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Do, 19:05 Uhr
29.03.2018
Meldungen aus der Region

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal

Der Kyffhäuserkreis, die Kur GmbH Bad Frankenhausen und die Nordhäuser Firma Intrasol starteten am Nachmittag den Shuttle-Service am Kyffhäuser, der dann ab Karfreitag seinen regulären Dienst aufnehmen wird...


Für Menschen mit Behinderung ist es schon immer ein Problem von den Parkplätzen am Kyffhäuser hoch ´bis wenigstens zum Fuße des Kyffhäuserdenkmals zu gelangen. Nur sehr sportliche Rollstuhlfahrer schafften es, die 60 Meter Höhenunterschied auf dem rund 800 Meter langen Fußweg wenigstens bis zu Kassenhäuschen zu schaffen.

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Am Nachmittag begann der für die Benutzer kostenfreie Shuttle-Service, der die Personen bis zum Kassenhäuschen bringt. Dieser Service ist erst einmal befristet bis 31.10.2018. Vorrangig sollen mobilitätseingeschränkte Personen befördert werden, so der Geschäftsführer der Kurgesellschaft Bad Frankenhausen Jens Lüdecke. Die Fahrten werden in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr durchgeführt.

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die Landrätin des Kyffhäuserkreises Antje Hochwind (SPD) eröffnete zusammen mit Jens Lüdecke und dem Geschäftsführer der Nordhäuser Firma Sebastian Kupfer den Shuttle-Service.

Im Rahmen der Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzeptes für den Kyffhäuserkreis als nachhaltiger Beitrag zur Stärkung des Landkreises als Wohn- und Wirtschaftsstandort sowie zur Attraktivitätssteigerung für Touristen war bereits am Dienstag durch Landrätin Antje Hochwind ein E-Auto an den DRK-Pflegedienst zum Test übergeben worden.

Das Scheitern der Projekt Geolift durch geologischen Probleme hatte den Landkreis bewogen, um zudenken und eine andere Version zu testen, wie man besonders mobilitätsschwache Bürger zum Kyffhäuserdenkmal.

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Versucht es doch gleich mit E-Autos ähnlich Eisenach hatte Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer in der entscheidenden Kreistagssitzung geraten, als es um das Aus des Geolifts ging. Mit einm Präsent dankte heute die Landrätin ihm, denn es war das Signal, kurzfristig mit der Fa, Intrasol das Projekt zu testen.

Kupfer sagte heute, gleich mit einem Shuttle-Bus zu starten schien nicht ratsam und so verständigte man sich auf zwei Pkw die auch einen Rollstuhl mit an Bord nehmen können. Wenn grüner Strom verwendet wird, ist das E-Mobil eine günstige Variante.

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sophia Schubert und Ronny Gerlach sind die ersten Shuttle-Fahrer. Sie sind mit Sprechfunk ausgerüstet und sollen so schnell reagieren können. Übrigens ist eine Ampelanlage für die Fahrzeuge installiert, damit sie sich auf dem Fußweg nicht gegenseitig behindert, wenn der eine runter und der andere hoch will.

Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Kur GmbH) Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Kur GmbH)

Hier ist nochmals der Plan der Kur GmbH, wie die Fahrtroute des Shuttles ist.

Mit den ersten Fahrzeugen fuhren Gäste der Eröffnung, Bürgermeister der Region und Kreistagsmitglied, die erste Tour zum Denkmal.
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit Elektroantrieb zum Kyffhäuserdenkmal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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Kommentare
Motte83
30.03.2018, 10:47 Uhr
Kyffhäuserkreis hängt und ab
Das Nordhäuser Start-Up Intrasol erstellt ein E-Mobilitätskonzept im Kyffhäuserkreis. Wow, finde ich klasse. Warum nutzt Nordhausen solche Ressourcen eigentlich nicht?

Aus dem Kyffhäuserkreis gibt es wohl auch schon Anträge auf Radwegeförderung. Hier in Nordhausen wird noch gestritten, wer den Antrag schreibt.

Und auch dem Biosphärenreservat steht man im Nachbarlandkreis offener gegenüber. Klar, damit sind ja auch Chancen verbunden.
Wenn unsere Nordhäuser Politik und Verwaltung weiter schläft, wird Sonderschauen das neue Wirtschafts- und Lebenszentrum in Nordthüringen.

Vielleicht sollte Intrasol den Geschäftssitz wechseln und die Gewerbesteuern in Sonderschauen zahlen. Hier hat diese Steuern niemand verdient.
Nörgler
30.03.2018, 11:41 Uhr
Hallo Zukunft-NHD
Den Augenblick möchte ich erleben, dass Intrasol den ersten Euro Gewerbesteuern zahlt.
Motte83
30.03.2018, 13:01 Uhr
Im Augenblick richtig, Nörgler
Die Gewerbesteuer wird vom Gewinn gemessen. Daher mögen Sie im Augenblick Recht haben, Nörgler. Ändert aber nichts daran, dass unser Landkreis und unsere Stadt Innovationen und Ressourcen vor Ort ignoriert.

Sondernutzungsgebühr für Ladesäulen zahlt Intrasol übrigens bestimmt. Und über die Abgabe der Lohnsteuer fließt ebenfalls Intrasol Geld, bzw. von den Mitarbeitern ins Stadtsäckel.
Blueman
30.03.2018, 15:55 Uhr
sie müssen es ja wissen
Scheinbar haben sie die Bilanzen ja genauestens studiert.

Da versucht jemand was in der Region zu bewegen,aber nein ist auch wieder nicht recht. Einfach zu Hause hocken bleiben, sich über den fehlenden job beschweren, sich über die Politiker beschweren und in Selbstmitleid zergehen. Schuld sind immer die anderen. Warum kommt nur keiner und reicht mir den goldenen Löffel zum Mund?
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