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Di, 18:18 Uhr
19.06.2018
Neues aus Bad Frankenhausen

Wandergruppe des Heimat-und Museumsverein aktuell unterwegs

Gemäß der Jahresplanung führte das Mai-Vorhaben die Wandergruppe des Heimat-und Museumsverein Bad Frankenhausen an den Wipperdurchbruch mit den landschaftlichen Besonderheiten, den historischen Gebäuden und vor allem mit den botanischen Kostbarkeiten...


Vorbei an der Arnsburg bei Seega, der Papiermühle, der Steilwand am Kohnstein, der dem Verfall preisgegebenen Kapellmühle, führte die Route in das idyllisch gelegene Dörfchen Günserode.

Hier geben sich alljährlich die Botaniker und Liebhaber der zahlreichen Orchideenarten ein Stelldichein.

Es ist schon bewundernswert, in welcher Weise die landschaftlichen Pflegearbeiten der Naturschutzbehörden dieses Kleinod sichern und schützen, um es der Nachwelt zu erhalten.
Immerhin findet man hier 19 von 30 Orchideenarten im Naturpark Kyffhäuser, unter ihnen solche Kostbarkeiten wie Purpurknabenkraut, Geflecktes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, Kugelorchis, das Waldvögelein u.a.

Vom Mühlberg auf der Höhe ergibt sich ein einmalig schöner Blick hinab ins Tal der Wipper.
Auf dem zweiten Tagesabschnitt besuchen die Exkursionsteilnehmer den Auenwald an der Ellerquelle, streifen durch das Teichholz und kehren im Forellenhof ein.

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Der Juni-Ausflug führte die Wanderer zum Schloss Beichlingen sowie zur Finne.
Gar mancher der Frankenhausener Wanderer, der diese Gegend von früheren Touren kannte war sehr erstaunt, welche Veränderungen und Wandlungen sich hier auf diesem historischen Gelände vollzogen haben.

Wandergruppe des Heimat-und Museumsverein aktuell unterwegs (Foto: Helmut Hochfeld) Wandergruppe des Heimat-und Museumsverein aktuell unterwegs (Foto: Helmut Hochfeld)

„Am Hohen Haus“

Sehr beeindruckend waren die Erläuterungen während des Rundganges durch den sachkundigen Schlossführer im Wappensaal, in der Schlosskirche und im „Hohen Haus“ mit der Musealen Etage.

Der Nachmittag war dem gepflegten sowie historisch interessanten Dörfchen Burgwenden
gewidmet. Für viele Exkursionsteilnehmer war dieser Rand am künftigen Urwald „Hohe Schrecke“ Neuland.

Helmut Hochfeld
Heimat- und Museumsverein
Bad Frankenhausen e.V.
Autor: khh

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