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Mi, 20:52 Uhr
28.03.2018
Entspannt, aber ehrgeizig:

Das Spiel Zweiter gegen Erster annehmen

Am Samstagabend, kurz vor dem verdienten Osterfest, treten die THC-Damen in Bietigheim zum wohl brisantesten Spiel der Saison an. Im fünften direkten Vergleich kann das Müller-Team eine hochwichtige Vorentscheidung um den Meistertitel erreichen. Anwurf der Partie: 19.00 Uhr, MHP-Arena Ludwigsburg...


Nach der Nationalmannschaftspause, die für die THC-Spielerinnen auch eine Pause zwischen zwei Spitzenspielen ist, steht die Mannschaft nunmehr vor dem Top-Spiel der Saison: Zweiter gegen Erster, mehr geht nicht. „Der Sieg zuvor in Metzingen war ganz ganz wichtig“, sagt Herbert Müller.

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„Nach einer schwierigen ersten Halbzeit haben wir in Halbzeit zwei alles besser gemacht. Die Mannschaft war dann von der ersten Minute präsent, hat aggressiv gedeckt, in fünf Minuten einen 4-Tore-Rückstand aufgeholt und dann den Gegner relativ sicher bezwungen.“ Wichtig ist, dass wir nun wieder in unseren Rhythmus kommen. Alle Spielerinnen sind gesund aus ihren Nationalmannschaften zurück. Das war zum Teil alles sehr stressig, für Meike Schmelzer und Dinah Eckerle, die für Deutschland gegen Spanien spielten, Iveta Luzumova musste gegen Dänemark ran, Beate Scheffknecht und Josephine Huber gegen Portugal.

Am Montag war die erste Hälfte, am Dienstag der Rest zurück. Montag Regeneration, Dienstag das erste Training. „Wir haben die Pause gut genutzt, um auch die angeschlagenen und verletzten Spielerinnen wieder fit zu bekommen“, sagt der Trainer. Alexandra Mazzucco ist nach langen Wochen gesund zurück im Team, Saskia Lang (Knie), Gordana Mitrovic (Athletik)und Lydia Jakubisova (Achillessehne) haben an ihrer Regeneration gefeilt. Auch Macarena Aguilar Diaz steht vor einer eventuellen Wiederkehr. Jana Krause ist noch nicht ganz schmerzfrei, nur Nina Schilk ist immer noch nicht einsatzfähig.

Dennoch geht der THC etwas entspannter, was den Kader betrifft, in den Endspurt um den Meistertitel. Im Spitzenspiel liegt der Druck nicht auf dem THC. „Bei fünf Punkten Vorsprung, gehen wir das ganz entspannt an, auch wenn wir dort gewinnen wollen“, sagt Herbert Müller. „Bietigheim muss gewinnen, wenn sie den Kampf um die Meisterschaft noch einmal spannend machen wollen.“ Vorzeitige Glückwünsche und Gedanken über eine frühe Vorentscheidung lehnt Herbert Müller stets ab. „Dafür ist in dieser Saison schon zuviel passiert. Nehmen wir nur mal Metzingen, als Meisterschaftskandidat gestartet und derzeit auf Platz fünf.“

Trotzdem hat Müller ein entspanntes Lächeln parat, weil er der Mannschaft für Bietigheim nicht den Druck, des dort „Gewinnenmüssens“ aufbauen muss. Das Duell THC gegen Bietigheim, in dieser Saison die fünfte Auflage, hat bereits einen Sieger, denn drei von vier Partien hat der THC zu seinen Gunsten entschieden. Egal, wie nun die fünfte Partie ausgeht. Das Spiel ist ein 4-Punkte-Spiel: gewinnt der THC hat er sieben Punkte Vorsprung, damit wäre wohl der Kampf um die Meisterschaft vorentschieden. Verlieren die Müller-Damen, beträgt sein Vorsprung immer noch drei Punkte und nur der THC kann aus eigener Kraft noch Meister werden. Die Thüringerinnen nehmen die Herausforderung an, immerhin, „es geht gegen ein Champion League Team, sagt der Cheftrainer und „wir fahren dahin entspannt aber ehrgeizig.“

Herbert Müller ist zufrieden, auch weil das mit der Tabellensituation so nicht vorauszusehen war, schon gar nicht nach der frühen schweren Verletzung von Anne Hubinger, nach den langen Verletzungspausen von Nina Schilk, Anika Niederwieser, Gordana Mitrovic, Alexandra Mazzucco und Macarena Aguilar Diaz. Jetzt nimmt er sogar mit einem Lächeln das Saisonende von Kerstin Wohlbold an, die ihr erstes Kind erwartet. Für 2018/19 ist die Kaderplanung abgeschlossen, so früh, wie lange nicht, und die Vorfreude auf die neue Mannschaft mit jungen deutschen Nationalspielerinnen steht dem Coach schon jetzt ins Gesicht geschrieben.
Autor: red

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