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Di, 05:04 Uhr
28.08.2018
Neues aus Sondershausen

Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen?

Da wurde am letzten Freitag vom Verein „Statt Urwald-Kulturwald am Possen und Hainleite e.V.“ der sanierte Stadtort der Mutterblutbuche vorgestellt, ist aber nur ein erster Schritt, wenn es wirken soll...

Nicht jeder kennt im Einzelnen den Weg zum Standort der Mutterblutbuche. Ein Hilfsmittel ist sicher der Wanderweg "Blutbuchenweg":
Blutbuchenweg

Ausgangspunkt für diesen Weg ist der Ortsteil Oberspier von Sondershausen und erbeginnt an der B4 neben dem jetzigen "FabLab" bzw, der früheren Gaststätte "Zur Sonne", ältere Leser werden sich noch erinnern.

Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Als die Gaststätte Zur Sonne noch offen hatte, war das ein durchaus schöner Ausgangs- und Endpunkt. Deshalb war das damls als Start- und Zielort recht sinnvoll. Jetzt gibt es am Startort aber weit und breit keine Gaststätte oder Eisdiele mehr. Ob aber in der heutigen Zeit jemand bis nach Oberspier mit dem Auto fährt, um dann durch den Liedengraben bis zum Standort der Mutterblutbuche und zurück läuft, ist zu bezweifeln. Zu mal muss man anmerken, dass außer einem Blick in Richtung Erfurter Ackerebene (am Waldrand) nur eine Abwechslung wartet, das Waldhaus Schwuckensee (nicht zu besichtigen ) und gerade gegenüber der Rohrteich, auf den auch nur noch ein verwitterter Wandewegweiser hinweist, ohne eine Informationstafel über das Kleinod.

Den bisherigen Weg kann man ja als Mountainbike Strecke lassen, da ist wenigsten die Fahrt durch den Liedengraben ein kleine Herausforderung. Aber der eigentliche Startpunkt sollte wohl lieber auf dem Possen (hier gibt es eben eine Gaststätte) oben sein und dann sollte der Weg als Rundweg ausgelegt werden, denn jeder möchte wieder zu seinem Auto zurück.

Ein Startpunkt ab Jecha ist auch möglich, denn die Straße Zur Muni hoch immer geradeaus (bis auf einen klein links Knick wenn man die Asphaltstraße vom Klappental kreuz) und schon trifft man auf den Blutbuchenweg.

Und auch an einen anderen Fakt sollte man denken. Radfahren wird immer beliebter. Von der Possengaststätte bis zur Mutterblutbuche gibt es wenig Höhenunterschiede und bis auf ein 400 Meter langem Stück (hier liegen Betonplatten mit teils breiten Spalten) ist der fest sandgeschlemmte Weg sehr gut auch mit normalen Tourenrädern zu befahren.

In diesem Zusammenhang sollte man die offizielle Possenauffahrt für die Radfahrer endlich mal als wirklichen Radweg ertüchtigen.

Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann / Google Maps) Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann / Google Maps)

Kartenausschnitt Google Maps
Die Radfahrer sollen eigentlich vom Unstrut-Werra-Radweg an der B4 bei Oberspier (Grass) den Anstieg hoch zur Kastanienallee wählen. Nur ist hier ein großer Stück auch mit schlechtverfugten Betonplatten ausgelegt. Hier sollte man auch mal darüber nachdenken etwas zu verändern, wenn man mehr Radfahrer auf den Possen locken will. Einfach mal die Fugen verfüllen, da muss kein neuer Weg her.

Und auch an Familien sollte man denken. Die wollen nicht nur irgendwie durch den Wald laufen.
Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht nur Blutbuchenweg bedarf Änderungen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Westerzgebirge hat kn beim Wandern mitten im Wald diese Spielgeräte entdeckt. Wandern sollte zum Erlebnis werden. Auch hier sollten man mal über unsere Wanderweg nachdenken, wenn man man wirklich die die Leute in den Wald locken will. Es reicht nicht zu sagen, Waldluft ist gesund.

Und da von Oberspier her die Gäste am vorigen Freitag nicht gewandert waren, am kompletten Blutbuchenweg stehen kaum Bänke, eigentlich keine. Nur an einer Wegekreuzung wenn man ein Stück in den Rohrteich-Rundweg rein läuft, steht ein Sitzgruppe, wenn sich kn so recht erinnert. Und am Endpunkt am Standort der Mutterblutbuche wurden jetzt vom Verein Bänke aufgestellt.

Soweit mal einige Gedanken von kn, wo man beim Marketing ansetzen könnte, um nicht nur den Blutbuchenweg zu ertüchtigen. Einzige Krux an der ganzen Sache, wenn man nicht wenigstens einige Euro in die Hand nimmt, wird nicht mal ein Bank aufgestellt.

Es waren Anregungen um eine mögliche Diskussion anzuregen.
Autor: khh

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Kommentare
Kobold2
28.08.2018, 09:51 Uhr
auf den Punkt gebracht
Wenn man sich Tourismus auf die Fahnen schreibt, sollte man auch was dafür tun.
Es braucht auch nicht immer riesige Investition, um den einen , oder anderen Punkt zu verbessern.
Nach meinem Eindruck fehlt es hier an Interesse und Ideen.
SDH st hier seit Jahren durchgehend im Winterschlaf.
Oder man wartet wieder mal auf Fördermittel, ohne die man scheinbar kein Projekt angehen will.
Dann kann man wenigstens die Schuld auf andere schieben .
Von nix kommt halt auch nix.
geloescht.20250302
28.08.2018, 17:21 Uhr
Unterschiedliche Fördertöpfe?
Irgendein Landes- oder Bundespolitiker aus dem Wahlkreis wird sich hoffentlich für dieses Thema interessieren und wissen, wo dafür Zuschüsse zu bekommen sind.

Beim Radweg und für die Sanierung des Göldnerstsadions hat das ja auch funktioniert.
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