Mo, 10:08 Uhr
05.03.2018
Ein Blick in die Statistik
Arbeiten mit Strom und Wasser
Beschäftigte in den Betrieben der Energie- und Wasserversorgung in Thüringen (Foto: Thüringer Landesamt für Statistik)
Im Vergleich zum Vorjahr änderten sich die Anteile der Elektrizitäts-, Gas-, Wärme- und Kälteversorgung sowie der Wasserversorgung an der Zahl der Gesamtbeschäftigung nicht wesentlich. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten war im Bereich Elektrizitätsversorgung tätig.
In der Wasserversorgung arbeiteten fast 38 Prozent aller Beschäftigten. Lediglich 5,5 bzw. 2,4 Prozent der gesamten Arbeitnehmer und tätigen Inhaber waren in der Wärme- und Kälteversorgung bzw. im Sektor Gasversorgung beschäftigt.
Im Jahr 2017 wurden (bei zwei Arbeitstagen weniger) 8 Stunden je Beschäftigten weniger gearbeitet als 2016. Die meisten Stunden im Monatsdurchschnitt leisteten die Beschäftigten in der Gasversorgung mit 132 Stunden. Die vergleichsweise niedrigste Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden verzeichneten die Arbeitnehmer im Bereich der Elektrizitätsversorgung mit 127 Stunden.
Bei den Entgelten (Löhne und Gehälter) stieg der Monatsdurchschnitt je Beschäftigten gegenüber dem Vorjahr um 62 Euro auf 3 798 Euro. Die Spitzenposition nahm der Sektor Elektrizitätsversorgung mit 4 085 Euro ein. Schlusslicht bei den Entgelten der Beschäftigten sind die tätigen Personen der Wasserversorgung mit durchschnittlich 3 382 Euro.