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Fr, 18:43 Uhr
27.07.2018
Zahlreiche Pharmakonzerne vertrieben verunreinigte Arzneimittel

Strafanzeige soll Aufklärung bringen

„Wo bleibt der Aufschrei aus der Politik oder von den Medien? Seit gut 2012 wurde das Blutdruckmittel Valsartan mit der krebserregenden Substanz Dimethylnitrosamin verunreinigt, doch unverändert von den Pharmakonzernen vertrieben, unter anderem auch vom Unternehmen Stada", fragt der sachsen-anhaltinische Landtagsabgeordnete Jens Diederichs...


Erst nachdem es (laut „Tagesspiegel“) einen anonymen Tipp aus der Branche selbst gegeben hatte, folgte die Reaktion der Aufsichtsbehörde, welche einen Rückruf des Mittels anordnete. Da erst drang der Skandal langsam an die Öffentlichkeit.“

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Der Landtagsabgeordnete (Mitglied der CDU-Fraktion) kritisiert am Verhalten der Pharmakonzerne insbesondere, dass sie seit längerem von der Verunreinigung gewusst haben. Dennoch haben sie den Vertrieb nicht unterbunden, sondern die Patienten weiter mit dem Mittel versorgt und zudem Ärzte und Apotheker im Unklaren gelassen. Damit hat die Pharmaindustrie nicht nur in Kauf genommen, dass viele Patienten an Krebs erkranken können. Vor allem hat sie einen massiven Vertrauensbruch gegenüber den Patienten, Ärzten und Apothekern in Kauf genommen.

Aus diesem Grunde hat er Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen einen Pharmakonzern gestellt.

Da fast eine Million Menschen in Deutschland blutdrucksenkende Mittel nehmen müssen, ist dies zweifellos ein Riesengeschäft für die Pharmaindustrie.

Interessant: Als die Tricks der Autoindustrie bezüglich der Manipulation der Abgaswerte bekannt wurden, erfolgte ein Riesenaufschrei. Seitdem gibt es massenweise Rückrufe usw.

Aber wenn Pharmakonzerne wider besseren Wissens verunreinigte Medizin verkaufen, herrscht Schweigen im Walde. Offenbar leisten die Lobbyisten hier ganze Arbeit.
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
27.07.2018, 19:15 Uhr
Welcher Partei...
...gehört denn der Herr MdL an?

Schon immer gehen Pharma-Lobbyisten in Parlamenten ein und aus.

Schon immer bekommen chronisch Kranke immer wieder neue Mittel mit anderen Nebenwirkungen verschrieben.

Was hat die Politik bisher gegen diese unsägliche Zusammenarbeit von Krankenkassen und Tabletten-Produzenten getan?

Die Apotheker können nichts dafür und nur die Schultern zucken, wenn sie mal wieder ein völlig neues Präparat über den Tresen schieben müssen.

Also wurde im Sommerloch wieder ein Skandälchen aufgedeckt, für das sich nach dem Ferienende keiner mehr interessiert.
Leser X
27.07.2018, 21:30 Uhr
Nichts Neues
Dass der Kapitalismus über Leichen geht, ist ja nun nicht neu. Ob Abgas-Gifte oder Pharma-Panscherei oder was auch immer - Hauptsache es wirft Gewinne für die Eliten ab. Schuld sind alle in den letzten Jahrzehnten regierenden und mitregierenden Parteien, die sich nicht nur von Pharma- und Autokonzernen haben korrumpieren, schmieren und kaufen lassen.
geloescht.20250302
27.07.2018, 23:47 Uhr
Und genau das...
...was Sie beschreiben, Leser X, karrikiert die ursprünglich schöne Floskel vom "In Würde altern" zum blanken Zynismus.

Die mit uns alt geworden Politiker und Volksvertreter (Alt als relativen abstrakten Begriff betrachtet) verraten uns durch ihren Lobbyismus zur eigenen Vollversorgung bis zum Lebensende und darüber hinaus für Ihre Angehörigen in vielen Bereichen.
murmeltier
28.07.2018, 12:46 Uhr
Macht
Das zeigt die Macht und den Einfluss der Wirtschaft.
Inchtomanie
30.07.2018, 11:47 Uhr
Rueckruf war am 04 Juli 2018
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/pm5-2018.html
Paulinchen
30.07.2018, 13:05 Uhr
Und die Apotheker wundern sich empört,...
...wenn man sie fragt, ob die Medizin aus in China gepressten Hühnerkot beinhalten. Da liege ich mit meiner Vermutung doch offensichtlich garnich so weit weg von den Tatsachen oder? Gewiss, ein Apotheker wird die Medikamente nicht auf ihre Substanzen überprüfen, aber er/sie sind halt die ersten Gesprächspartner, wenn man Fragen zur Zusammensetzung hat. (wie die Autohändler!)

Aber die "EXPERTEN" der Krankenkassen, die ja Angst haben, dass für sie nicht genug Geld am Ende des Geschäftsjahres über bleibt, die sehe ich genau so in der Pflicht, wie den Herrn Winterkorn im Dieselskandal! Was sagt denn eigentlich der Herr Resch, von der DUH dazu, der ja in kurzer Zeit heraus fand, das es jährlich ca. 60.000 Stickoxidtote in der EU gibt. Wie viel Tote gibt es denn nachweisbar, die der Giftmedizin erlegen sind? Hier wurden Geschwächte/kranke Menschen mit Gift behandelt.

Wollten sich hier, die für die Reinhaltung der Medizin verantwortlichen Experten, derer auf diese, fiese Art und Weise entledigen? Für mich wiegt das schwerer als der aufgeblasene Dieselskandal, bei dem sich nur die DUH die Taschen füllt und der Staat ebenfalls. Hallo - hier geht es um die Gesundheit unserer Bürger, wo bleibt die Stellungnahme vom Gesundheitsminister, oder macht der gemeinsame Sache mit der Pharmaindustrie? So kann man die Volkskrankheit Bluthochdruck auch beseitigen oder? Wenn die Dieselfahrzeuge nicht mehr in die Städte dürfen, dann sperren wir eben den kompl.Import von Medizin aus dem nicht europäischen, aber auch aus dem osteuropäischen Raum! Bei Medizin hört jede Freundschaft auf!!
Inchtomanie
30.07.2018, 13:47 Uhr
Wenn das mit dem Sperren mal so einfach waere...
Dazu muesste erst einmal die Produktion zurueck nach Europa geholt werden....

https://www.welt.de/welt_print/article2953148/Westliche-Medizin-aus-Fernost.html
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