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Fr, 10:41 Uhr
21.09.2018
Neues aus Sondershausen

Von Äpfeln und Pferdeäpfeln

Die Meinungen zu Fragen des Umweltschutzes gehen ja in der Bevölkerung auseinander. Das ist nicht nur bei den Hinterlassenschaften bei Hunden so, sondern erst recht bei größeren Tieren. Und gibt gibt es bereits Beschwerden. Hier die Einzelheiten...

Kommen wir zuerst zu den weitgehend harmlosen Umweltsünden. Da gibt es doch Leute, die fahren tief in den Possenwald, um ihre vielen Äpfel los zu werden.

Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hier ein Beispiel am ehemaligen Kirchengeler Stadtweg im Possenwald. Eine Ablenkfütterung vom Forstamt war es nicht. Nun sind Äpfel kein Problem, die Wildschweine werden sie schon wegputzen und den Rest erledigen die Ameisen. Trotzdem ist es schon erstaunlich, welche Mühe sich manche Leute machen und mit dem Auto bis den den Wald fahren, nur um paar Äpfel los zu werden.

Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nicht so harmlos, und es erledigt sich nicht von allein sind die Hinterlassenschaften von Tieren. Offensichtlich sind in der Innenstadt sogar Pferde regelmäßig unterwegs, wie die Hinterlassenschaften am Fußweg am Wippertor in Höhe der Gebäude zeigt. Der Frage eines Lesers, dürfen die das eigentlich, ist kn mal nachgegangen.

Sven Seidel vom Ordnungsamt der Stadt Sondershausen sagte zum Thema Pferde, hier muss die Sache sehr differenziert sehen. Auf den Fahrbahnen dürfen Pferde, egal ob mit Reiter oder als Gespann, unterwegs sein.

Bei ausgeschilderten Fußwegen sieht das anders aus. Läuft der Reiter und führt sein Pferd am Zügel ist er ein Fußgänger. Als Reiter auf dem Pferd darf er den Fußweg nicht benutzen. Eigentümer der Wege können aber Verbote in Form von Schildern aufstellen. So ist das Reiten durch den Schlosspark von Sondershausen nicht erlaubt.

Aber auch bei Pferde gilt, genau wie bei Hunden, die Hinterlassenschaften der Tiere sind umgehend zu entfernen. Das gilt übrigens auch für Gespanne und Reiter im Straßenverkehr.

Und es wäre auch wirklich sehr schön, wenn solche Hinterlassenschaften wie oben im Bild entfernt werden, so ein Leser gegenüber kn.

Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Da wir gerade bei Hinterlassenschaften sind, wer seine Hose verloren hat und nicht mehr weiß, wo sie ist, am Wipperdamm in Höhe Krankenhaus Parkplatz.

Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bei der Gelegenheit gleich eine weitere unschöne Sache. Am Wipperdamm in Höhe des Krankenhaus Parkplatzes gab es mal eine Absperrung, die schon recht zerfallen ist. Wenn sie noch erforderlich ist, sollte sie erneuert werden, wenn daas nicht der Fall ist, sollte sie wenigstens entsorgt ist. Es ist nun wirklich keine Augenweide.
Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Von Äpfeln und Pferdeäpfeln (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

21.09.2018, 11.07 Uhr
Kritiker1
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21.09.2018, 11.31 Uhr
Svenu | Radwerg
Leider wurde bei dem Bericht der Radweg vergessen. Hier liegt streckweise noch mehr Müll. Angefangen von der Pizzaschachtel bis hin zu Zigarettenschachteln und Flachen.
Zu vergessen nicht die Hinterlassenschaften der Hunde.
Ich habe den Eindruck das der Radweg als große steuerfinanzierte Hundetoilette benutzt wird.
Auch hier sollte das Ordnungsamt regelmäßig kontrollieren.
21.09.2018, 12.16 Uhr
Kritiker1 | Schade,
dass meine Verlinkung zu einer anderen Infoquelle nicht in den Kommentaren zugelassen wurde. Dort wird aber beschrieben, dass am Mittwoch zwei Reiterinnen aus Halle mit ihren Pferden die Fußgängerzone beritten. Ein Zusammenhang mit der Verunreinigung durch Pferdekot liegt somit sehr nahe.
21.09.2018, 13.03 Uhr
tannhäuser | 2 Pferde an Brunnen!
Ich habe Ihre Quelle auch online zur Kenntnis genommen, Kritiker1.

Mal sehen, ob das veröffentlichende Medium immer noch so wohlwollend europhorisch über die beiden Reiterinnen berichtet, sollten sie wirklich eine Spur Biodungäpfel auf ihren Wegen hinterlassen.

Ich kann Ihnen nur beipflichten, @ Svenu. Teilweise sieht der Radweg wieder aus wie zu Zeiten der stillgelegten Bahntrasse.

Aber auf das Ordnungsamt können wir lange warten. Der Radweg ist viel zu weit weg und nicht ergiebig genug für die Knöllchenverteiler.
21.09.2018, 22.50 Uhr
Kobold2 | Ja, svenu
Radfahrer sind hier nicht so wichtig.
Als Solcher darf man froh sein, wenn man in dieser Stadt überhaupt geduldet wird.
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