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Do, 14:57 Uhr
26.07.2018
Letzte Refugien für bedrohte Insekten gesucht

Deutschland wählt das Naturwunder 2018

Gemeinsam mit EUROPARC Deutschland sucht die Heinz Sielmann Stiftung auch in diesem Jahr das „Naturwunder Deutschland“. Die Abstimmung steht unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten“. Die Landschaften, die zur Wahl stehen, sind Rückzugsorte für Wildbienen, Käfer und Co. in den Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten in Deutschland...

Ralf Donat, Heinz Sielmann Stiftung (Foto: Ralf Donat, Heinz Sielmann Stiftung) Ralf Donat, Heinz Sielmann Stiftung (Foto: Ralf Donat, Heinz Sielmann Stiftung) Der Wachtelweizen-Scheckenfalter (Melitaea athalia) steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Schmetterlinge kämpfen vor allem mit dem Verlust ihrer Lebensräumen und wichtiger Futterpflanzen. Foto: Ralf Donat, Heinz Sielmann Stiftung

Bis zum 2. September kann jeder online für sein liebstes Naturwunder abstimmen. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Auf der Website www.sielmann-stiftung.de/naturwunder erfährt man mehr zu den Kandidaten und kann seine Stimme abgeben. Mit dem Wettbewerb möchten die beiden Organisationen auf die Gefährdung der Biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.

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Nationalparks, Biosphärenreservate, Naturparks und Wildnisgebiete schützen und erhalten einzigartige Natur- und Kulturlandschaften. Sie sind Hotspots der biologischen Vielfalt, stellen kostenlos wertvolles Naturkapital zur Verfügung und laden zum Erleben sowie Erholen ein. Schutzgebiete sind die letzten Refugien für einst häufige Insekten, aber auch für ausgesprochene Spezialisten.

Agrarbiologe Professor Josef Settele, vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Halle, hebt ihre Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt hervor: „Die Schutzgebiete haben unterschiedliche Ziele. Sie können sehr naturnah, sogar wild, sein, sind oft aber auch ausgewiesen zur Pflege historischer Kulturlandschaften. Daher haben sie eine besondere Bedeutung, auch für den Erhalt vieler gefährdeter Insekten. Denn viele Insektenarten sind in den heutigen großflächig genutzten Landschaften kaum noch anzutreffen. In vielen Schutzgebieten sind daher extensive Nutzungsformen auch in der Zukunft notwendig."

Wahl mit Tradition

Bereits zum neunten Mal rufen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland zur Naturwunderwahl auf. Bisherige Sieger waren unter anderem der Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, der Nationalpark Harz, der Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald und das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg. In diesem Jahr stehen 18 Landschaften zur Wahl.
Autor: nnz

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Kommentare
Kartoffelschäler
26.07.2018, 16:06 Uhr
Ausflug
Bei den Auswahlmöglichkeiten wird einem wieder mal bewusst, wie schön Deutschland doch ist. Das gibt doch schöne Anregungen für Ausflugsziele.
geloescht.20250302
26.07.2018, 16:48 Uhr
Natürlich ist Deutschland schön.
Die Nordsee mit Friesland, den Inseln, dem Watt und den Seehunden...

Nicht billig, aber der Michel fliegt lieber billig aus der Hitze der historischen Hitzewelle in nicht weniger hitzige Nicht-Sichere-Urlaubsländer.

Alles eine Frage des Geldes. Deshalb würde ich niemals deshalb jemanden lächerlich machen.

Vor allem, wenn die Gefahr droht, dass bei Fluggesellschaften Streiks drohen oder stattfinden.
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