Fr, 20:04 Uhr
27.04.2018
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Im Fokus verarbeitendes Gewerbe
Nicht nur bei TR Plast in Ebeleben sucht man Fachkräfte und Azubis. Bei der Vorstellung der Arbeitsmarktzahlen besucht die Arbeitsagentur Betriebe und beleuchtet Schwerpunktprobleme und hat einen Tipp für die Berufswahl...
Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, beleutete die Arbeitsmarktsituation im verarbeitenden Gewerbe. Hier gibt es im Kyffhäuserkreis 148 freie Stellen und 100 unbesetzte Azubi-Stellen. Und die Situation wird nicht besser. Ein Viertel der Erwerbstätigen sind älter als 55 Jahre und könnten damit bald aus dem Arbeitsprozess ausscheiden.
Froböse: Im verarbeitenden Gewerbe gibt es mehr Sicherheit als in vielen kaufmännischen Berufen oder im Handel. Die Perspektive in der Region liegt besonders in der Kunststofftechnik und viele Betrieb in der Region verarbeiten Kunststoffe.
Ein wichtiger Beruf dabei der/die Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik.
Und es es ein Zukunftsberuf auch und gerde für Mädchen und junge Frauen. Das Beispiel zeigt eben Stefanie Fleischer, die auf diesen Beruf umgesattelt hat und hier eine der großen Spritzgußmaschinen bedient.
Hier gibt es an diesem Arbeitsplatz keine körperlich schwere Arbeit bestätigte die stellvertretende Betriebsleiterin Anja Daniel im Gespräch mit kn.
Von den 75 Beschäftigten sind rund die Hälfte Frauen im Betrieb und die wenigsten sind in der Verwaltung tätig. Es ist einfach schwierig in der Region Ebeleben so Betriebsleiter Klaus Reizammer. Wenn WAGO Verfahrensmechaniker/innen sucht, werden die Azubis nicht noch den Weg von Sondershausen nach Ebeleben suchen. Wir wären schon froh wenn wir Maschinenbediener finden würden. Die könnte man später zu Verfahrensmechaniker/in qulifizieren.
Frank Seiler vom Nordthüringer Ausbildungsverbund beklagte auch, dass es beim Verfahrensmechaniker/in auch noch rund sieben Spezialisierungsrichtungen gibt. Zur Qualifizierung gibt es Ergänzugslehrgänge:
Qualifizierung
Daniel: Bei der Vorstellung des Berufs Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik sage ich schon nur noch Verfahrensmechaniker/in.
Klaus Reizammer stellte das Unternehmen vor. Die 75 Beschäftigten machen einen Umsatz von rund 11 Millionen Euro. Die Zentrale mit der Hauptverwaltung sitzt in Neumarkt in der Oberpfalz. Es gibt noch ein Unternehmen in Rumänien, das zu TR Plast gehört.
TR Plast ging über mehrere Schritte aus der DDR-Firma Sponeta hervor.
Hauptprodukt sind Kunststoffformteile die auf Spritzgussmaschinen gefertigt werden. Die Teile werden zu einem großen Teil in der Autoindustrie eingesetzt. Obige Maschine fertigt gerade das Plasteinnenleben einer Kopfstütze.
Frank Seiler verwies noch auf den Ausbildungs-Navi, der in 2.600 Stück an die Schüler verteilt wurde, die Ziel die vor der Berufswahl stehen. Im Mai kommt das nächste Exemplar heraus.
Ein Rundgang durch den Betrieb rundete die heute Veranstaltung am Vormittag ab.
Autor: khhKarsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur, beleutete die Arbeitsmarktsituation im verarbeitenden Gewerbe. Hier gibt es im Kyffhäuserkreis 148 freie Stellen und 100 unbesetzte Azubi-Stellen. Und die Situation wird nicht besser. Ein Viertel der Erwerbstätigen sind älter als 55 Jahre und könnten damit bald aus dem Arbeitsprozess ausscheiden.
Froböse: Im verarbeitenden Gewerbe gibt es mehr Sicherheit als in vielen kaufmännischen Berufen oder im Handel. Die Perspektive in der Region liegt besonders in der Kunststofftechnik und viele Betrieb in der Region verarbeiten Kunststoffe.
Ein wichtiger Beruf dabei der/die Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik.
Und es es ein Zukunftsberuf auch und gerde für Mädchen und junge Frauen. Das Beispiel zeigt eben Stefanie Fleischer, die auf diesen Beruf umgesattelt hat und hier eine der großen Spritzgußmaschinen bedient.
Hier gibt es an diesem Arbeitsplatz keine körperlich schwere Arbeit bestätigte die stellvertretende Betriebsleiterin Anja Daniel im Gespräch mit kn.
Von den 75 Beschäftigten sind rund die Hälfte Frauen im Betrieb und die wenigsten sind in der Verwaltung tätig. Es ist einfach schwierig in der Region Ebeleben so Betriebsleiter Klaus Reizammer. Wenn WAGO Verfahrensmechaniker/innen sucht, werden die Azubis nicht noch den Weg von Sondershausen nach Ebeleben suchen. Wir wären schon froh wenn wir Maschinenbediener finden würden. Die könnte man später zu Verfahrensmechaniker/in qulifizieren.
Frank Seiler vom Nordthüringer Ausbildungsverbund beklagte auch, dass es beim Verfahrensmechaniker/in auch noch rund sieben Spezialisierungsrichtungen gibt. Zur Qualifizierung gibt es Ergänzugslehrgänge:
Qualifizierung
Daniel: Bei der Vorstellung des Berufs Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff- und Kautschuktechnik sage ich schon nur noch Verfahrensmechaniker/in.
Klaus Reizammer stellte das Unternehmen vor. Die 75 Beschäftigten machen einen Umsatz von rund 11 Millionen Euro. Die Zentrale mit der Hauptverwaltung sitzt in Neumarkt in der Oberpfalz. Es gibt noch ein Unternehmen in Rumänien, das zu TR Plast gehört.
TR Plast ging über mehrere Schritte aus der DDR-Firma Sponeta hervor.
Hauptprodukt sind Kunststoffformteile die auf Spritzgussmaschinen gefertigt werden. Die Teile werden zu einem großen Teil in der Autoindustrie eingesetzt. Obige Maschine fertigt gerade das Plasteinnenleben einer Kopfstütze.
Frank Seiler verwies noch auf den Ausbildungs-Navi, der in 2.600 Stück an die Schüler verteilt wurde, die Ziel die vor der Berufswahl stehen. Im Mai kommt das nächste Exemplar heraus.
Ein Rundgang durch den Betrieb rundete die heute Veranstaltung am Vormittag ab.










