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Mi, 12:17 Uhr
25.07.2018
Ifo-Index fällt erneut

Aufschwung hat Zenit überschritten

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli erneut leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index ist minimal von 101,8 im Juni auf aktuell 101,7 Punkte gesunken. Die Führungskräfte beurteilen ihre Geschäftslage besser als zuletzt, ihre Aussichten für die kommenden sechs Monate allerdings etwas schlechter...


„Der Euphorie ist erst einmal vorbei. Die Wirtschaft befindet sich auf dem Weg in die Normalisierung“, kommentiert Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt die vorliegenden Zahlen.

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Inzwischen nehme der konjunkturelle Gegenwind in Form von protektionistischen Maßnahmen immer mehr zu und verunsichere die Unternehmen. Der aktuelle Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der EU sei nur der vorläufige Tiefpunkt einer gefährlichen Entwicklung. Sollten die USA die angedrohten Zölle auf importierte Autos erheben, würde das auch Thüringer Unternehmen treffen.

Trotz aller Schwierigkeiten sieht der IHK-Chef die Thüringer Wirtschaft weiter gut aufgestellt. Die treibenden Wachstumskräfte im Inland seien nach wie vor intakt. So würde die Binnennachfrage vor allem durch die gute Arbeitsmarktsituation und die damit verbundene hohe Kaufkraft getragen. Besonders erfreulich sei die Lage im Baugewerbe.

„Angesichts der anhaltend niedrigen Zinsen, des hohen Beschäftigungsstandes, des steigenden Bedarfs an Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie der weiter anziehenden öffentlichen Investitionen in die Infrastruktur sind die Auftragsbücher in der Baubranche gut gefüllt,“ sagt Grusser.
Autor: nnz

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