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Mi, 10:37 Uhr
02.05.2018
Ein Blick in die Statistik

Vive la Thuringe!

Die Europawoche findet dieses Jahr in Greiz statt. Die Unterzeichnung des Élyseé-Vertrags zwischen Frankreich und Deutschland jährt sich nun zum 55. Mal. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik lebten am 31.12.2017 in Thüringen 500 Personen mit französischer Staatsangehörigkeit, davon 280 Personen männlichen und 225 Personen weiblichen Geschlechts...

Im Jahr 2017 sind 110 Personen mit französischer Staatsangehörigkeit nach Thüringen gezogen. Im Gegenzug haben Thüringen 115 Franzosen verlassen.

Laut Ausländerzentralregister hatten die Personen mit der französischen Staatsangehörigkeit ein Durchschnittsalter von 34,8 Jahren. Knapp 5 Prozent der in Thüringen lebenden Franzosen wurden in Deutschland geboren. Zwei Drittel der hier lebenden Franzosen sind ledig und etwas mehr als ein Fünftel (24,0 Prozent). Von den verheirateten Franzosen sind fast die Hälfte (46,0 Prozent) mit einer / einem Deutschen verheiratet. Mehr als ein in Viertel aller in Thüringen lebenden Franzosen (27,0 Prozent) wohnte Ende 2017 in Jena, 21,0 Prozent in Weimar und 19,0 Prozent in der Stadt Erfurt. Die Durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 10,9 Jahre.

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Im Jahr 2017 besuchten 266 Tausend ausländische Gäste die Thüringen Beherbergungsstätten. Aus Frankreich kamen 12 Tausend Gäste, die überwiegend in den Hotels und in den Herbergen 22 Tausend Übernachtungen buchten. Damit war jeder 22. ausländische Besucher ein Franzose. Im vergangenen Jahr gab es einen Gästerekord der Besucher aus Frankreich.

Frankreich zählte in den letzten zehn Jahren zu den drei bedeutendsten Thüringer Exportländern. Im Jahr 2016 wurden Waren im Wert von 951 Millionen Euro nach Frankreich ausgeführt. Gegenüber dem Jahr 2015 stieg der Warenwert der Thüringer Exporte nach Frankreich um 25 Millionen Euro. Die wichtigsten Exportgüter Thüringens im Handel mit Frankreich waren mit einem Anteil von 12,2 Prozent die „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge“ (116 Millionen Euro), „Eisen-, Blech und Metallwaren“ 7,8 Prozent (74 Millionen Euro), „Glaswaren“ 6,9 Prozent (66 Millionen Euro) und „Waren aus Kunststoffen“ 6,6 Prozent (63 Millionen Euro).

Frankreich fiel unter den bedeutendsten Ursprungsländern der Thüringer Importe vom 5. Platz im Jahr 2005 auf den 9. Platz im Jahr 2016. Im Jahr 2016 führte Thüringen Waren mit einem Wert von 504 Millionen Euro aus Frankreich ein. Gegenüber dem Jahr 2015 sank der Warenwert der Thüringer Importe aus Frankreich um 7 Millionen Euro. Auf der Einfuhrseite rangierte „Blech aus Eisen oder Stahl“ mit einem Anteil von 18,1 Prozent (91 Millionen Euro) ganz vorne, gefolgt von „Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge“ 10,1 Prozent (51 Millionen Euro), „Papier und Pappe“ 7,0 Prozent (35 Millionen Euro) und „Waren aus Kunststoffen“ 5,0 Prozent (25 Millionen Euro).
Autor: red

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