Sa, 19:18 Uhr
28.07.2018
Trotz großem Kampf wieder nur remis gegen Hertha
Hitzeschlacht ohne Happy End
"Wenn der Gegner seine Chancen reingemacht hätte, säße ich jetzt betröppelt da, sagte Hertha-Coach Ante Covic nach seinem 150. Spiel als Hertha-Bubi-Chef. Davor lagen 96 Minuten Hochleistungsfußball von zwei engagierten Teams, die beide alles gaben...
Wacker fing unheimlich druckvoll an, vor allem Marcell Sobotta über links und Mateo Andacic im Zentrum wirbelten die Herthaner durcheinander. Nach reichlich zehn Minuten ging Wacker ins Powerplay über, erarbeitete Chancen im Minutentakt, aber weder Sobotta noch Pierre Merkel konnten beste Einschußmöglichkeiten nutzen.
Mitte der ersten Hälfte mussten die Nordhäuser ihrem hohen Tempo etwas Tribut zollen und Hertha kam bei immer noch tropischen Temperaturen besser ins Spiel. Leider so gut, dass die Berliner den ersten Torschuss am überraschten Jan Glinker vorbei ins Wackertor knallten. Ein Sonntagsschuss von Blumberg am Freitagabend stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Wacker schüttelte sich kurz und nahm gegen Ende der ersten Hälfte das Zepter wieder deutlich in die Hand. Jedoch ohne Fortune, selbst eine dreifache Einschußmöglichkeit durch Sobotta, Merkel und den immer kreuzgefährlichen Carsten Kammlott konnte nicht genutzt werden.
Nach dem Wechsel erhöhte Wacker den Druck, Trainer Uluç brachte neue Kräfte für die Offensive, auch Kaptän Jerome Propheter, der Vaterfreuden entgegensieht, kam noch zum Einsatz. Der wieder bärenstarke Tobias Becker setzte eine Freistoß an die Latte, Propheter donnert in der 80. einen Freistoss ebenfalls ans Gebälk, dass der Albert-Kuntz-Park erzitterte und in der 83. klärt der Berliner Klehr auf der Linie für den schon geschlagenen Klinsmann eine Versuch von Christoph Göbel. Ein Elfmeterpfiff wegen Handspiels blieb auch aus und so schienen alle Bemühungen fruchtlos außer in der 60. Minute, als Keeper Klinsmann einen Gewaltschuss von Sobotta nur prallen lassen kann und der Chipper Carsten Kammlott genau richtig steht und das Leder zum hoch verdienten Ausgleich ins rechte Eck wuchtet.
Es hat wieder nur zu einem Punkt gegen die Hertha gereicht und dennoch war das Publikum nicht unzufrieden mit der Wacker-Elf. Über alle 96 Minuten war der Siegeswille spürbar, wurde phasenweise schöner Fußball gespielt und munter angegriffen. Nur treffen müssen unsere Jungs noch in den nächsten Spielen. Nach der Leistung heute ist das aber nur einen Frage der Zeit und schon Neugersdorf kann sich nächste Woche warm anziehen, wenn Wacker die ersten Auswärtspunkte einfahren will.
Tore: 0:1 Blumberg (34.), 1:1 Kammlott (60.),
Zuschauer: 1.324 Zuschauer
FSV Wacker 90 Nordhausen: Glinker – Kovac, Pluntke, Esdorf, Göbel – Becker – Pichinot, (60. Genausch), Andacic (72. Propheter), Sobotta (76. Beil)- Merkel, Kammlott
Hertha BSC II: Klinsmann – Fuchs, Baak, Morack, Büch -Egerer (90. De Angelo), Klehr – Pfeiffer (72. Roczan),Blumberg, Covic – Siakam (85. Krebs)
Autor: redWacker fing unheimlich druckvoll an, vor allem Marcell Sobotta über links und Mateo Andacic im Zentrum wirbelten die Herthaner durcheinander. Nach reichlich zehn Minuten ging Wacker ins Powerplay über, erarbeitete Chancen im Minutentakt, aber weder Sobotta noch Pierre Merkel konnten beste Einschußmöglichkeiten nutzen.
Mitte der ersten Hälfte mussten die Nordhäuser ihrem hohen Tempo etwas Tribut zollen und Hertha kam bei immer noch tropischen Temperaturen besser ins Spiel. Leider so gut, dass die Berliner den ersten Torschuss am überraschten Jan Glinker vorbei ins Wackertor knallten. Ein Sonntagsschuss von Blumberg am Freitagabend stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Wacker schüttelte sich kurz und nahm gegen Ende der ersten Hälfte das Zepter wieder deutlich in die Hand. Jedoch ohne Fortune, selbst eine dreifache Einschußmöglichkeit durch Sobotta, Merkel und den immer kreuzgefährlichen Carsten Kammlott konnte nicht genutzt werden.
Nach dem Wechsel erhöhte Wacker den Druck, Trainer Uluç brachte neue Kräfte für die Offensive, auch Kaptän Jerome Propheter, der Vaterfreuden entgegensieht, kam noch zum Einsatz. Der wieder bärenstarke Tobias Becker setzte eine Freistoß an die Latte, Propheter donnert in der 80. einen Freistoss ebenfalls ans Gebälk, dass der Albert-Kuntz-Park erzitterte und in der 83. klärt der Berliner Klehr auf der Linie für den schon geschlagenen Klinsmann eine Versuch von Christoph Göbel. Ein Elfmeterpfiff wegen Handspiels blieb auch aus und so schienen alle Bemühungen fruchtlos außer in der 60. Minute, als Keeper Klinsmann einen Gewaltschuss von Sobotta nur prallen lassen kann und der Chipper Carsten Kammlott genau richtig steht und das Leder zum hoch verdienten Ausgleich ins rechte Eck wuchtet.
Es hat wieder nur zu einem Punkt gegen die Hertha gereicht und dennoch war das Publikum nicht unzufrieden mit der Wacker-Elf. Über alle 96 Minuten war der Siegeswille spürbar, wurde phasenweise schöner Fußball gespielt und munter angegriffen. Nur treffen müssen unsere Jungs noch in den nächsten Spielen. Nach der Leistung heute ist das aber nur einen Frage der Zeit und schon Neugersdorf kann sich nächste Woche warm anziehen, wenn Wacker die ersten Auswärtspunkte einfahren will.
Tore: 0:1 Blumberg (34.), 1:1 Kammlott (60.),
Zuschauer: 1.324 Zuschauer
FSV Wacker 90 Nordhausen: Glinker – Kovac, Pluntke, Esdorf, Göbel – Becker – Pichinot, (60. Genausch), Andacic (72. Propheter), Sobotta (76. Beil)- Merkel, Kammlott
Hertha BSC II: Klinsmann – Fuchs, Baak, Morack, Büch -Egerer (90. De Angelo), Klehr – Pfeiffer (72. Roczan),Blumberg, Covic – Siakam (85. Krebs)






























































































