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Sa, 10:02 Uhr
31.03.2018
Thüringer Wirtschaft wächst

Aber nur unter dem Durchschnitt

Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP), d. h. die Summe der im Freistaat produzierten Güter und geleisteten Dienste, im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr real (preisbereinigt) um 1,6 Prozent. Damit liegt der Freistaat unter dem gesamtdeutschen Durchschnitt (2,2 Prozent) und dem der neuen Bundesländer einschließlich Berlin (1,9 Prozent)...


„Das Ergebnis hat uns schon etwas überrascht. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern ist das Abschneiden Thüringens doch unter den Erwartungen geblieben“, kommentiert Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, die vorliegenden Zahlen.

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Noch zu Jahresbeginn wäre die Kammer von einem Wachstum in Höhe des gesamtdeutschen Durchschnittswertes ausgegangen. Angesichts der positiven Entwicklung gerade in der Industrie und dem Baugewerbe, sei durchaus mit einem stärkeren Plus zu rechnen gewesen.

„Alles in allem steht die Thüringer Konjunktur aber auf einem stabilen Fundament, auf dem sich 2018 weiter aufbauen lässt“, erklärt der IHK-Chef. Notwendig dafür seien jedoch günstige Rahmenbedingungen für die Unternehmer. Die ließen sich im aktuellen Koalitionsvertrag aber kaum erkennen. Er würde den Unternehmen zusätzliche Lasten auf-bürden und führe – abgesehen von einer Mini-Korrektur beim Soli – nicht zu einer steuerlichen Entlastung, obwohl andere Länder ihren Betrieben diese gewähren und die öffentlichen Haushalte hierzulande enorme Überschüsse erzielen.
Autor: red

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