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Fr, 21:27 Uhr
28.09.2018
Neues aus Sondershausen

Biosphärenreservat Südharz-Kyffhäuser in der Diskussion

Votum des Stadtrates zur Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz-Kyffhäuser? So schnell ging es am Donnerstag doch nicht...

Der Stadtrat steht dem Prozess zur Einrichtung eines Biosphärenreservats Südharz-Kyffhäuser, unter Einbeziehung von Flächen in der gesamten Stadt Sondershausen, grundsätzlich offen und positiv gegenüber.

So hieß gestern im Beschlussentwurf der Verwaltung und die Mitglieder des Stadtrats im Hauptausschuss Sondershausen sollten Ja sagen. Aber daraus wurde erst mal nichts. In der Begründung vom Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Sondershausen hieß es so, wie es in der schriftlichen Begründung für die Stadträte hielt;

Aufgrund der Grundsätzlichkeit einer späteren Ausweisung und der weiten Wirkung für die Zukunft ist eine Zuständigkeit des Stadtrats bereits jetzt gegeben. Das Votum ist noch kein unverrückbares Votum, sondern dient dem Land Thüringen dazu, für Gemeinden, die dies wüschen, den Prozess der Ausweisung zu beginnen.

Im Rahmen der Ausweisung des Biosphärenreservats naoh nationalem Recht erfolgt eine umfangreiche Beteiligung der Gemeinden. Den Abschluss bildet eine entsprechende Rechtsverordnung durch das Land.

Bei der Beantragung des UNESCO Status müssen dann alle Gemeinden den Antrag unterstützen.
Auf der anderen Seite erspart ein negatives Votum dem Land Planungsaufwendungen für die Gemeinden, die die Einrichtung eines Biosphärenreservats ablehnen. Zu den erwarteten Effekten sowie möglichen Einschränkungen der einzelnen Gebietskategorien gibt die Anlage Auskunft.

Begründung Reservat

Dönhoff betonte weiter, das Biosphärenreservat bietet das, was wir im Leitbild der Stadt bereits verankert haben. Ziel sei es ja, die Natur zu erhalten.
Dabei verwies er darauf, dass es bereits 16 Biosphärenreservate gibt (zum Beispiel in der Rhön) und dieses das 17. wäre.

Stadtrat Christian Hengstermann: Geht es um Geld oder die Natur?

Stadtrat Hartmut Thiele (CDU): Mich stört, dass die entsprechenden Zone des Biosphärenresenvats überhaupt noch nicht vorgegeben sind. Man weiß nicht, worüber man entscheidet. Von den Kommunen in der Rhön (Vessertal) hört man, so Thiele, dass die Bauentwicklung eingeschränkt wurde.
Thiele informierte, dass es noch in den nächsten Tagen ein Gutachten zur Auswirkung auf den Tourismus geben soll. Wir sollten das Ergebnis der Studie abwarten.

Stadtrat Martin Ludwig (VS): Wir sehen Chancen mit dem Biosphärenreservat aber wir sollten abwarten, was die Studie sagt.

Sabine Bräunicke (SPD/Grüne-Fraktion): Man sollte das Gutachten abwarten.

Im Laufe der Diskussion kam der Vorschlag, einen Vertreter des Vessertals einzuladen. Letztendlich war es Thiele, der beantragte, das Votum auf die Stadtratssitzung Anfang Dezember zu vertagen, dem alle Stadtratsmitglieder folgten.
Autor: khh

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