Mo, 17:42 Uhr
28.05.2018
Kulturszene aktuell
…wie die Zeit vergeht
Zu den Olisleber Sommermusiken erreichte kn dieser Bericht...
Zum Zeitgefühl haben die Menschen eine unterschiedliche Einstellung. Uhren konnten sich die wenigsten leisten, nach 1945 hatten auf Grund der Situation nur selben ein Zeitmeßgerät. Damals musste die Mehrheit der Bevölkerung ein inneres Zeitgefühl entwickeln. Man beobachtet die Natur und konnte durch Beobachtung die ungefähre Uhrzeit bestimmen. Seit der Jahrtausendwende sieht es ganz anders aus. Junge Leute haben moderne Möglichkeiten der Zeitfeststellung. Für sie ist der Tag meist gut strukturiert und er hat eben 24 Stunden wie jeder andere Tag auch.
Die ältere Generation kann man dagegen mit der Feststellung hören, daß doch der Tag viel schneller und kürzer als 24 Stunden ist. Und so geht es natürlich auch der Kirchgemeinde Oldisleben. Kaum ist das alte Jahr vergangen, muß man an die Termine im neuen Jahr denken und alles planen und organisieren. Kaum sind das Adventskonzert, Silvestermusik und himmlisch andere Gottesdienste abgearbeitet, heißt es an die Sommermusik mit dem Blankenhainer Musizierkreis zu denken. Fleißig wurde also in den Chören von Oldisleben und Bad Frankenhausen und in Blankenhain geübt und ladete für den 13. Mai 2018 nach Oldisleben in de Stankt Johanniskirche zum Sommerkonzert um 17.00 ur ein. Für alle Mitwirkende bedeutet dies aber schon um 15.00 Uhr vor Ort zu sein. Schließlich musste man sich zusammenraufen, damit es gut gelingt.
Nach dem obligatorischen einsingen der Chöre ging es in den Kirchenraum zur gemeinsamen Probe. Erstmals probierte Kantorin Schildmann eine andere Choraufstellung. Die wunderbare reine Jugendstielkirche hat leider nur einen kleinen Altarraum mit einem dominierenden Kanzelaltar. Durch die zur Kanzel führenden Freitreppen standen die Sopran- und Tenorstimmen durch die Kanzel getrennt von den Alt- und Baßstimmen. Das machte das gemeinsame Singen schwierig, weil man sich mehr auf das Gefühl und Dirigat der Kantorin als auf das gemeinsame Hören einstellen musste. Dieses Jahr wurden –trotz des kleinen Raums die Choristen hinter den Musikern direkt platziert. Und das war wohl die bessere Lösung. Zwischenzeitlich hatten emsige Helfer im Bürgerhaus die Kaffeetafel gedeckt, so daß alle Beteiligten sich bis kurz vor Konzertbeginn bei Kaffee und Kuchen stärken konnten. Und welche Freude erlebten dann die Mitwirkenden: der
Kirchenraum war gut gefüllt mit Besuchern aus Nah und Fern (schließlich gab es in der Region das Frankenhäuser Fliederfest und andere lukrativer Termine).
Zuerst erklang von Guiseppe Torelli das Konzert für Trompete (Solist: Manfred Röse, Jena) und Streicher (u.a. Dorothea Wagner, Bad Berka –Violine / Laura Schildmann – Cembalo).. Nicht fehlen durfte Johann Sebastian Bachs Schlußchoral aus der Kantate 147: Wohl mir das ich Jesum habe gemeinsam von Chor und Blankenhainer Musizierkreis dargeboten. Auch Vivaldi mit seinem Konzert G-Dur für Violine und Streicher fehlte nicht. Auch Georg Fr. Händel gab sich die Ehre mit dem Konzert Nr. 2 B-Dur für Cembalo und Orchester. Für die Sänger gab es damit eine Atempause und sie konnten wie die Besucher entspannt zuhören. Als Höhepunkt und letzter Programmpunkt mit allen Beteiligten erklangen von Charles Gounod aus der Missa brevis C-Dur für Chor und Streicher die Teile: Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus dei (das vollständige Werk für Orgel und Chor ist u.a. am 27. September 2018 im Rahmen der Festwoche zur Einweihung der großen Strobel-Orgel zu hören).
Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Zuhörer für dieses Konzert. Die Beteiligten Musiker und Sänger waren Glücklich, dass alle die Mühen des Einstudierens und Vorbereitens mit einem guten Ablauf verbunden war –
Dank an Kantorin Laura Schildmann (Bad Frankenhausen)und Hermann Schmalfuß (Bad Blankenhain) und die vielen ehrenamtlichen Helfern.
Text/Fotos: Uwe Louis / Privat
Autor: khhZum Zeitgefühl haben die Menschen eine unterschiedliche Einstellung. Uhren konnten sich die wenigsten leisten, nach 1945 hatten auf Grund der Situation nur selben ein Zeitmeßgerät. Damals musste die Mehrheit der Bevölkerung ein inneres Zeitgefühl entwickeln. Man beobachtet die Natur und konnte durch Beobachtung die ungefähre Uhrzeit bestimmen. Seit der Jahrtausendwende sieht es ganz anders aus. Junge Leute haben moderne Möglichkeiten der Zeitfeststellung. Für sie ist der Tag meist gut strukturiert und er hat eben 24 Stunden wie jeder andere Tag auch.
Die ältere Generation kann man dagegen mit der Feststellung hören, daß doch der Tag viel schneller und kürzer als 24 Stunden ist. Und so geht es natürlich auch der Kirchgemeinde Oldisleben. Kaum ist das alte Jahr vergangen, muß man an die Termine im neuen Jahr denken und alles planen und organisieren. Kaum sind das Adventskonzert, Silvestermusik und himmlisch andere Gottesdienste abgearbeitet, heißt es an die Sommermusik mit dem Blankenhainer Musizierkreis zu denken. Fleißig wurde also in den Chören von Oldisleben und Bad Frankenhausen und in Blankenhain geübt und ladete für den 13. Mai 2018 nach Oldisleben in de Stankt Johanniskirche zum Sommerkonzert um 17.00 ur ein. Für alle Mitwirkende bedeutet dies aber schon um 15.00 Uhr vor Ort zu sein. Schließlich musste man sich zusammenraufen, damit es gut gelingt.
Nach dem obligatorischen einsingen der Chöre ging es in den Kirchenraum zur gemeinsamen Probe. Erstmals probierte Kantorin Schildmann eine andere Choraufstellung. Die wunderbare reine Jugendstielkirche hat leider nur einen kleinen Altarraum mit einem dominierenden Kanzelaltar. Durch die zur Kanzel führenden Freitreppen standen die Sopran- und Tenorstimmen durch die Kanzel getrennt von den Alt- und Baßstimmen. Das machte das gemeinsame Singen schwierig, weil man sich mehr auf das Gefühl und Dirigat der Kantorin als auf das gemeinsame Hören einstellen musste. Dieses Jahr wurden –trotz des kleinen Raums die Choristen hinter den Musikern direkt platziert. Und das war wohl die bessere Lösung. Zwischenzeitlich hatten emsige Helfer im Bürgerhaus die Kaffeetafel gedeckt, so daß alle Beteiligten sich bis kurz vor Konzertbeginn bei Kaffee und Kuchen stärken konnten. Und welche Freude erlebten dann die Mitwirkenden: der
Kirchenraum war gut gefüllt mit Besuchern aus Nah und Fern (schließlich gab es in der Region das Frankenhäuser Fliederfest und andere lukrativer Termine).
Zuerst erklang von Guiseppe Torelli das Konzert für Trompete (Solist: Manfred Röse, Jena) und Streicher (u.a. Dorothea Wagner, Bad Berka –Violine / Laura Schildmann – Cembalo).. Nicht fehlen durfte Johann Sebastian Bachs Schlußchoral aus der Kantate 147: Wohl mir das ich Jesum habe gemeinsam von Chor und Blankenhainer Musizierkreis dargeboten. Auch Vivaldi mit seinem Konzert G-Dur für Violine und Streicher fehlte nicht. Auch Georg Fr. Händel gab sich die Ehre mit dem Konzert Nr. 2 B-Dur für Cembalo und Orchester. Für die Sänger gab es damit eine Atempause und sie konnten wie die Besucher entspannt zuhören. Als Höhepunkt und letzter Programmpunkt mit allen Beteiligten erklangen von Charles Gounod aus der Missa brevis C-Dur für Chor und Streicher die Teile: Kyrie, Gloria, Sanctus, Benedictus und Agnus dei (das vollständige Werk für Orgel und Chor ist u.a. am 27. September 2018 im Rahmen der Festwoche zur Einweihung der großen Strobel-Orgel zu hören).
Mit lang anhaltendem Beifall dankten die Zuhörer für dieses Konzert. Die Beteiligten Musiker und Sänger waren Glücklich, dass alle die Mühen des Einstudierens und Vorbereitens mit einem guten Ablauf verbunden war –
Dank an Kantorin Laura Schildmann (Bad Frankenhausen)und Hermann Schmalfuß (Bad Blankenhain) und die vielen ehrenamtlichen Helfern.
Text/Fotos: Uwe Louis / Privat



