Mo, 04:10 Uhr
26.02.2018
Neues aus Sondershausen
Muss erst etwas tragisches passieren?
Im Steingraben von Sondershausen gibt es einen Gefahrenpunkt, der entschärft werden sollte. Hier kn mit den Einzelheiten Update...
Am 23.02.2018 gegen zirka 13:40 kam es in Jecha zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, kn berichtete:
Unfall mit Personenschaden
Für kn kommt dieser Unfall nicht überraschend, ja eigentlich war er schon "längst überfällig". Es ist wohl ein glücklicher Umstand, dass das noch nicht passiert.
Die Gefahr für Fußgänger, wie Radfahrer gleichermaßen, geht vom KfZ-Verkehr aus, der auf dem Steingraben aus Richtung Jecha kommt. Der Steingraben ist Vorfahrtsstraße und darf in dem Bereich mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h befahren werden. Das spätere Video zeigt die Verhältnisse noch besser, dass man als Fußgänger, selbst wenn man direkt an der Bordsteinkante steht, solche Fahrzeuge kaum angebraust sehen kommt.
Auch der rechte Spiegel ist für die Fußgänger nicht sehr hilfreich. Man muss als Fußgänger schon fast auf der Straße stehen, um im Spiegel den Verkehr auf dem Steingraben erkennen zu können. Der Radfahrer, der mit dem Fuß dort steht, muss schon die Hälfte seines Fahrrades auf der Straße haben.
Steingraben
Wer das Video genau ansieht, wird feststellen, dass trotz der gefährlichen Bauart der Straße und des Fuß- Radweges, kein Verkehrszeichen im Steingraben hinweist, Verkehrszeichen 138 Weißes Dreieck mit rotem Rand mit einem Fahrrad drin (es könnte auch das Zeichen mit dem Fußgänger im Dreieck sein).
Wie das Video auch zeigt, sowohl ab Kreuzung Mittelstraße oder Kreuzung Jechaer Anger gibt es das Verkehrszeichen, dass wenigstens die Geschwindigkeit der KfZ auf 30 km/h begrenzt.
Übrigens hatte kn schon am 11.08.2016 im Artikel Keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gewarnt, dass es an einigen Radwegsübergängen gefährliche Stellen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Auch dieser Spiegel links der Autofahrer warnt nicht die Autofahrer, wenn vielleicht bereits Fußgänger auf der Straße sind. Bei Tempo 50 ist man schnell am Fußweg. Der Spiegel links ist für die Autofahrer, die aus der Justus-von-Liebing-Straße kommen, eine nicht minder gefährliche Auffahrt auf den Steingraben.
Wie nun weiter? Den Übergang mit dem Verkehrszeichen 350 (Fußgängerüberweg Blau miz Fußgänger) zu sichern wäre denkbar aber sinnvoll? Das Beispiel Borntalstraße zeigt, dass selbst so ein Verkehrszeichen nicht vor Rasern schützt.
Einzige sichere Variante ist eine Fußgängerampel anzubringen. Da kommen bestimmt gleich wieder die Behörden mit der Ausrede, für eine Ampel gibt es nicht genügend Fußgänger oder Radfahrer, auch wenn der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) gerade im Bereich Borntal bis hin nach Berka viel von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird.
So oder so, in einem vor Ort Termin sollten sich die Verantwortlichen der Verkehrsbehörde nochmals das Ganze genau betrachten. Den als kn das Video drehte, meinte eine Ehepaar aus Jecha, es ist Zeit das diese gefährliche Stelle entschärft wird. Als ehemaliger Ortswegewart Wandern und Radwandern und bekennender Radfahrer ist (aber auch ein Auto hat) steht gern für einen Termin vor Ort zur Verfügung.
Update
Am Vormittag sprach kn auf der Straße ein Bürger an:
Für diesen gefährlichen Punkt im Steingraben ist kein Geld da, aber in der Kurt-Lindner-Straße / Ecke Waldstraße steht eine Fußgängerampel die so gut wie nie genutzt wird.
Autor: khhAm 23.02.2018 gegen zirka 13:40 kam es in Jecha zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden, kn berichtete:
Unfall mit Personenschaden
Für kn kommt dieser Unfall nicht überraschend, ja eigentlich war er schon "längst überfällig". Es ist wohl ein glücklicher Umstand, dass das noch nicht passiert.
Die Gefahr für Fußgänger, wie Radfahrer gleichermaßen, geht vom KfZ-Verkehr aus, der auf dem Steingraben aus Richtung Jecha kommt. Der Steingraben ist Vorfahrtsstraße und darf in dem Bereich mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h befahren werden. Das spätere Video zeigt die Verhältnisse noch besser, dass man als Fußgänger, selbst wenn man direkt an der Bordsteinkante steht, solche Fahrzeuge kaum angebraust sehen kommt.
Auch der rechte Spiegel ist für die Fußgänger nicht sehr hilfreich. Man muss als Fußgänger schon fast auf der Straße stehen, um im Spiegel den Verkehr auf dem Steingraben erkennen zu können. Der Radfahrer, der mit dem Fuß dort steht, muss schon die Hälfte seines Fahrrades auf der Straße haben.
Steingraben
Wer das Video genau ansieht, wird feststellen, dass trotz der gefährlichen Bauart der Straße und des Fuß- Radweges, kein Verkehrszeichen im Steingraben hinweist, Verkehrszeichen 138 Weißes Dreieck mit rotem Rand mit einem Fahrrad drin (es könnte auch das Zeichen mit dem Fußgänger im Dreieck sein).
Wie das Video auch zeigt, sowohl ab Kreuzung Mittelstraße oder Kreuzung Jechaer Anger gibt es das Verkehrszeichen, dass wenigstens die Geschwindigkeit der KfZ auf 30 km/h begrenzt.
Übrigens hatte kn schon am 11.08.2016 im Artikel Keine Geschwindigkeitsbegrenzungen gewarnt, dass es an einigen Radwegsübergängen gefährliche Stellen ohne Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Auch dieser Spiegel links der Autofahrer warnt nicht die Autofahrer, wenn vielleicht bereits Fußgänger auf der Straße sind. Bei Tempo 50 ist man schnell am Fußweg. Der Spiegel links ist für die Autofahrer, die aus der Justus-von-Liebing-Straße kommen, eine nicht minder gefährliche Auffahrt auf den Steingraben.
Wie nun weiter? Den Übergang mit dem Verkehrszeichen 350 (Fußgängerüberweg Blau miz Fußgänger) zu sichern wäre denkbar aber sinnvoll? Das Beispiel Borntalstraße zeigt, dass selbst so ein Verkehrszeichen nicht vor Rasern schützt.
Einzige sichere Variante ist eine Fußgängerampel anzubringen. Da kommen bestimmt gleich wieder die Behörden mit der Ausrede, für eine Ampel gibt es nicht genügend Fußgänger oder Radfahrer, auch wenn der Unstrut-Werra-Radweg (UWR) gerade im Bereich Borntal bis hin nach Berka viel von Radfahrern und Fußgängern benutzt wird.
So oder so, in einem vor Ort Termin sollten sich die Verantwortlichen der Verkehrsbehörde nochmals das Ganze genau betrachten. Den als kn das Video drehte, meinte eine Ehepaar aus Jecha, es ist Zeit das diese gefährliche Stelle entschärft wird. Als ehemaliger Ortswegewart Wandern und Radwandern und bekennender Radfahrer ist (aber auch ein Auto hat) steht gern für einen Termin vor Ort zur Verfügung.
Update
Am Vormittag sprach kn auf der Straße ein Bürger an:
Für diesen gefährlichen Punkt im Steingraben ist kein Geld da, aber in der Kurt-Lindner-Straße / Ecke Waldstraße steht eine Fußgängerampel die so gut wie nie genutzt wird.



