Mi, 01:04 Uhr
29.08.2018
Meldungen vom Sport
Erlebnisse auf dem 118. Deutschen Wandertag in Detmold
Es ist eine gelebte Tradition, den Wanderwimpel von der Stadt in dem der Deutsche Wandertag im Jahr zuvor stattgefunden hat, zum Austragungsort des neuen Jahres zu tragen und dies darf nur auf Schusters Rappen erfolgen. Der Wimpel darf nicht gefahren, geflogen oder per Schiff transportiert werden, wie eine Leserin beschreibt...
Im Frühsommer 2016 trugen die Wimpelwanderer vom Eggegebigrsverein den Wanderwimpel von Paderborn nach Sebnitz über 550 km. Dabei kamen sie auch durch unsere Region. So trafen wir uns nach mehreren zuvor geführten Telefonaten mit dem Wanderführer Willi Glunz und seiner Frau Maria am 24,05 2016 an der Huflerbaude morgens 8,30 Uhr. Hier fand zunächst ein Empfang der Wimpelwandergruppe durch die Landrätin des Kreises Mansfeld - Südharz, dem Bürgermeister der Stadt Kelbra und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Goldene Aue statt.
Danach eine herzliche Begrüßung mit uns Wanderern vom SSV Udersleben. Wir hatten im Wesentlichen diesen Wandertag für die Wimpelwanderer organisiert und begleiteten sie von der Huflerbaude über den Kyffhäuser, wo es einen Empfang vom Leiter des Denkmals, dem Chor der Kyffhäuserspatzen und dem Udersleber Laubkönig gab, weiter nach Tilleda, Ichstedt und in Schönfeld ihrem Tagesziel wurden sie von der Bürgermeisterin von Artern und der Bürgermeisterin von Schönfeld empfangen. Ein Wiedersehen dann in Sebnitz zum 116. Deutschen Wandertag war uns leider nicht möglich, auch nicht die Teilnahme am 117. Deutschen Wandertages in Eisenach. Die freundschaftliche Verbindung blieb jedoch. So wurde ich in diesem Jahr nach Asseln ins Eggegebirge anlässlich des 118. Deutschen Wandertages eingeladen. Diese Einladung nahm ich gern an und fuhr am 11.8. ins Eggegebirge zu Maria und Willi Glunz.
Am 12.8. schnürten wir 3 unsere Wanderschuhe, packten unsere Rucksäcke und fuhren zunächst nach Ossendorf bei Willebadessen. Zu uns gesellten sich dort noch einige Wanderer des Eggegebigsvereins, die mich von ihrer Wimpelwanderung als sie durch unsere Region kamen, kannten. Nach herzlicher Begrüßung stiegen wir einen sehr schönen Wanderweg auf zur Diemelhütte, einer sehr gepflegten Wanderhütte und erwarteten hier die Wimpelwanderer aus Eisenach, die heute aus Warburg kamen. Gut gelaunt, das Rennsteiglied singend, trafen sie erwartungsgemäß an der Wanderhütte ein.
16 Wanderer aus Eisenach wandern also in diesem Jahr über 224 km nach Detmold und wir begleiten sie auf den letzten 4 Etappen über das Eggegebirge, den Teutoburger Wald zum Hermann- Denkmal und hinunter nach Detmold. Wir hatten auf diesen Wanderwegen viele gute Gespräche und viel Spass. An sehr gut erhaltenen Hütten wurden alle Wanderer mit köstlichem Imbiss und Getränken durch den Eggegebirgsverein versorgt. Die Eisenacher Wimpelwanderer waren eine super Truppe in ihrer Besetzung. Dabei war die Präsidentin des Wanderverbandes Thüringens, unsere ehemalige Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht,. Sie fungierte als Sprecherin der Wimpelwandergruppe.
Frau Katja Wolf, die Oberbürgermeisterin von Eisenach- die Botschafterin ihrer Stadt, der Wanderleiter Lutz Hähner- ein genialer Wanderführer, immer ein nettes Gedicht am Start jedes Wandertages auf den Lippen, Arno Marsch aus Suhl, er war der Wimpelträger und mit seinem Gesang verzauberte er uns alle, Heidi, die Geschäftsführerin der Touristik GmbH von Eisenach, Rene, der Wegewart aus der Rhön und so könnte ich noch alle aufzählen und alle hatten in der Wimpelgruppe eine Funktion, denn es muss ja die Dokumentation über diese gesamte Wanderung erstellt werden und diese wird dann zum nächsten Deutschen Wandertag zur Abschlussveranstaltung dem Deutschen Wanderverband überreicht.
Alle aus dieser Eisenacher Wandergruppe waren prima Wandersleut`. Auch Regen begleitete uns, das tat aber der Wanderlust in dieser wunderschönen Landschaft keinen Abbruch. An den Externsteinen, ein großes imposantes Sandsteingebilde, auf die man über Sandstein-und Gitterroststufen steigen kann, gab es für die Wimpelwanderer aus Eisenach eine herzliche Begrüßung durch Landrat und Bürgermeister mit anschließend köstlicher Bewirtung. Hier an den Externsteinen war das Tagesziel der vorletzten Etappe erreicht.
Zur letzten Etappe wurde am nächsten Tag wieder an den Externsteinen gestartet. Wir wanderten nun im Teutoburger Wald zum Hermann-Denkmal hinauf. Der Weg war stellenweise steil und zog sich sehr lang. Am Wegrand wurden von den Wimpelwanderfrauen Blume und Kräuter gepflückt. Daraus wurde ein Kranz gebunden. Auch der Wimpelstock erhielt einen frischen Schmuck. Diesen wunderschönen Kranz bekam der Wanderleiter Lutz Hähner am Hermann- Denkmal, also zum Ende der Tour aufgesetzt zum Dank für seine hervorragende Wanderführung.
Dies ist in Thüringen eine Tradition. Am 16.8. wanderten wir nun in Detmold ein. Auf dem sehr gut besuchten Schlossplatz fand der Empfang der Wimpelwandergruppe aus Eisenach statt. Es war ein Gedränge und Geschiebe, jeder wollte die Gruppe sehen und begrüßen. Alles verlief aber dennoch sehr rücksichtsvoll und auch lustig ab. Natürlich wurde das Rennsteiglied von allen gesungen. Eine Wandergruppe aus Suhl war mit ihrem Akkordeonspieler da, der zum Rennsteiglied spielte. Es war eine unbeschreiblich schöne Stimmung auf Detmolds Schlossplatz. Auf der Bühne übergaben die Eisenacher Wimpelwanderer das Zeichen des Wandertages an den Teutoburger Wald Verein. Wanderverbands – Präsident Dr. Ulrich Rauchfuß schwenkte den Wandertagswimpel und der Bürgermeister von Detmold Herr Rainer Heller muss ihn nun bis Sommer 2019 verwalten. Die Zeitung schrieb dazu Ein Hauch von Olympia in Detmold.
Am 17.8 war Freizeit für alle Wanderer und am 18.8 fanden die Verbandswanderungen statt. Am Nachmittag des 18.8. stellten sich die Gastgeber des 119. Deutschen Wandertages Schmallenberg/ Winterberg im Sauerland vor und es fanden die Ehrungen der Wandergruppen statt. Am Sonntag, den 19.8. startete pünktlich 14 Uhr der Festumzug durch die Altstadt von Detmold zum Markt. Dies war eine besondere Schau. Die Wandergruppen aus allen Regionen Deutschlands kamen zum Teil in Trachten, schwenkten ihre bunten Wimpelstöcke und immer wieder erklang der Ruf Frisch auf oder Gut Runst; fröhliche Wanderlieder wurden gesungen. Die Straßenränder säumten sehr viele Schaulustige. Plötzlich rief mir eine ältere Dame zu:Jetzt kommt der Kyffhäuser. Ich war in der Gruppe vom Eggegebirgsverein mitgelaufen, die an 8ter Stelle im Umzug angetreten waren. Nun wollte ich gern noch den Sondershäuser Hainleitewanderclub begrüßen, als wir auf dem Markt ankamen. Darauf musste ich lange warten, er war auf Platz42 gestartet und lange nicht der letzte Wanderverein im Umzug.
Unter dem Motto Gemeinsam unterwegs entdeckten viele Tausend Wanderfreunde aus ganz Deutschland anlässlich des 118. Deutschen Wandertages Lippe-Detmold, die Egge, den Hermann und den Teutoburger Wald.
Mehr als die Hälfte alle Deutschen – laut Studie 56% - wandern regelmäßig und davon profitiert der Tourismus. Laut dem Deutschen Wanderverband lassen die Wanderer bundesweit knapp 7,5 Milliarden Euro jährlich an Orten, die sie während ihrer Touren besuchen- Tendenz steigend. Dazu muss aber auch in die Infrastruktur investiert werden, Wanderwege und Schutzhütten in guten Zustand sein. Von all dem konnte ich mich selbst überzeugen. Der Vergleich zu unserer zwar landschaftlich schönen Gegend fiel da eher traurig aus – Wege und Hütten- ich mag gar nicht daran denken in welchem Zustand sie sind und wie wenig Schutzhütten es überhaupt noch gibt. Schade, dass wir diesen Wirtschaftszweig noch nicht richtig erkannt haben.
Montag, den 20.8. fand um 10 Uhr die Abschlussveranstaltung mit endgültiger Wimpelübergabe auf der Freilichtbühne am Herman-Denkmal statt. Wieder strömten Tausende Wanderer dorthin. Die endgültige Wimpelübergabe war eine ergreifende, feierliche Zeremonie. Als zum Abschluss dieser Veranstaltung alle Wanderfreunde aufstanden und gemeinsam unsere Nationalhymne sangen, war auch ich restlos begeistert und ergriffen. Ein Jahr wird dieser Wimpel nun vom Detmolder Bürgermeister behütet und dann von den Lippern gemeinsam mit dem Teutoburger Wald Verein nach Schmallenberg-Winterberg ins Sauerland getragen, wo der 119. Deutsche Wandertag stattfinden wird – das Treffen der Generationen.
Eingeladen wurde ich dazu bereits – da musst du wieder dabei sein – hieß es mehrfach. Der 118. Deutsche Wandertag war einfach ein wunderbares Wandererlebnis für mich und ich bin sehr dankbar, dass ich dies mitmachen durfte. Unter allen Wanderern auf den Etappen wo ich mitging, gab es eine sehr nette Wanderkameradschaft und das zeigte sich auch bei der Verabschiedung und gebührt einem besonders herzlichen Dank.
Text und Bilder: Christiane Thelemann
Autor: khhIm Frühsommer 2016 trugen die Wimpelwanderer vom Eggegebigrsverein den Wanderwimpel von Paderborn nach Sebnitz über 550 km. Dabei kamen sie auch durch unsere Region. So trafen wir uns nach mehreren zuvor geführten Telefonaten mit dem Wanderführer Willi Glunz und seiner Frau Maria am 24,05 2016 an der Huflerbaude morgens 8,30 Uhr. Hier fand zunächst ein Empfang der Wimpelwandergruppe durch die Landrätin des Kreises Mansfeld - Südharz, dem Bürgermeister der Stadt Kelbra und dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Goldene Aue statt.
Danach eine herzliche Begrüßung mit uns Wanderern vom SSV Udersleben. Wir hatten im Wesentlichen diesen Wandertag für die Wimpelwanderer organisiert und begleiteten sie von der Huflerbaude über den Kyffhäuser, wo es einen Empfang vom Leiter des Denkmals, dem Chor der Kyffhäuserspatzen und dem Udersleber Laubkönig gab, weiter nach Tilleda, Ichstedt und in Schönfeld ihrem Tagesziel wurden sie von der Bürgermeisterin von Artern und der Bürgermeisterin von Schönfeld empfangen. Ein Wiedersehen dann in Sebnitz zum 116. Deutschen Wandertag war uns leider nicht möglich, auch nicht die Teilnahme am 117. Deutschen Wandertages in Eisenach. Die freundschaftliche Verbindung blieb jedoch. So wurde ich in diesem Jahr nach Asseln ins Eggegebirge anlässlich des 118. Deutschen Wandertages eingeladen. Diese Einladung nahm ich gern an und fuhr am 11.8. ins Eggegebirge zu Maria und Willi Glunz.
Am 12.8. schnürten wir 3 unsere Wanderschuhe, packten unsere Rucksäcke und fuhren zunächst nach Ossendorf bei Willebadessen. Zu uns gesellten sich dort noch einige Wanderer des Eggegebigsvereins, die mich von ihrer Wimpelwanderung als sie durch unsere Region kamen, kannten. Nach herzlicher Begrüßung stiegen wir einen sehr schönen Wanderweg auf zur Diemelhütte, einer sehr gepflegten Wanderhütte und erwarteten hier die Wimpelwanderer aus Eisenach, die heute aus Warburg kamen. Gut gelaunt, das Rennsteiglied singend, trafen sie erwartungsgemäß an der Wanderhütte ein.
16 Wanderer aus Eisenach wandern also in diesem Jahr über 224 km nach Detmold und wir begleiten sie auf den letzten 4 Etappen über das Eggegebirge, den Teutoburger Wald zum Hermann- Denkmal und hinunter nach Detmold. Wir hatten auf diesen Wanderwegen viele gute Gespräche und viel Spass. An sehr gut erhaltenen Hütten wurden alle Wanderer mit köstlichem Imbiss und Getränken durch den Eggegebirgsverein versorgt. Die Eisenacher Wimpelwanderer waren eine super Truppe in ihrer Besetzung. Dabei war die Präsidentin des Wanderverbandes Thüringens, unsere ehemalige Ministerpräsidentin Frau Christine Lieberknecht,. Sie fungierte als Sprecherin der Wimpelwandergruppe.
Frau Katja Wolf, die Oberbürgermeisterin von Eisenach- die Botschafterin ihrer Stadt, der Wanderleiter Lutz Hähner- ein genialer Wanderführer, immer ein nettes Gedicht am Start jedes Wandertages auf den Lippen, Arno Marsch aus Suhl, er war der Wimpelträger und mit seinem Gesang verzauberte er uns alle, Heidi, die Geschäftsführerin der Touristik GmbH von Eisenach, Rene, der Wegewart aus der Rhön und so könnte ich noch alle aufzählen und alle hatten in der Wimpelgruppe eine Funktion, denn es muss ja die Dokumentation über diese gesamte Wanderung erstellt werden und diese wird dann zum nächsten Deutschen Wandertag zur Abschlussveranstaltung dem Deutschen Wanderverband überreicht.
Alle aus dieser Eisenacher Wandergruppe waren prima Wandersleut`. Auch Regen begleitete uns, das tat aber der Wanderlust in dieser wunderschönen Landschaft keinen Abbruch. An den Externsteinen, ein großes imposantes Sandsteingebilde, auf die man über Sandstein-und Gitterroststufen steigen kann, gab es für die Wimpelwanderer aus Eisenach eine herzliche Begrüßung durch Landrat und Bürgermeister mit anschließend köstlicher Bewirtung. Hier an den Externsteinen war das Tagesziel der vorletzten Etappe erreicht.
Zur letzten Etappe wurde am nächsten Tag wieder an den Externsteinen gestartet. Wir wanderten nun im Teutoburger Wald zum Hermann-Denkmal hinauf. Der Weg war stellenweise steil und zog sich sehr lang. Am Wegrand wurden von den Wimpelwanderfrauen Blume und Kräuter gepflückt. Daraus wurde ein Kranz gebunden. Auch der Wimpelstock erhielt einen frischen Schmuck. Diesen wunderschönen Kranz bekam der Wanderleiter Lutz Hähner am Hermann- Denkmal, also zum Ende der Tour aufgesetzt zum Dank für seine hervorragende Wanderführung.
Dies ist in Thüringen eine Tradition. Am 16.8. wanderten wir nun in Detmold ein. Auf dem sehr gut besuchten Schlossplatz fand der Empfang der Wimpelwandergruppe aus Eisenach statt. Es war ein Gedränge und Geschiebe, jeder wollte die Gruppe sehen und begrüßen. Alles verlief aber dennoch sehr rücksichtsvoll und auch lustig ab. Natürlich wurde das Rennsteiglied von allen gesungen. Eine Wandergruppe aus Suhl war mit ihrem Akkordeonspieler da, der zum Rennsteiglied spielte. Es war eine unbeschreiblich schöne Stimmung auf Detmolds Schlossplatz. Auf der Bühne übergaben die Eisenacher Wimpelwanderer das Zeichen des Wandertages an den Teutoburger Wald Verein. Wanderverbands – Präsident Dr. Ulrich Rauchfuß schwenkte den Wandertagswimpel und der Bürgermeister von Detmold Herr Rainer Heller muss ihn nun bis Sommer 2019 verwalten. Die Zeitung schrieb dazu Ein Hauch von Olympia in Detmold.
Am 17.8 war Freizeit für alle Wanderer und am 18.8 fanden die Verbandswanderungen statt. Am Nachmittag des 18.8. stellten sich die Gastgeber des 119. Deutschen Wandertages Schmallenberg/ Winterberg im Sauerland vor und es fanden die Ehrungen der Wandergruppen statt. Am Sonntag, den 19.8. startete pünktlich 14 Uhr der Festumzug durch die Altstadt von Detmold zum Markt. Dies war eine besondere Schau. Die Wandergruppen aus allen Regionen Deutschlands kamen zum Teil in Trachten, schwenkten ihre bunten Wimpelstöcke und immer wieder erklang der Ruf Frisch auf oder Gut Runst; fröhliche Wanderlieder wurden gesungen. Die Straßenränder säumten sehr viele Schaulustige. Plötzlich rief mir eine ältere Dame zu:Jetzt kommt der Kyffhäuser. Ich war in der Gruppe vom Eggegebirgsverein mitgelaufen, die an 8ter Stelle im Umzug angetreten waren. Nun wollte ich gern noch den Sondershäuser Hainleitewanderclub begrüßen, als wir auf dem Markt ankamen. Darauf musste ich lange warten, er war auf Platz42 gestartet und lange nicht der letzte Wanderverein im Umzug.
Unter dem Motto Gemeinsam unterwegs entdeckten viele Tausend Wanderfreunde aus ganz Deutschland anlässlich des 118. Deutschen Wandertages Lippe-Detmold, die Egge, den Hermann und den Teutoburger Wald.
Mehr als die Hälfte alle Deutschen – laut Studie 56% - wandern regelmäßig und davon profitiert der Tourismus. Laut dem Deutschen Wanderverband lassen die Wanderer bundesweit knapp 7,5 Milliarden Euro jährlich an Orten, die sie während ihrer Touren besuchen- Tendenz steigend. Dazu muss aber auch in die Infrastruktur investiert werden, Wanderwege und Schutzhütten in guten Zustand sein. Von all dem konnte ich mich selbst überzeugen. Der Vergleich zu unserer zwar landschaftlich schönen Gegend fiel da eher traurig aus – Wege und Hütten- ich mag gar nicht daran denken in welchem Zustand sie sind und wie wenig Schutzhütten es überhaupt noch gibt. Schade, dass wir diesen Wirtschaftszweig noch nicht richtig erkannt haben.
Montag, den 20.8. fand um 10 Uhr die Abschlussveranstaltung mit endgültiger Wimpelübergabe auf der Freilichtbühne am Herman-Denkmal statt. Wieder strömten Tausende Wanderer dorthin. Die endgültige Wimpelübergabe war eine ergreifende, feierliche Zeremonie. Als zum Abschluss dieser Veranstaltung alle Wanderfreunde aufstanden und gemeinsam unsere Nationalhymne sangen, war auch ich restlos begeistert und ergriffen. Ein Jahr wird dieser Wimpel nun vom Detmolder Bürgermeister behütet und dann von den Lippern gemeinsam mit dem Teutoburger Wald Verein nach Schmallenberg-Winterberg ins Sauerland getragen, wo der 119. Deutsche Wandertag stattfinden wird – das Treffen der Generationen.
Eingeladen wurde ich dazu bereits – da musst du wieder dabei sein – hieß es mehrfach. Der 118. Deutsche Wandertag war einfach ein wunderbares Wandererlebnis für mich und ich bin sehr dankbar, dass ich dies mitmachen durfte. Unter allen Wanderern auf den Etappen wo ich mitging, gab es eine sehr nette Wanderkameradschaft und das zeigte sich auch bei der Verabschiedung und gebührt einem besonders herzlichen Dank.
Text und Bilder: Christiane Thelemann





