei auf andere "Etagen" in ihrem Haus der Hierarchien abzuwelzen, ist eine Kapitulation vor der Situation. Das wollen sie sich doch nicht an den Kragen stecken. Und es gab diesen Bürgerhinweis an dieser Stelle und umgesetzt wurde, wie man bis heute sieht, nichts!

Wie ich ja schon geschrieben habe, meine Lösung wäre ein verkehrsberuhigter Bereich.
Um deutlicher zu werden Spielstraße!
Einen Konflikt mit der Verkehrsgesellschaften,
wird es nicht geben, diese können außen Lang fahren. Hier müsste man als BM nur mal etwas Zeit investieren, die war anscheind in den letzten Viertel Jahrhundert sehr wenig gegeben.

Ps. Lach ... ;D_as sie, als Retterin, gleich an Frau Bressem denken! Auf jedenfall bin ich froh das Die Frau mich gerettet hat!
Schlaubert
01.03.2018, 08:17 Uhr
Jecha als Verkehrsberuhigte Zone ??
Das wird nie funktionieren weil wichtige Vorraussetzungen fehlen .

VwV-StVO zu den Zeichen 325.1 und 325.2 Verkehrsberuhigter Bereich
1 I. Ein verkehrsberuhigter Bereich kommt nur für einzelne Straßen oder für Bereiche mit überwiegender Aufenthaltsfunktion und sehr geringem Verkehr in Betracht. Solche Bereiche können auch in Tempo-30-Zonen integriert werden.
2 II. Die mit Zeichen 325.1 gekennzeichneten Straßen müssen durch ihre besondere Gestaltung den Eindruck vermitteln, dass die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr eine untergeordnete Bedeutung hat. In der Regel wird ein niveaugleicher Ausbau für die ganze Straßenbreite erforderlich sein.
3 III. Zeichen 325.1 darf nur angeordnet werden, wenn Vorsorge für den ruhenden Verkehr getroffen ist.
4 IV. Zeichen 325.1 ist so aufzustellen, dass es aus ausreichender Entfernung wahrgenommen werden kann; erforderlichenfalls ist es von der Einmündung in die Hauptverkehrsstraße abzurücken oder beidseitig aufzustellen.
5 V. Mit Ausnahme von Parkflächenmarkierungen sollen in verkehrsberuhigten Bereichen keine weiteren Verkehrszeichen angeordnet werden. Die zum Parken bestimmten Flächen sollen nicht durch Zeichen 314 gekennzeichnet werden, sondern durch Markierung, die auch durch Pflasterwechsel erzielt werden kann.
Hann
01.03.2018, 18:03 Uhr
Version gut u.günstig!
Ein Teil der Straße vom Steingraben sollte Verkehrsberuhigte Bereich sein und zwar der von der Martin Andersen Nexö Straße bis zur Panzerstraße.
Zur Abgrenzung müsste dann die 30er Zonen rund herum entstehen. Was sicherlich viele der älteren Anwohner erfreuen würde. Zudem ist das keine Haupststraße und kann durchaus umgeplant werden.

Eine Alternative wäre sicherlich auch eine Kreisverkehr mit Fahrradweg und angrenzenden 30er Zone. Oder eine Fußgängerampel, wie schon beschrieben, diese wäre aber mit mehrfach Signalgebern zu realisieren wegen der fehlenden Sichtbarkeit.

Das einfachste und günstigste Modell wäre ein Sackgassenschild und ein paar Poller vor dem Fahrradweg. Also ich könnte mich damit abfinden, dort nicht mehr mit dem Auto lang zu fahren. Wenn dafür die Sicherheit auf dem Radweg gewährleistet wird. (Meinungen können sich auch ändern)

@Schlaubert schön das sie sich die Mühe gemacht haben und in den Vorschriften nach gesehen haben. Das beweist das Interesse, an Veränderung in dieser Sache, ist zu wichtig als das man auf das nächste Unfallopfer wartet!
Mueller13
01.03.2018, 23:28 Uhr
@Hann: bei Ihnen ist etwas verkehrsberuhigt
Zitat Hann: "Ein Teil der Straße vom Steingraben sollte Verkehrsberuhigte Bereich sein und zwar der von der Martin Andersen Nexö Straße bis zur Panzerstraße.
Zur Abgrenzung müsste dann die 30er Zonen rund herum entstehen. Was sicherlich viele der älteren Anwohner erfreuen würde. Zudem ist das keine Haupststraße und kann durchaus umgeplant werden."

-> Soso, der Steingraben ist keine Hauptstraße?!
Ihnen mal zur Info: Jecha ist der größte Ortsteil von Sondershausen. Nennen Sie mir die zwei verkehrsstärksten Straßen:
1. Nexö-Str.
2. Steingraben

Sie betrachten also die zweitverkehrsstärkste des größten Ortsteils nicht als Hauptstraße!? Hut ab!
Hann
02.03.2018, 11:43 Uhr
Nicht Zeitgemäß @M13
Moin Müller13

Eine Straße wie Steingraben als Hauptstraße zu verwenden ist ja absolut nicht mehr Zeitgemäß.
Hauptgrund ist die Gefahrenstelle bei der Radwegüberquerung, allerdings gibt es weitere nicht triviale Gründe:

Der Steingraben hat auch nur, zu DDR-Zeit, den Hauptstraßen Status anerkannt bekommen, aufgrund der Elektroinstallations Kombinat Sondershausen. Dieser Grund ist wohl nicht mehr Zeitgemäß. Denn hier wurden mehrere Alternativen geschaffen, wie eine Ortsumgehungsstraße, die für die Anlieferung der Unternehmen, wie Sonlux, etc.

Als nächsten Grund würde ich die Panzerstraße anführen, denn zur damaligen Stadtplanung war diese nicht für den öffentlichen Verkehr geöffnet und musste umfahren werden. Hier ist heute eine Hauptnutzung anzugeben und es macht schon kein Sinn, die Straße neu auszubauen und dann nicht als Hauptstraße zu verwenden!

Während hingegen der Steingraben, in dem betreffenden Verlauf, weder Fahrbahnmakierung noch geeignete Fahrbahnbelag aufweist. Zu erwähnen ist auch, dass die nötige Distanz von Fußgängerweg zur Fahrbahn nicht gewährleistet werden kann.

Genau das ist auch der Grund für die fehlende Sichtbarkeit durch die Ecke vom roten Backsteinhaus. Zwischen dem roten Backsteinhaus und dem Umspannhaus fehlt es einfach an Platz für Handlung für eine, aus 50 km/h schnellen Gefahrenbremsung.

Messen wir den Weg von der Hauskannte minus dem Weg der Reaktionszeit, so kommt man auf unzureichenden Bremsweg in einer Gefahrensituation!!!

Also M13 wenn sie sich mit Stadtplanung und Haftungbarmachung in solchen Angelegenheiten schon einmal befasst haben, dann wüssten Sie das der Zustand hier nicht tolerierbar ist!!

Um nicht zu sagen ist hier nicht der Tatbestand der fahrlässigen Tötung, in einem möglichen Unfall gegeben?!?

Oder in dem betreffenden Fall, eine Haftbarkeit der Verantwortlichen, sollte der Geschädigten Person nicht ein Schadensersatz gezahlt werden? Für meine Person würde ich mein Anwalt einschalten und es zumindest klären lassen.

Wahrscheinlich muss erst durch ein teuren aufwendigen Prozess dieser Sachverhalt geklärt werden, wahrscheinlich unter dem genannten Fall, damit hier in dieser Sache ein paar Betonblöcke hingestellt werden und die Stadtplanung erneuert wird.

Vermutlich ist der Pragmatismus nur daher zu erklären, dass die Verantwortlichen sich scheuen den Konflikte mit der Verkehrsbetrieb GmbH auseinander zu setzen. Und solche Leute sind dann wohl falsch im Amt!
El loco
02.03.2018, 12:31 Uhr
Gequirlter Mist @Hann
Ein einfacher Blick auf den Stadtplan, verbunden mit ein wenig Ortskenntnis offenbart jedem halbwegs Gebildeten die Funktion des Steingrabens als Haupterschließungsstraße für Jecha in Sachen Einkaufsmärkte, Ärzte, Kindergarten und Schule an bzw. nahe der Frankenhäuser Straße. Selbst Freizeiteinrichtungen wie Kino, Sportplatz und Bowlingbahn werden über den Steingraben angesteuert.
Wollen Sie den Anwohnern ernsthaft einen Umweg über den Ortsteil Berka oder durch das Nadelöhr Tunnel zumuten?
Dann könnte der Radfahrer auch die 10 m bis zur Hausecke gehen und bei bester Sicht die Straße überqueren.
Ne, Hann hier müssen schon intelligentere Lösungen her!
Schlaubert
02.03.2018, 13:29 Uhr
Jecha einfach abschotten
wäre sicherlich einfacher als eine Verkehrsberuhigte Zone .
Wer bitte möchte einen verkehrsberuhigten Bereich ??
Der müsste ja von der Ecke Borntalstraße/ Martin-Andersen-Nexö-Straße bis in den Jechaer Weg bzw. Steingraben Weg verlaufen !! Selbst eine so lange 30er Zone wird es da nicht geben . Und sein wir mal ehrlich , die betroffenen Anwohner sind ja diejenigen die da am meisten rasen . Wer verirrt sich den sonst noch nach Jecha ;-) .

"Um nicht zu sagen ist hier nicht der Tatbestand der fahrlässigen Tötung, in einem möglichen Unfall gegeben?!?"

Sorry aber hier sollten sie mal überlegen was sie schreiben !!
Hann
02.03.2018, 13:29 Uhr
Ohio el Loco!
Da sie sich (El loco) selbst als nur halbwegs gebildet einstufen, muss ich wohl darauf hinweisen das die Lösung, wie 30iger Zone mit Kreisverkehr, als zu kostspielig angesehen wird. Für meinen Teil kann ich auch damit leben, sieht auch ästhetischer aus!

Die Erschließung ist wie sie selbst sagen über andere Straßen möglich und "zumuten" ist dabei ganz fett aufgetragen!! Man sollte auch wissen das Jecha zwar der größere Stadtteil sein mag, aber nicht die größte Einwohnerdichte besitzt!!

Das heisst Sie als Jeacher könnten den Sportplatz, Kino, etc. auch gepflegt zu Fuß begehen und könnten sich mit Ihren Mitmenschen unterhalten. Während der größere Bevölkerungsanteil auf anderem Weg, mit dem KFZ oder Bus, die gewerblichen Ballungsräume erreicht.

Die älteren Anwohner fahren sicherlich ohne hin mit dem Bus und der fährt auch über die Umgehungsstraße.

De facto liefern sie hier nur faule nicht durch dachte Kritik ohne jeglichen Lösungsansatz. Bei einem erneuten Unfallcrash könnten sie der Verklagte sein, welcher Schmerzensgeld bezahlen muss! Denn die wirklichen Verantwortlichen welzen ihre gut-bezahlte Verantwortung aufeinander ab!

Zitat el loco:"Dann könnte der Radfahrer auch die 10 m bis zur Hausecke gehen und bei bester Sicht die Straße überqueren."
=>Sagen sie das ihrem Kind das meint 10m vorweg zu fahren und sie nicht hört weil sie aus Bewegungsmangel keine Luft zum Rufen haben!

Appellez:
1.Und überlegen sie doch mal wenn sie ein Kind überfahren verändert das ihr ganzes Leben nachhaltig!
2.Schön wäre hier eine Bürgernahe Mitbestimmung über eine Lösung des Problems!
El loco
02.03.2018, 14:33 Uhr
@Hann bitte Argumente liefern
Natürlich offenbart sich dies auch den Gebildeten. Da Sie es nicht erkennen, weiß ich, wo ich Sie einzuordnen habe.
Selbst die feine Ironie des Zur-Ecke-Laufens werten Sie als Gegenvorschlag, was es selbstredend nicht sein sollte.
Auf die Tunnelproblematik, die Einkäufe oder die Fahrt mit dem Kind zur/von der Schule oder zum Arzt gehen Sie aus Mangel an Argumenten gar nicht erst ein.
Ihre Pollerlösung funktioniert nicht!
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